publiziert: 02.07.2012 15:38 Uhr
aktualisiert: 04.07.2012 12:04 Uhr
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Kritik an Facebook-Kommentar de Rathauschefs

CSU moniert Diskussionskultur des SPD-Bürgermeisters Rottmann
  • Facebook: Kritisiert wird Bürgermeister Stefan Rottmann von Gemeinderäten für einige seiner Einträge und Kommentierungen zur Gemeindepolitik auf seiner Seite.
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Scharfe Kritik aus Reihen der CSU ist SPD-Bürgermeister Stefan Rottmann im Gemeinderat entgegengeschlagen. Der Rathauschef hatte den Bericht dieser Zeitung über die Gemeinderatssitzung vom 11. Juni, als es unter anderem um die Installierung eines Energiebeauftragten ging, auf der Internet-Plattform Facebook eingestellt und kommentiert.

„Einige sind ein bisserl irritiert“, sagte Georg Brückner, der von „Stimmungsmache“ und „nachgekartet“, sprach. Brückner nahm Anstoß an Rottmanns Satz: „So wird leider im Gemeinderat Politik gemacht. Schade.“ Der Bürgermeister habe damit seine Facebook-Freunde aufgefordert, zu einer „demokratisch im Gemeinderat getroffenen Entscheidung“ Kommentare zu schreiben. Brückner kritisierte, dass auf der Facebook-Plattform dann Meinungen von Personen wiedergegeben worden seien, die die Sachdarstellung und die Argumente nicht kennen, die zu dieser Entscheidung geführt hätten. Es sei nachzulesen, dass die Ratsmitglieder mit beleidigenden Worten beschimpft worden seien, die „sich zeitaufwendig für die Gemeinderatssitzungen vorbereiten“, so Brückner. Rottmann habe als Bürgermeister eine Verantwortung dafür, was er im Internet schreibe.

Auch der SPD-Fraktionsvorsitzende Klaus Reimann zeigte sich über diese Art der öffentlichen Diskussion von Gemeinderatsberichten entsetzt und unterstützte die Forderung Brückners, diese Debatte über Gemeinderatsentscheidungen im Internet zu unterlassen.

Rottmann hielt dagegen, dass er diese unflätigen Kommentare auf seiner Facebook-Seite nicht kenne. Allerdings habe der CSU-Auftritt in der Zeit des Bürgermeisterwahlkampfes gelegentlich Dinge enthalten, die er „unter der Gürtellinie“ eingestuft habe. Er sagte aber zu, Entscheidungen des Gemeinderates in Facebook nicht mehr zu kommentieren, beharrte aber auf den Anspruch, Berichte dort posten zu können. Der Rathauschef bezeichnete es als wichtig, die neuen Medien zu nutzen.

rsf
    
    

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Die neuesten Kommentare

ditus6 (1 Kommentare) am 05.07.2012 10:57

Wo lebt Ihr eigentlich?

Müssen wir jetzt den Gemeinderat fragen wo wir deren Arbeitsergebnis diskutieren dürfen?
(0)
jahnel (432 Kommentare) am 04.07.2012 09:46

BRD jüngster Bürgermeister mischt CSU und SPD auf ?

Politik geheimniss Krämer in nicht öffentlichen Sitzungen gehören in 2012 auf minimum zurück geführt !
Auswüchse in gesamt Bayern s Kommunalpollitk auf den Prüfstand, nicht allein der CSU / FDP Regierung Bayerns überlassen !
z B hatte Kreistags SW ,CSU 2008 nur 49 % machte per Blinden CSU Wahlgesetz ? jedoch 51,666 % SW Kreistags mehrheit daraus !?
oder warten auf Piraten etc in Schonungen s Gemeinderat ?
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aristokat (4 Kommentare) am 04.07.2012 08:34

neue Medien

es wird Zeit, dass auch die Letzten merken das Internet, facebook und co. Medien sind die ohne Zensur oder vorgegebene politische Richtung informieren können.
Speziell in Schonungen scheint es so, dass SPD oder CSU wichtiger sind als die brennenden Gemeindeprobleme. Eingefahren und zerstritten beschimpfen sich die "Lager" seit Jahren nur in einem scheinen sie sich einig zu sein. "Nur nichts nach draußen sickern lassen"
Hoffentlich hält Stefan Rottmann durch und bleibt seiner Linie treu.
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