publiziert: 26.01.2012 16:52 Uhr
aktualisiert: 26.01.2012 17:27 Uhr
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Disharmonie: Kabarett in Zeiten der Vaterschaft

Stephan Zinner und viele andere im Februar in der Disharmonie
  • Brutale Familienangelegenheiten: Stephan Zinner.
    Fotos: Disharmonie
  • Musikkabarett: Mistcapala.
    Foto: Disharmonie
  • Weltgeschichten: Sebastian Schnoy
  • Radieschen von oben: Mäc Härder.
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Balkan Disco

Do., 2. Februar, 20 Uhr, Disharmonie Tanzveranstaltung: Balkanbeat, Reggae, Dancehall und vieles mehr.

Mistcapala

Fr., 3. Februar, 20 Uhr, Disharmonie Originelle Texte, schräge Instrumentierung und virtuoses Spiel sind die herausragenden Merkmale des satirischen Herrenquartetts Mistcapala. Eine Schublade ist für dieses herzerfrischende Ensemble nicht so leicht zu finden, denn es bringt eine einmalige Mischung aus musikalischer Comedy, feinster Folk-Musik und bestem Kabarett – poetisch, feinsinnig, witzig. Die vier Vollblutmusiker lassen ihr Publikum nicht zur Ruhe kommen. Die Presse schreibt: „Verschrobene Texte, trockener Humor und exzellent gespielte Musik – ein Abend, der vor Begeisterung rasend macht?“ www.mistcapala.de

Edgar und Irmi aus der Rhön

Sa., 4. Februar, 20 Uhr, Bürgerhaus Schwebheim Rhöner Polit-Kabarett mit Edgar und Irmi „Deutschland, Achtung Baustelle!“ Die fränkische Rhön, liebliches Land im Herzen Deutschlands. Grüne Wälder, sanfte Berge, schwarze Wähler. Dort, in einem kleinen, beschaulichen Dorf namens Stockheim, wo die Welt noch scheinbar in Ordnung ist, diskutieren und zetern Edgar und Irmi wie ein normales Ehepaar halt so zetert und diskutiert. In ihrem aktuellen Programm wird der Kabarettbesucher nicht nur nervlich und geistig gefordert, auch Spontanität und Reaktionsfähigkeit des Besuchers tragen zum Gelingen des Abends bei. Besonders geeignet ist das Programm für Verlobte und noch nicht ganz Heiratsentschlossene. www.edgarundirmi.de

Arsen und Spitzenhäubchen

Sa., 4. Februar, 20 Uhr, Karl-Knauf-Halle Iphofen Das Theater an der Disharmonie präsentiert Joseph Kesselrings „Arsen und Spitzenhäubchen“. 24 Leichen und ein alternder Polizist, das ergibt eine fetzige, skurrile Komödie. Der berühmte Film von Frank Capra von 1944 hat seinen Charme nicht verloren und ist Anreiz für eine Fülle von Theateradaptionen geworden. In einer Neuinszenierung bringt ihn das Theater an der Disharmonie auf die Bühne.

Improtheater Wildwechsel

So., 5. Februar, 17 Uhr, Disharmonie Das Improtheater „Wildwechsel“ kommt. Alle Schauspieler sind ausnahmslos wild entschlossen, die Dinge gefährlich zu machen. Sie lieben das Risiko und den improvisierten Weg in eine unbekannte Zukunft. Die Zuschauer werden aktiv ins Geschehen miteinbezogen, sie sind Ideengeber, statten die Szenen mit Titel, Handlungsanweisung oder Charakteren aus und führen live Regie. Nach dem ultimativen, gemeinsamen Einzählen verbleiben den Akteuren nur noch wenige Sekunden und der imaginäre Vorhang hebt sich, die Szene beginnt. Nichts ist bei dieser Comedy-Show unmöglich, nichts ist vorhersehbar, jede Szene eine einzigartige Premiere. Eine Veranstaltung im Rahmen des Jubiläumsprogramms zum zehnjährigen Bestehen der Palliativstation.

