aktualisiert: 08.02.2012 17:26 Uhr
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SCHWEINFURT
Kunst geht weiter fremd
Museen suchen Partner
Das Projekt „Kunst geht fremd“ will ein museales Netzwerk über Unterfranken spannen. Im Sommer initiierten vier Museen – das Mainfränkische Museum Würzburg, das Museum im Kulturspeicher Würzburg, die Museen und Galerien der Stadt Schweinfurt und die Kulturagentur vom Landkreis Rhön-Grabfeld – eine zeitlich begrenzte Sonderpräsentation, bei der sie Objekte austauschten.
Im jeweils neuen Kontext erzählten sie ihre Geschichte „anders“, dem jeweiligen Ausstellungsort entsprechend. So ergaben sich neue Sichtweisen auf die Leihgaben, auf die Museen, möglicherweise auf die Orte an sich. Wer sich auf den Weg machte, die beteiligten Museen zu besuchen, traf auf ungewöhnliche „Fremdgeher“. So stand, wie berichtet, das Würzburger Leuchter-Engelpaar aus der Werkstatt von Tilman Riemenschneider inmitten zeitgenössischer Kunst in der Kunsthalle Schweinfurt.
Die Ausstellungsorte des Jahres 2011 verstehen sich als Vorreiter, so eine Pressemitteilung der Museen und Galerien, und hoffen, dass sich im kommenden Jahr weitere Museen dem Projekt „Kunst geht fremd“ anschließen. Dabei sehen sie sich zugleich als Paten für zukünftige Partner aus der unterfränkischen Museumslandschaft. Wer mitmachen will, soll sich an eines der Museen in Würzburg, Schweinfurt und Wechterswinkel wenden.
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