publiziert: 18.03.2010 17:39 Uhr
aktualisiert: 18.03.2010 18:06 Uhr
» zur Übersicht Stadt Schweinfurt
    
    
Artikel
 

Schrift vergrößern Text    Schrift verkleinern Text SCHWEINFURT
OB-Kandidaten im Streitgespräch: Konzepte für Schweinfurt

Am Sonntag treten Kathi Petersen (SPD) und Sebastian Remelé (CSU) in der Stichwahl um das Amt des Schweinfurter Oberbürgermeisters an. Die Redaktion lud die beiden zum exklusiven Streitgespräch.

Zwei Videos mit den Kandidaten finden Sie am Ende des Textes.

  • Kathi Petersen (SPD)
    Foto: Laszlo Ruppert
  • Sebastian Remelé (CSU)
    Foto: Laszlo Ruppert
Bild von
2 Bilder
Frage: Was war Ihre wichtigste Erfahrung im Wahlkampf?

Kathi Petersen: Ich nehme aus vielen Gesprächen mit, dass einerseits das Zutrauen, dass Politik etwas bewegt und verändert, gesunken ist. Das finde ich frustrierend – gerade für Kommunalpolitiker, die ja genau diesen Anspruch haben. Andererseits haben die Leute sehr konkrete Vorstellungen, was sich in der Stadt verändern sollte. Oft kam der Wunsch, man müsste eigentlich mehr beteiligt werden.

Sebastian Remelé: Für mich war interessant, wie erfreut und aufgeschlossen die Menschen reagieren, wenn man auf sie zugeht. Sie teilen dann ihre Sorgen und Befindlichkeiten mit. Heutzutage muss man Wahlkampf wohl sehr persönlich gestalten. Man wird gar nicht so oft auf politische Inhalte angesprochen, sondern die Leute wollen wissen, wer ist dieser Kandidat. Eine OB-Wahl ist eben sehr stark eine Persönlichkeitswahl.

Das könnte ja heißen, dass das – bei Ihnen beiden – im Falle einer Wahl Konsequenzen auf Ihre Amtsführung hätte. . .

Remelé: Ich möchte ein bürgernaher Oberbürgermeister sein. Ich werde versuchen, vieles beizubehalten, was ich im Alltag praktiziere: Ich werde – so es die Amtsführung zulässt – weiterhin meine eine Tochter in den Kindergarten bringen, weiterhin den Bus benutzen und weiterhin in der Stadt mittags essen gehen. All das wird von den Bürgern erwartet und honoriert. Sie wollen den Oberbürgermeister „zum Anfassen“ haben. Vielleicht kommt das aus Amerika herüber. Und ich glaube, das kann auch der Politikverdrossenheit entgegenwirken.

Petersen: Bürgernähe – das würde ich auch für mich beanspruchen. Ich denke, durch meine berufliche Tätigkeit, mein ehrenamtliches und gewerkschaftliches Engagement, kenne ich die Lebensbereiche, die den Alltag ganz normal prägen. Etwa Menschen, die arbeitsuchend sind. Ich denke, auch dadurch wird eine Amtsführung geprägt: Dass man Kontakte in verschiedene Bevölkerungsgruppen hat und weiß, wie die „ticken“.

Lesen Sie hier weiter:

| 1 2 3 4 5 | weiter
Das Gespräch führten Hannes Helferich, Karl-heinz Körblein und Mathias Wiedemann
    
    

Diesen Artikel

  • Webnews einstellen
  • Teilen
Kontakt Redaktion     An Bekannten versenden     Druckversion
    
    

Die neuesten Kommentare

Es wurden noch keine Kommentare geschrieben...
Zum Kommentar abschicken bitte vorher einloggen
Benutzername Passwort
 
     
Sie sind noch kein Mitglied auf mainpost.de? Dann jetzt gleich »hier registrieren
    
Anzeige
    

Direkt zur Redaktion 

E-Mail, Telefon und Brief
Auf diesem Weg finden Ihre Informationen den direkten Weg zu unserer Lokalredaktion. »mehr
    
    

Gelesen

 
    

Kommentiert

 
    
Anzeige
    

Stadtkultur Schweinfurt 

Theater, Kabarett,
Kunst und mehr
Die Stadt Schweinfurt hat kulturell eine ganze Menge zu bieten. »mehr
    
    
Anzeige
WG-Gesucht.de gibt Ihrer Region eine Stimme

Hier finden Sie Ihre WG in Schweinfurt.

WG-Gesucht.de, die kostenlose WG-Börse im Internet.

    
    

Fotografen und ihre Fotos 

Bilder und Eindrücke
Wir stellen ambitionierte Hobbyfotografen aus der Region Main-Rhön vor. »mehr
    
    

Grüsse aus der Region 

Kostenlose Grußkarten
Senden Sie Ihren Freunden und Bekannten eine elektronische Grußkarte aus der Region, auch Tiere! »mehr
    
    

Meine Maschine und ich 

Außergewöhnliches
Wir stellen Menschen vor, die eine besondere Beziehung zu einem technischen Gerät haben. »mehr
    
    

Recht auf Auskunft 

Kommunalpolitik
Bürger haben ein Recht auf politische Teilhabe und Journalisten ein Recht auf Auskunft. Das mussten auch einige Bürgermeister erst lernen. »mehr
    
    

Zeichen setzen 

Förderpreis für
engagierte Bürger
Lesen Sie alles über den Preis und machen Sie Vorschläge, wer ihn bekommen soll. »mehr