Canto y Cuerdas

Do., 9. Februar, 20 Uhr, Disharmonie Getreu dieser Redensart öffnet das Duo „Canto y Cuerdas“ mit seiner Musik das Fenster zur Seele Lateinamerikas. Catrinel Berindei (Gesang) und Klaus Neubert (Gitarre) haben Stücke ausgewählt, die das Lebensgefühl der verschiedenen Länder ausdrücken. So spürt man die unbeschwerte Leichtigkeit und Lebensfreude Brasiliens im Bossa Nova und Samba, die unendliche Traurigkeit Argentiniens in der Chacarera und extreme Leidenschaft im Tango Argentino. Die Valses criollos zeichnen das Leben der kreolischen Küstenbewohner Perus musikalisch nach. Lieder aus Ländern wie Mexiko oder Cuba runden das facettenreiche Bild lateinamerikanischer Musik und Mentalität ab. „Canto y Cuerdas“, gelingt es, die Gefühle der verschiedenen Kulturen zu bündeln, die alle eine Gemeinsamkeit haben: innige Liebe zum eigenen Land. www.klausneubert.de

Zinner kommt solo

Fr., 10. Februar, 20 Uhr, Disharmonie Solo Kabarett mit Stephan Zinner „Family Business“ (Schuld war nur der Krokodilmann). Stephan Zinner kämpft mit den Tücken des Alltags eines Familienvaters und Ehemannes. Wer schon einmal einen Elterngeld-Antrag ohne Herzinfarkt überstanden hat, weiß, wovon die Rede ist. Zinner ist in Elternzeit. Er darf 30 Stunden in der Woche nebenbei Kabarett machen. Mehr nicht. Sonst gibts Ärger mit der Sachbearbeiterin. Daneben trifft er auf Menschen, von denen er nicht wusste, dass es sie gibt. Auf dem Kinderspielplatz, im Supermarkt, beim Elternabend, überall begegnet er Deutschland. www.zinners-seite.de

Heavy Classic

Sa., 11. Februar, 20 Uhr, Disharmonie Konzert mit dem Duo Jochen Roß und Malte Vief. Darf Bach das Publikum „rocken“? Kann Deep Purple klingen wie ein Komponist des 18. Jahrhunderts? Und ist das Ergebnis dann noch gute Musik mit Herz? Ja, wenn „Heavy Classic“ musiziert. Malte Vief (Gitarre) und Jochen Roß (Mandoline) halten sich nicht an starre Genres und musikalische Schubladen. In eigenen Kompositionen und neuen Arrangements verschieben und überschreiten sie die Grenzen zwischen Pop und klassischer Musik. Geboren wurde „Heavy Classic“ aus einer Leidenschaft für „beide Welten“. Beide Musiker bringen sowohl eine klassische Ausbildung und Karriere wie auch Rock-Band-Erfahrung mit. www.heavyclassic.de

Blumen für Ida

So., 12. Februar, 17 Uhr, Disharmonie Manfred Kern liest aus „Blumen für Ida“– eine Schallplattenlesung. Ida gehörte zum Heer der Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg, sie kam mit drei Kindern in das fränkische Heimatdorf des Autors und fand als Magd eine Bleibe auf dem elterlichen Hof. Ganz nebenbei ist das Buch eine Hommage an die Beatplatten-Ära. Manfred Kern öffnet seine private Schatztruhe und lässt sich bei seiner literarischen Zeitreise von originalen Singles aus den 1960ern und einem alten Plattenspieler begleiten. Ein Abend nicht ohne Kratzer.

Expressive Köpfe

Do., 16. Februar, 19 Uhr, Disharmonie Eröffnung der Ausstellung „Expressive Köpfe“ des Künstlers Jul Ulsamer. Der Bildhauer zeigt Köpfe aus Zementmörtel und Zeichnungen mit satirischem Charakter. Seine Schädel bilden keine Personen nach. In seinen Porträts versucht er, Gesehenes zu verarbeiten und für den Betrachter beispielhaft sichtbar zu machen. In einem dynamischen Schaffensprozess entstehen so meist expressive Werke, teils mit satirischem, aber auch melancholischem Charakter. Jul Ulsamer war an der Fachhochschule für Gestaltung in Nürnberg und hat eine Ausbildung als Holzbildhauer gemacht. Seit 1983 arbeitet er als freischaffender Künstler.

