publiziert: 02.02.2012 13:57 Uhr
aktualisiert: 02.02.2012 19:44 Uhr
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Army verlässt Schweinfurt

  • Wie geht es weiter mit der Army? Platz für Neues: 91 Hektar Kasernen-, Übungs- und Siedlungsgelände – hier die Ledward-Kaserne – werden allein im Stadtgebiet frei für andere Nutzungen, wenn die US-Amerikaner in zwei bis drei Jahren die Stadt verlassen haben werden.
    Foto: Waltraud Fuchs-Mauder
Bild von
Was passiert mit den Amerikanern? Das hat  Oberbürgermeister Sebastian Remelé vom Oberkommandierenden der US-Streitkräfte in Europa, General Mark Hertling persönlich, erfahren. Ergebnis: Der Standort wird aufgelöst. Schweinfurt sei definitiv kein dauerhafter Standort. Der Rückzug geschehe allerdings nicht von heute auf morgen. Ein ausführlicher Bericht folgt.   

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Die neuesten Kommentare

sonicht (94 Kommentare) am 03.02.2012 10:43

Unsere Lügen

Sind auch nicht ohne. Unsere Rolle als drittgrößter Exporteur von Menschentötungsprodukten wird nur von wenigen Deutschen kritisiert. Unsere Kompetenz in Sachen Totmachen ist eben unter den Militärs sagenhaft hoch eingeschätzt. So verdienen Unternehmen und deren Mitarbeiter an dem zugefügten Elend zumeist Unschuldiger weitaus kräftiger als die sagenhafte Spendenbereitschaft für Notopfer, meist von Naturkatastrophen, hervor bringt. Ein Land dass es für in Ordnung hält mit Kriegsprodukten dicke Geschäfte zu machen und gleichzeitig auf Länder schimpft, die illegale Drogen herstellen und exportieren, ist für mich jedenfalls nicht erwachsen.
Im Übrigen ist das Militär der Amerikaner nicht besser oder schlechter als vor 70 Jahren. Es ist und bleibt vorerst ausführendes Organ der Regierung, die freilich genau so demokratisch gewählt wurde wie seinerzeit die Nazis. Vorwürfe können als nur den Wählern gelten, die freilich wie die Regierungen selbst von mächtigen Interessensverbänden im Hintergrund gesteuert werden.
Soldaten sind und waren keine Engel. Sie sind keine Weicheier und machen eben ihren Job.
Von Hitler und den Nazis wurden wir nicht befreit. Hitler brachte sich selbst um und die Nürnberger Prozesse endeten mit Gefängnis oder Todesstrafen nur für einige wenige. Für den riesigen Rest der Braunhemden gab es Persilscheine anstatt Massenhinrichtungen, die, wären Amerikaner genau so gründlich gegen üble Zeitgenossen wie die Deutschen vorgegangen, logische Konsequenz gewesen sein dürften. Fahnenflüchtige, die dem Wahnsinn von damals nicht mehr folgen konnten, wurden folgerichtig dank der Macht der Nachkriegsnazis erst vor ca. 10 Jahren, nachdem die meisten die davon gekommen waren ohnehin gestorben waren, amnestiert.
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regenmacher (22 Kommentare) am 02.02.2012 19:39

Nostalgie

Man kann die Army von "früher" nicht mit der Army von heute vergleiche. DIe US-Army hat einen Angriffkrieg gegen de Irak geführt. Der mit Lügen gerechtfertig wurde. Es gab schonmal eine in der Geschichte, der einen Krieg mit Lügen angefangen hat. Damals wars halt ein Radiosender. Und jetzt gegen den Iran wird nach dem gleichen Schema verfahren.

Ja, die US Army hat und von Hitler und den Nazis befreit. Dafür gebührt Ihnen jeder Respekt . Aber wie gesagt. Die jetztige Army hat aber keinen Respekt verdient!!!!!
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thub729 (4 Kommentare) am 02.02.2012 18:36

in einem Punkt

kann ich Ihnen Recht geben, wir sollten dankbar sein.

Wenn Sie aber davon reden, dass die meisten Deutschen nur lediglich über die verlorenen Kriege und den Ihresgleichen trauern, ist dies ein Affront gegenüber der überwiegenden Mehrzahl aller Deutschen. Ich denke das Deutsche Volk besticht mit jedem Tag mit seiner Freundlichkeit, Hildbereitschaft und mit Veranwortungsbewusstsein. Nicht umsonst zählen wir laut unzähligen Studien zu den beliebtesten Völkern der Welt.
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sonicht (94 Kommentare) am 02.02.2012 16:51

Wir sollten dankbar sein,

denn die Amerikaner und Russen kamen unter Einsatz ihres Lebens in ein kriegswildes Deutschland, dass es innerhalb nur einer Generation zweimal für angemessen hielt die Nachbarländer zu überfallen, Abermillionen Menschen t in Tot und Elend zu treiben. Das hat bisher sonst noch kein Volk fertig gebracht!
Es folgten Jahre der Teilung, aber auch Jahre des Friedens. Den Deutschen tat die Zwangsjacke offensichtlich gut. Die meisten aber trauerten und trauern lediglich über die verlorenen Kriege und die Deutschen , die im Krieg umkamen. Echte Trauer in Bezug auf die ermordeten Fremden und Unrechtsbewusstsein waren und sind rar.
Daher bin ich froh, wenn sich die Amerikaner nicht gänzlich aus Deutschland verabschieden. Wer weiß ob Deutschland wirklich erwachsen und verantwortungsbewusst geworden ist.
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nachnorden (115 Kommentare) am 02.02.2012 15:23

Jammer

sie kamen als "Befreier" [...], blieben als Besatzer und haben jetzt ihren Sinn in Deutschland verloren - und das ist gut so!

Ein Teil dieses Kommentars [...] wurde gelöscht, da er gegen unsere Netiquette oder AGB verstößt. Die Multimedia-Redaktion.
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