publiziert: 13.05.2010 17:31 Uhr
aktualisiert: 13.05.2010 21:13 Uhr
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Wirt verbrennt in seiner Weinstube

„Alte Schreibstube“ Sennfeld ein Raub der Flammen
  • Feuer in Sennfeld: Beim Brand des Weinlokals „Alte Schreibstube“ kam der Wirt ums Leben.
    Foto: Laszlo Ruppert
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Großeinsatz für die Feuerwehren in Sennfeld. Am Donnerstag wurden sie gegen 3.10 Uhr zu einem Brand ins Ortszentrum gerufen. Das Weinlokal „Alte „Schreibstube“ stand in Flammen. Wenig später fanden die Feuerwehrleute die Leiche eines Mannes. Wie sich später herausstellte, handelte es sich um den 47-jährigen Besitzer des Gasthauses. Der Notarzt konnte lediglich seinen Tod feststellen.

    
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Wohnungsbrand
Sennfeld
13.05.2010
    

Der Brand ist von einer Frau gemeldet worden, die eine massive Rauchentwicklung in der Weyerer Straße bemerkt hatte. Sie alarmierte die Feuerwehr. Die Feuerwehrleute konnten nur mit schwerem Atemschutz in die Weinstube und die daneben liegende Wohnung eindringen.

Im Einsatz war die örtliche Feuerwehr, unterstützt von den Nachbarwehren aus Grafenrheinfeld, Schwebheim, Gochsheim und Schonungen. Von der Feuerwehr Geldersheim wurden zusätzlich Atemschutzträger angefordert. Nach Polizeiangaben waren 100 Feuerwehrleute im Einsatz. Einer zog sich dabei leichte Verletzungen, Prellungen zu.

Der Brand sei innerhalb einer Stunde beherrscht worden, sagte Kommandant Alfred Pfister auf Anfrage. Erschwerend sei gewesen, dass das alte Haus Holzdecken hat, die besonders schnell brannten. Es habe eine große Hitzeentwicklung gegeben.

Zu der Brandursache und der Höhe des Schadens konnte die Polizei auch am Abend noch keine näheren Angaben machen. Bis dahin sei es den Ermittlungsbeamten aus Sicherheitsgründen nicht möglich gewesen, das Gebäude zu betreten.

Heute wird nun ein Experte des Landeskriminalamtes an der Brandstelle erwartet. Die Leiche des tot aufgefundenen ;Mannes wird auf Anordnung der Staatsanwaltschaft an diesem Freitag obduziert.

Bei dem Toten handelt es sich um Joachim Hartling, der das rustikal ausgestattete Lokal als Alternative zu den Ausflugszielen im Steigerwald anbot.

Von unserem Redaktionsmitglied Karl-Heinz Körblein
    
    

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