publiziert: 19.01.2012 16:27 Uhr
aktualisiert: 19.01.2012 16:33 Uhr
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Ende Januar Infos zum Truppenabzug

Remelé spricht mit dem Oberkommandierenden

Dass die Amerikaner ihr Truppenkontingent in Europa reduzieren, scheint ausgemacht. Unklar ist nur, welche Standorte betroffen sind. Das Rathaus weiß aktuell zwar auch nichts. OB Sebastian Remelé nutzte allerdings die Umweltausschusssitzung, um die Öffentlichkeit über die regen Aktivitäten in der Causa zu informieren.

Aus nachvollziehbaren Gründen treibe das Thema viele in der Bevölkerung um. Das Rathaus werde auch sofort in Kenntnis setzen, wenn „verwertbare Informationen“ vorliegen. Bemüht hat sich Remelé selbst intensiv: 13. Januar Gespräch mit Standortkommandeur Runey, 17. Januar ein solches mit der Staatskanzlei, 18. Januar Kontakt mit dem zuständigen Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium. Genaues wisse keine Stelle, aber es gibt die Signale, dass sich das zum Monatsende ändert.

Der OB erhofft sich bei einem Treffen mit dem Oberkommandierenden der US-Streitkräfte in Europa Infos aus erster Hand. Die Stadträte bat er, um keine falschen Signale auszusenden, Spekulationen sein zu lassen. Sinan Öztürk (Linke) meinte gleichwohl, dass man sich schon jetzt zumindest Gedanken über die die alternative Nutzung der Kasernengelände machen sollte. Dem OB gefiel die Wortmeldung gar nicht, weitere ließ er deshalb nicht zu.

Ausgelöst worden waren die Spekulationen über einen baldigen Abzug der Amerikaner von Berichten, wonach die USA schon im kommenden Militärhaushalt erstens viele Milliarden bei ihrer Armee, besonders den Bodentruppen einsparen wollten, wovon zweitens die in Europa stationierten Truppen überproportional betroffen wären. Denn dass die Amerikaner schon lange Asien als den Teil der Welt betrachten, an dem sie militärstrategisch stärker präsent sein müssen als in Europa nach Beendigung des Kalten Kriegs, ist nichts Neues mehr.

Doch soll der Haushalt des Pentagon erst im Februar vorgestellt werden. Bekannt ist, dass zwei der vier Kampfbrigaden in Europa abgezogen werden. Immer heißt es, dass das die in Baumholder (Pfalz) stationierte 170. und 172. Infanteriebrigade in Grafenwöhr sein sollen. In Schweinfurt sind aktuell 6000 Soldaten stationiert, hinzukommen ebenso viele Angehörige.

hh
    
    

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Die neuesten Kommentare

SchweinfurterMichel (65 Kommentare) am 20.01.2012 08:49

OB Remelé kurzsichtig und blauäugig

Die US- Army zieht sich aus der Bundesrepublik zurück. Die Entscheidungen darüber wer wie wo und wann abgezogen wird im Pentagon getroffen, sicher nicht im Rathaus der Stadt Schweinfurt. Wer glaubt der Oberbürgermeister der Weltstadt Schweinfurt hätte dabei ein Wörtchen mitzureden ist mehr als naiv. Was also ist die Aufagbe des OB? Gute Beziehungen pflegen um Schweinfurt positiv darzustellen, ja, viel mehr geht aber wohl nicht. Die eigentliche Aufgabe bestünde darin Konzepte zur Rüstungskonversion zu entwickeln die Schweinfurt bei einem Truppenabzig voranbringen. Das hat Stadtrat Öztürk angeregt. Schlimm genug, dass OB Remelé nicht selber drauf kommt, wozu er da ist. Im Sinne Schweinfurt hat OB Remelé nicht "Sehr gut" sondern "grottenschlecht" regaiert.
(1)
jahnel (159 Kommentare) am 20.01.2012 06:10

Weshalb hat Sinan Ö......denn diese Anfrage gestellt ?

doch gerade weil er sein Ohr sehr sehr nah am Betriebsrat M. D......etc. der Zivilangestellten der US Armee hat, wir arbeiten sehr sehr nah seit Verdi SW Gründung mit dem Beriebsrat zivil Angestellten/Arbeiter der US Armee zusammen, im Verdi Bezirkvorstand SW Ehrenamtlich und Hauptamtlich auch wenn Verdi 13 Fachbereiche und Personengruppen hat und alle betreut werden müssen !
So nicht liebes Schwimmentchen !
offentsichtlich hast Parteibuch der Dr. Abschreib- Partei ?
linear oder degressiv ?
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schwimmentchen (2 Kommentare) am 19.01.2012 21:06

Sinan Öztürk US Truppenabzug aus SW

Öztürk als Verdi Mitglied, der auch schon aktiv bei Kundgebungen und Warnstreiks der US Beschäftigten teilgenommen hatte, sollte sich mehr den Belangen und Sorgen von ca. 500 arbeitslosen Beschäftigen der US Army in SW kümmern,anstatt sich jetzt Gedanken um Liegenschaften zu machen. Alles nur Schau nach Aussenhin was Verdi Funktioniere tun! Schämen Sie sich Herr Öztürk. Sehr gut reagiert OB Remele!
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