aktualisiert: 07.02.2012 16:27 Uhr
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GRAFENRHEINFELD
Maritime Spielwelt kostengünstig
Genehmigtes Budget nicht ausgeschöpft
Die Macht des geschriebenen Wortes zeigte sich bei der letzten Grafenrheinfelder Gemeinderatssitzung: Bürgermeisterin Sabine Lutz informierte das Gremium über ihre Schülerbefragungsaktion bezüglich der Spielgeräte am Naturbadesee (wir berichteten) und erhielt dafür ein großes Lob von Martina Gießübel: „Eine tolle Idee und ein guter Presseartikel.“
Die Kinder hatten sich für eine Spielanlage in Schiffsform entschieden, dazu gibt es noch eine Gruppenschaukel. Die Kosten der Spielgeräte liegen bei 35 825 Euro und damit unter dem vom Gemeinderat im November vergangenen Jahres bewilligten Budget von 50 000 Euro. Das ist also eigentlich eine erfreuliche Angelegenheit, weil sie eine Ersparnis von gut 14 000 Euro bedeutet.
Am Naturbadesee
Weil aber im Artikel dieser Zeitung in der Überschrift zu lesen war: „Die Gemeinderäte haben das letzte Wort“, bestand Walter Weinig auf eine erneute Abstimmung. Ob der Gemeinderat schon wieder übergangen werden solle, fragte er.
Er hatte wohl übersehen, dass der Rat sein „letztes Wort“ bereits im November abgegeben hatte, als er ein Budget von 50 000 Euro genehmigte. Aber der Gemeinderat zeigte sich großzügig: Auf eine Abstimmung mehr oder weniger kam‘s ihm ja nicht an. Und so wurden die Spielgeräte einstimmig genehmigt.
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