publiziert: 10.08.2011 14:32 Uhr
aktualisiert: 11.08.2011 14:29 Uhr
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Weißer Ring: Effner gibt die Leitung an Leuerer ab

Hilfsorganisation will verstärkt Vorbeugung betreiben
  • Foto: Fuchs-Mauder
    Wechsel beim Weißen Ring: In der Leitung der Außenstelle Schweinfurt löst Werner Leuerer Claus Effner ab. Von links: Werner Stürmer, Leuerer, Effner, Wolf-Dieter Laible, Hans Hauptmann.
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In der Außenstelle Schweinfurt des Weißen Ring, der seit 30 Jahren Kriminalitätsopfern hilft, wechselt die Leitung. Nach 18 Jahren an der Spitze hat Claus Effner die Leitung am 1. August an Werner Leuerer abgegeben. Der gehört dem Weißen Ring seit 1997 an und arbeitet seit September 2009 aktiv in der Hilfsorganisation mit.

Leuerer würdigte Effners Leistung sehr. Dieser habe einen Stamm von 14 Mitarbeitern aufgebaut. Er verfüge über gute Kontakte, eine sehr hohe Akzeptanz und habe fast 600 Mitglieder für die Organisation gewonnen. Effner werde dem Weißen Ring als Stellvertreter der Schweinfurter Außenstelle erhalten bleiben.

Für den Neuen an der Spitze, beruflich Fachbereichsleiter bei der AOK, steht weiterhin die Opferbetreuung an erster Stelle des Aufgabenspektrums. Ferner will er den Bekanntheitsgrad des Weißen Rings in der Bevölkerung von derzeit 48 Prozent weiter erhöhen und verstärkt Vorbeugung betreiben: Senioren sollen besser über die Maschen und Abwehrmaßnahmen bei Diebstahl und Betrug informiert werde, Schüler etwa über Strategien gegen Gewalt an Schulen; schließlich steht auch Aufklärung gegen zunehmendes „Internet-Stalking“ auf dem Programm.

Leuerer hat für die Aufgaben ein Team zusammengestellt: Für Pressearbeit Wolf-Dieter Laible, Veranstaltungen und Themen sollen Werner Stürmer und Hans Hauptmann betreuen, sowie Bernd Kohl sich um Schule und Jugend kümmern.

Die Außenstelle Schweinfurt des Weißen Rings betreut jährlich zwischen 60 und 90 Gewaltopfer. Dazu zählt auch deren Begleitung zu Gerichtsprozessen. 2010 seien außergewöhnlich viele Fälle von Mord und Tötungsversuchen verzeichnet worden. Bei einem Viertel der Fälle handle es sich um Missbrauch, so der neue Leiter Leuerer. Leider sei der Altersdurchschnitt der aktiven Mitarbeiter recht hoch. deshalb sei es wichtig, „noch junge Leute für die Opferarbeit zu gewinnen“.

(fan)
    
    

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