publiziert: 20.01.2012 17:57 Uhr
aktualisiert: 20.01.2012 18:02 Uhr
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CO2-Sparprogramm im Mainbogen

Bürger radeln für den Klimaschutz – Die drei Eifrigsten wurden im Rathaus geehrt
  • Radeln fürs Klima: Die Mainbogen-Gemeinden zeichneten ihre fleißigsten Radfahrer aus: (von links) Bürgermeisterin Sabine Lutz, Jürgen Markert, der Geschäftsführer der Gemeinde Grettstadt, Heinz Winkelmann, Bürgermeister Hans Fischer, Rebecca Amend, Roland Wenzel und die beiden Bürgermeister Emil Heinemann und Albrecht Hofmann.
    Foto: Ursula Lux
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Zum Klimaschutz kann fast jeder beitragen, eine Möglichkeit ist das Umsteigen aufs Fahrrad. Um ihre Bürger dazu zu motivieren, beteiligten sich die Mainbogen-Gemeinden auch heuer wieder an der bundesweiten Aktion „Stadtradeln“.

67 Radler legten dabei vom 12. September bis 2. Oktober vergangenen Jahres zusammen 19 202 Kilometer mit dem Fahrrad zurück. Gegenüber einer Fahrt mit dem Auto sparten sie dabei insgesamt 2765 Kilogramm des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2) ein.

Die drei Besten wurden zu einer Preisverleihung ins Grafenrheinfelder Rathaus eingeladen. Rebecca Amend (Weyer) belegte Platz drei mit 1100 geradelten Kilometern. Die 15-Jährige ist in der Radsportabteilung des KJV (Kreisjagdverein) Rügen aktiv. Weil in punkto Mädchenradsport in Bayern „nicht viel los war“, schloss sich die große Schwester einst dem KJV auf der Insel Rügen an, Rebecca trat in ihre Fußstapfen. Zwei- bis dreimal im Jahr fährt sie nach Rügen zu Landesmeisterschaften und anderen Wettkämpfen. Zuhause wird vier- bis fünfmal die Woche mindestens zwei Stunden trainiert, im Winter vor dem Fernseher auf der „Rolle“, die aus dem Rennrad einen Heimtrainer macht. An den Tagen, an denen sie nicht trainiert, geht es zum Muskelaufbau ins Fitnessstudio.

Auch Heinz Winkelmann ist Radsportler. Der 77-Jährige errang mit 1852 gefahrenen Kilometern Platz eins. Er fährt bis heute aktiv für den RV 89 Schweinfurt. Erst im vergangenen Jahr hat er an der Weltmeisterschaft in Österreich teilgenommen und einen 22. Platz belegt.

Auch bei der bayerischen und der deutschen Meisterschaft erreichte er einen fünften beziehungsweise sechsten Platz. „Neun- bis zehntausend Kilometer fahre ich schon im Jahr“, erklärt Winkelmann. 2003 habe er sogar 15 000 Kilometer abgeradelt, erzählt er.

Ganz anders der Zweitplatzierte, Roland Wenzel (Sennfeld). Er fährt aus „Spaß an der Freud“ und hat damit immerhin auch 1314 Kilometer in den zwei Wochen des Stadtradelns zurückgelegt. Von Mai bis Oktober bleibt sein Auto in der Regel in der Garage, da hat er seine festen Strecken. „Bei Ostwind fahre ich nach Bamberg“, erzählt er, dann habe er nämlich heimwärts den Wind im Rücken.

ul
    
    

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