aktualisiert: 15.07.2009 18:21 Uhr
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GEROLZHOFEN
Kiefern aus Franken statt Meranti aus Malaysia
Bayerisches Fernsehen drehte Beitrag zur Klimaschutzwoche bei Fensterbau Döpfner
(fi) Siebeneinhalb Minuten in der Abendschau – das ist für eine Nachrichtensendung ein ungewöhnlich langer Block. Viermal schaltete der Bayerische Rundfunk am Montag live nach Gerolzhofen in den Fensterbaubetrieb Döpfner. Im Rahmen der Klimaschutzwoche stellte der Sender seinen Zuschauern die Vorzüge der Verwendung von Holz aus der Region vor.
Wie berichtet ist der Gerolzhöfer Betrieb aus der Nutzung von Tropenholz komplett ausgestiegen und hat sich der Bewegung „Holz von hier“ angeschlossen. „Ein Nachweis über die Herkunft von Tropenholz war einfach nicht zu bekommen, deswegen haben wir uns dem Netzwerk angeschlossen“, sprach Frank Döpfner, zusammen mit seinem Bruder Mario Inhaber der Firma, der Moderatorin Uschi Schmidt ins Mikrophon. Statt Meranti-Holz aus Malaysia oder sonst woher verwendet Döpfner nun Kiefer aus heimischen Gefilden zum Fensterbau. Richtig behandelt ist die Kiefer sogar langlebiger und witterungsbeständiger als Tropenholz, freilich auch etwas teurer. Und ihre Verwendung „erspart“ der Atmosphäre jede Menge Kohlendioxid, das auf langen Transportwegen in die Luft geblasen wird.
Keine langen Holztransporte
Zu Wort kamen in der Sendung auch Philipp Strohmeier und Gabriele Bruckner (Bayreuth), die Initiatoren des Netzwerks „Holz von hier“. Strohmeier erklärte, die Holzsparte biete die zweitmeisten Ausbildungsstellen unter allen Branchen. Bereits jetzt hätten sich zahlreiche Holz verarbeitende Betriebe der Nutzung ausschließlich heimischer Hölzer verschrieben. Lange Holztransporte aus Schweden oder Russland werden dadurch vermieden. Für die Käufer der Produkte gibt es ein nachprüfbares Zertifikat, das die genaue Herkunft des verwendeten Holzes bestätigt.
Auch das Wetter kam am Montag aus Gerolzhofen. Wetterfee Mika Dechant berichtete, postiert zwischen den Tomatenstöcken von Seniorchefin Gerda Döpfner, von einer explosiven Lage zwischen Tief Tommi und Hoch Edda, die eine ganze Serie von Gewittern mit starken Regenfällen erwarten lasse.
Mit einem Großaufgebot von elf Mitarbeitern war der bayerische Rundfunk am Montag bei Döpfner angerückt. Das Produkt ihrer Arbeit war allerdings nur auf dem Sender Alpha 5 zu sehen, wo die Abendschau aus Franken und Altbayern im Wochenturnus mit dem Dritten Programm durchwechselt.
HIER GIBT ES DEN IM BR GESENDETEN FERNSEHBEITRAG ZUM ANSCHAUEN ...
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