Die Radieschen von oben

Fr., 17. Februar, 20 Uhr, Disharmonie Kabarett mit Mäc Härder: „Die Radieschen von oben“. Da ist einer, der sich auskennt, der weiß, wo es langgeht, der seinen Mann steht. 20, 30, 40 Jahre lang. Kaum ziehen 50 Jahre ins Land, kennt sich dieser Mann nicht mehr aus. Weder in der Politik noch bei den Handytarifen. Dennoch, er lebt, es geht ihm gut, er trinkt seinen Latte Macchiato und sagt sich: solange ich die Radieschen von oben sehe, gieße ich die und mache mir meine Gedanken zu dieser komischen Welt. Ein Programm übers Leben, ein Überlebensprogramm. Mäc Härder, bekannt aus „Kabarett aus Franken“ und „Ottis Schlachthof“, bringt eine Mischung aus Kabarett, Comedy und Artistik. Fränkischer Kabarettpreis 2011 (Sonderpreis). Das Publikum darf teilweise bestimmen, was gespielt werden soll. Teilweise, denn immer Demokratie ist anstrengend. www.maechaerder.de

Fischer singt Cohen

Sa., 18. Februar, 20 Uhr, Disharmonie Denis Fischer, Gesang, Carsten Sauer, Piano und Ralf Stahn, Bass. Leonard Cohens Lieder handeln von Liebe, Hass, Sehnsucht, Erfüllung, dem strafenden Gott, der liebenden Frau und umgekehrt. Von Denis Fischer interpretiert, treffen sie direkt ins Herz. Der junge Entertainer hat eine samtig tiefe Stimme und die Bühnenpräsenz eines Altmeisters. Mit seinem Gespür für Theatralik und Interpretation haucht er den legendären Songs frisches Leben ein und zeigt dabei ein Porträt des Künstlers als junger Mann: bitter, sarkastisch, aber auch sexy. Denis Fischer bietet Pop und Chanson mit der idealen Mischung aus Drama und Augenzwinkern. www.denis-fischer.de

Bauchlandung

Do., 23. Februar, 20 Uhr, Disharmonie Vorpremiere von Pierre Rubys Soloprogramm „Bauchlandung“. Bei „Fastnacht in Franken“ wollte sie Tanzmariechen sein. Weinkönigin zählte zu einer ihrer großen Herausforderungen, doch nun hat sie ihren absoluten Traumjob gefunden: Amanda bekommt ihre eigene Fluglinie. Eine abendfüllende Reise von und mit Sebastian Reich alias Pierre Ruby. Gemeinsam mit seiner Chef-Stewardess und Co-Pilotin Amanda hebt er ab in die Lüfte von Comedy und Entertainment der etwas anderen Art. Mit ihren Passagieren gehen die beiden durch dünn und dick, meistens durch Letzteres, will Amanda doch noch immer ihre überschüssigen Pfunde verlieren. Schlagfertige Rededuelle, pfiffiger Wortwitz und vor allem das spontane Aufgreifen unvorhergesehener Situationen sind die Tragfläche dieses abendfüllenden Programms. www.pierre-ruby.de

Frühstück bei Kleopatra

Fr., 24. Februar, 20 Uhr, Disharmonie Kabarett mit Sebastian Schnoy: Frühstück bei Kleopatra. Ein vergnüglicher Streifzug durch die Weltgeschichte. Wussten Sie, dass die Azteken bei ihren Ballspielen die Verlierermannschaft köpfen ließen? Wäre das nicht eine schöne Idee für die Bundesliga? In seinem neuen Kabarettprogramm treibt sich Deutschlands unterhaltsamster Historiker in der Weltgeschichte herum, auf der Suche nach Schrägem und Absurdem. Wieso hatte eine fast nackte Kleopatra immer die Hosen an? Wie schaffte sie es, beim Ausparken ein Schiff zu versenken? Schnoy sucht das Gute in der Menschheitsgeschichte und wird fündig. www.schnoy.d

radio ramba zamba

So., 26. Februar, 15 Uhr und Mo., 27. Februar, 10 Uhr, Disharmonie Das Kinderzaubertheater Zappalott präsentiert „radio ramba zamba“, ein magisches und urkomisches Kinder-Mitmach-Theater. Zauberer Zappalott findet in einem Trödelladen ein altes Radio. Gemeinsam hören er und die Kinder Musik und zaubern dabei verrückte Dinge. www.zappalott.de

jam – Jazz am Main

Di., 28. Februar, 19.30 Uhr, Disharmonie Jazz am Main mit dem Thema „Sonny Rollins“. Um 17 Uhr beginnt der kostenlose Workshop bei Michael Weisel, bei dem der Jazznachwuchs für das Konzert proben kann. Anmeldung unter Tel. (0 97 21) 28 89 5.

Comedy Lounge

Mi., 29. Februar, 20 Uhr, Disharmonie Moderator Andy Sauerwein präsentiert jeden Monat Comedy- und Kabarett-Helden von gestern, heute und morgen. www.ComedyLounge.de

Kartentelefon: Tel. (0 97 21) 2 88 95

    
    

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