aktualisiert: 09.02.2012 17:23 Uhr
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GEROLZHOFEN
Klaus störte Becker
Närrischer Abend des Steigerwaldklubs Gerolzhofen
Ausgelassene Stimmung herrschte beim „Fidelen Klubabend“ des Steigerwaldklubs Gerolzhofen im Nebenzimmer der Gaststätte „La torre bianca“. Vorsitzender Engelbert Müller begrüßte die zahlreich gekommenen Frauen und Männer und besonders Hausmusiker Herbert Gutbrod, der als Alleinunterhalter mit verschiedenen Instrumenten zu überzeugen wusste.
In dem Sketch „Die Kontaktanzeige“ waren fünf Frauen (Reinhilde Schüppel, Rosi Meisner, Gerlinde Müller, Edith Pfaff, Helga Wächter) sowie Jochen Ewe im Einsatz. Die Begeisterung der Frauen war schnell verflogen – sie mussten nämlich erkennen, dass es den Mann, den sie bräuchten, nicht gibt. So kamen sie zu dem Ergebnis: „Lass mer's halt, unner Mutter hat ja auch ken Moo ghabt.“
Gudrun und Jochen Ewe berichteten von einem Neffen, der die Aufgabe bekam, einen Aufsatz über Klaus Störtebecker zu schreiben. Der Beauftragte missverstand das und folglich sei zu lesen gewesen: „Klaus störte Becker. Da nahm Becker seinen Schläger...“
Nach der Beschreibung von BH-Größen in Reimform durch Gerhard Schwab befasste sich Rosi Meisner mit dem gemeinen Pfurz. Beim Tierarzt (Gerlinde Müller) klagte sodann die Besitzerin einer Schildkröte (Helga Wächter) über Probleme mit dem Tier. Letztlich stellte sich heraus, dass der arme Patient Schildkröte durch ein Versehen in die Bratröhre gelegt worden war. Nach Jochen Ewes und Engelbert Müllers Ausführungen zu „Onkel und Tante“ war der Hobby-Gärtner Heinz Krahn voll in seinem Element. Er befasste sich mit dem „WC am Zabelstein“, „Tag des Waldes“ und „Fitness des Männerballetts“. Als eine Art Refrain hatte er in seinen Vortrag immer wieder die Passage „... da hört sich wirklich alles auf, Gießer her und Wasser drauf“ eingebaut.
Wieder trat Gerhard Schwab auf, diesmal mit „Der blaue Teddybär“. In der Gesangseinlage „Das Bett“ traten Helga Wächter, Gudrun Ewe, Gottfried Ach und Engelbert Müller im Nachthemd auf und riefen auch dadurch so manches Gelächter hervor. In ihrer Büttenrede „Biedermanns Silberhochzeit“ berichtete Irmgard Fröhling von einer Art Eklat, als die beiden „Biedermänner“ auf Wunsch der Ehefrau einen Nachtclub besuchten und der Ehemann dort scheinbar schon bestens bekannt war.
Über Probleme mit einer vollelektronischen Toilette unterhielten sich Rosi Meisner und Gerlinde Müller. Sogar die Möglichkeit, Musik zu hören oder die „Spülstrahlstärke“ einzustellen, war gegeben. Bei „Der Kurbrief“ mit Engelbert Müller war die Frau zur Kur. Der Mann war selbst mit einfachen Arbeiten völlig überfordert.
Und dann kamen sie, die gereiften Herren vom Männerballett: Gottfried Ach, Edgar Pfaff, Leo Haupt, Ewald Reyer, Walter Hobner und Erich Schneider. Sie machten dank der Arbeit von Trainerin Eva Scheuering eine sehr gute Figur und durften nicht ohne Zugabe wieder gehen.
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