aktualisiert: 19.09.2011 17:44 Uhr
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GRETTSTADT/GELDERSHEIM
Volksmusikpreis für „Schlapperflicker“ und „Dreigsang“
Hanns-Seidel-Stiftung zeichnet beim „Tag der Volksmusik“ auf Kloster Banz Gruppen, Sänger und Nachwuchsförderer aus Franken aus
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Die „Galderschummer Schlapperflicker“ wurden 1989 gegründet: Mit ihrer Freude am gemeinsamen Musizieren traditioneller fränkischer Musik sowie der Pflege und Vermittlung von Kerwaliedern im Rahmen fränkischer Tanzfeste geben sie in vorbildlicher Weise fränkisches Musizier- und Liedgut einem breiten Publikum weiter, hieß es in der Laudatio.
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Der „Grettschter Dreigsang“ entstand vor 20 Jahren im Gesangverein Grettstadt: Besonders zeichnet sich die Gruppe durch ihre selbstverfassten Liedtexte aus. Mit ihrer Freude am gemeinsamen Singen und Musizieren vermittelt die Gruppe in vorbildlicher Weise das fränkische Liedgut einem breiten Publikum.Fotos: Hanns-Seidel-Stiftung
(gh) Sechs Gruppen und drei verdiente Persönlichkeiten aus Franken sind am Sonntag von der Hanns-Seidel-Stiftung mit dem Volksmusikpreis ausgezeichnet worden. Darunter: die „Galderschummer Schlapperflicker“ aus Geldersheim und der „Grettschter Dreigsang“ aus Grettstadt.
Hauptgeschäftsführer Peter Witterauf würdigte alle Preisträger für ihre besonderen Verdienste in der fränkischen Volksmusik. Der Tag der Volksmusik mit Gottesdienst, Musikdarbietungen und Preisverleihung fand im oberfränkischen Bildungszentrum Kloster Banz statt.
Die Hanns-Seidel-Stiftung setzt mit dem „Tag der Volksmusik“ ein deutliches Zeichen für Volksmusikpflege, Kulturerhalt sowie die Ausübung eines musikalischen Ehrenamtes. „Die Preisträger haben sich in der Musikpflege oder in der Nachwuchsarbeit in besonderer Weise verdient gemacht und sollen deshalb als Vorbilder für ihr Wirken öffentlich ausgezeichnet und gewürdigt werden“, erklärte Witterauf vor 200 geladenen Gästen.
Mit der Auswahl der Preisträger ist der Bayerische Landesverein für Heimatpflege beauftragt. Kriterien sind das musikalische Wirken der Preisträger auf hohem Niveau und gegebenenfalls über einen langen Zeitraum, eine selten zu findende instrumentale Besetzung der Gruppe oder auch herausragende Leistungen für den Musikernachwuchs.
„Verdiente Vorbilder“
Bevor die Preisträger am Nachmittag Kostproben aus ihrem Repertoire darboten, fand am Vormittag ein ökumenischer Gottesdienst statt, der von den Volksmusikgruppen musikalisch gestaltet wurde.
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