publiziert: 06.02.2012 17:51 Uhr
aktualisiert: 06.02.2012 17:55 Uhr
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Neue Räume für Wirtschaftsschule

Fachräume an der Schule O. Pelzl eingeweiht
  • Eingewiesen: Zeitgemäß ausgestattet ist der neue Biologiesaal, der den Unterricht unterstütze, informierte Lehrer Jürgen Fischer (Bild von links) Schulleiter Leo Kommer, OB Remelé, Staatssekretär Gerhard Eck, Maria Walter (bei der Regierung zuständig für die Wirtschaftsschulen) und Schulamtsdirektor Jürgen Eusemann.
    Foto: Waltraud Fuchs-Mauder
Bild von

Nach einer halbjährigen Bauzeit hat die Private Wirtschaftsschule mit Realschule O. Pelzl am Samstag im aufgestockten dritten Obergeschoss vier Fachräume eingeweiht, von denen vor allem der Unterricht in den Naturwissenschaften und die Kunsterziehung in der Realschule profitieren.

In seiner Begrüßung erinnerte Schulleiter Leo Kommer an den Winter 1986, in dem an gleicher Stelle Richtfest für den jetzt 25 Jahre alten Schulbau gefeiert wurde. Damals endete die Zeit der vielen Unterrichtsstandorte in der Innenstadt, die mit dem Wachsen der heute 57 Jahre alten Wirtschaftsschule angemietet worden waren. Anhand der Liste der Geladenen machte Kommer auf den sich wandelnden Schulbetrieb aufmerksam. 1986 wurde noch ohne den Elternbeirat gefeiert, was heute undenkbar sei, denn die Zusammenarbeit von Lehrern, Eltern und Schülern sei unverzichtbar geworden.

Oberbürgermeister Sebastian Remelé stufte die Wirtschaftsschulen als „passend“ für den wichtigsten Wirtschaftsstandort Unterfrankens ein, für eine Stadt, die bundesweit hinter Frankfurt und Wolfsburg beim Inlandsprodukt ganz vorne liege, auch weil Schweinfurt mit 40 Schulen ein hervorragendes Bildungsangebot aufweise. Die Stadt stehe jedoch aber auch bei der Kinderarmut auf einem traurigen Spitzenplatz. Dies zu ändern, sei auch eine Aufgabe der Schulen, eine Aufgabe, die den Lehrern immer mehr Kraft abverlange. Um dies leisten zu können, müsse das Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern stimmen, was in der Wirsingstraße mit 345 Schülern zu 35 Lehrkräften gegeben sei.

Staatssekretär Gerhard Eck machte die Leistungsfähigkeit der Schule auch am Rahmenprogramm der Feier aus. Alle Angebote mit eigenen Kräften an einem Samstag zu bestreiten, das sei „toll“. Der Staatssekretär stuft trotz des allgemeinen Schülerrückgangs Schulneubauten als nötig ein, da neue Aufgaben neue Räume bräuchten, auch für die Seele, für Kunst und Kultur. Die Arbeit der privaten Schulen sieht er als Unterstützung des breit aufgestellten staatlichen Bildungsangebots.

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