publiziert: 09.02.2012 16:07 Uhr
aktualisiert: 09.02.2012 16:12 Uhr
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Euerbach will zeigen: Unser Dorf hat Zukunft

Ort bereitet sich auf die Beteiligung am staatlichen Dorfwettbewerb 2013 vor
  • Zukunftsträchtig: Die Bereitschaft ist da in Euerbach, sich 2013 am staatlichen Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ – vormals „Unser Dorf soll schöner werden“ – zu beteiligen.
    Foto: Silvia Eidel
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Mitmachen will Euerbach beim staatlichen Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ und sich für 2013 rüsten. 25 Vertreter der örtlichen Vereine überlegten bei einem ersten Treffen bereits Verbesserungsvorschläge.

Der Wettkampfgedanke soll bei der Teilnahme am Projekt des Bayerischen Landwirtschaftsministeriums allerdings nicht im Vordergrund stehen, schwächte Initiator Anton Keidel überzogene Erwartungen hinsichtlich eines Sieges ab. Dem Vorsitzenden des örtlichen Obst- und Gartenbauvereins ist es vielmehr ein Anliegen, dass gemeinsam etwas Nachhaltiges für das Dorf geschaffen werden könne, wie er im Gespräch ausdrückte. „Wir haben hier schon viel gemeinschaftlich gemacht, es ist schon vieles vorhanden“, ermutigte er zum Mitmachen. Das müsse man nur sichtbar und den Einwohnern bewusst machen.

Das griff Bürgermeister Arthur Arnold auf. Er ermunterte die Vereinsverantwortlichen, sich mit den Stärken und Schwächen von Euerbach zu beschäftigen und gemeinsam Verbesserungsmaßnahmen zu entwickeln, „kleine Dinge“, bei denen die Gemeinde mit Know-How, mit Maschinen und Bauhof-Mitarbeitern sowie Finanzmitteln zur Seite stehe. Eine Aufklärungsveranstaltung für die gesamte Bevölkerung mit einem Workshop dazu werde am 30. März um 18 Uhr im evangelischen Gemeindesaal stattfinden. Als Mitarbeiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Würzburg, als Seminarleiter in der Schule für Dorfentwicklung und als aktiver Gemeindebürger stellte Johannes Krüger in einer Präsentation die Aufgaben, Ziele und Teilnahmekriterien dieses Wettbewerbs dar. „Jedes Dorf, das mitmacht, hat schon gewonnen“, war seine Sichtweise. Denn dabei werde das „Wir-Gefühl“ gestärkt, man erkenne die eigenen Stärken, finde Perspektiven für seinen Wohnort.

Grundsätzlich sei das Mitmachen freiwillig, der Wettbewerb solle Spaß machen und niemanden überfordern. „Man muss einfach den Druck wegnehmen, wir müssen nicht Erster werden“, meinte er. „Aber wir wollen sagen können, wir haben bis dahin einiges bewegt“.

Bis dahin ist der Bewertungszeitpunkt durch eine Jury im Sommer 2013. Sie wird die Bereiche Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen, soziale und kulturelle Aktivitäten, Bau- und Grüngestaltung und -entwicklung sowie das Dorf in der Landschaft begutachten.

Eine erste Ideensammlung der anwesenden Vereinsvertreter betraf vor allem öffentliche Räume: den Weiher am Feuerwehrhaus, den Friedhof, den Weihersbrunnen, die Euer im Dorfbereich, das Umfeld des Bibrabrunnens, die Kästen zur Verkehrsberuhigung in der Von-Münster-Straße.

Die öffentlichen Bereiche sollen als Zugpferd für das private Umfeld dienen, hoffte Anton Keidel. „Jeder soll bei sich überlegen, was verbesserungswürdig wäre“, sagte er. „Man kann auch mit wenigen Dingen was bewegen“. Nach dem Workshop wolle man ein Gremium von Verantwortlichen bilden, ein Konzept erarbeiten, denn „eine gewisse Vorgabe muss sein“. Fachliche Hilfe erhalte man durch die Kreisfachberatung für Gartenbau am Landratsamt.

Bereits am Samstag, 3. März, will der Obst- und Gartenbauverein für alle Interessierten um 9.30 Uhr einen Schnittkurs von Obstgehölzen und Ziergehölzen anbieten (Treffpunkt Kreuzung Steigberg/Altfeldweg). Das ganze Jahr über soll durch Aktionen immer wieder an den Zukunfts-Wettbewerb erinnert werden.

sia
    
    

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