publiziert: 15.03.2010 12:01 Uhr
aktualisiert: 21.03.2010 21:07 Uhr
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Schrift vergrößern Text    Schrift verkleinern Text SCHWEINFURT
Zum Nachlesen: Live-Ticker zur Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt in Schweinfurt

Hier berichteten wir direkt aus dem Rathaus.
Der aktuelle Stand (ausgezählt sind 58 von 58 Stimmbezirken):

63,39  % Sebastian Remelé (CSU)

36,61  % Kathi Petersen (SPD)

Wahbeteiligung 42,34 %


+++++++++++++++++  Live-Ticker +++++++++++++++++++++

18.45 Uhr:  Ich beende den Live-Ticker und versuche, eine Stellungnahme der beiden Kandidaten zu bekommen. Ab etwa 21 Uhr ist die aktuelle Berichterstattung mit Bildern und vielleicht einem Video im Internet zu sehen: http://schweinfurt.mainpost.de


18.44 Uhr: Die Handys werden strapaziert, das Ergebnis diskutiert.

18:42 Uhr: Lauter Applaus für Sieger und Unterlegene. Nachrücker für Remele im Stadtrat wird Willi Dekant.

18:41 Uhr:  Die Wahl ist rum. Das Endergebnis liegt vor. In der Diele stehen die Neugierigen jetzt dicht gedrängt. Geschätze 200 Leute.

18:41 Uhr:  Die Kameraleute wollen den Freudenschrei Remeles mitkriegen. Die brauchen heute kräfigte Arme.

18:40 Uhr: Bin gespannt, wie lange auf das Endergebnis gewartet wird. Erste Gratulanten gibt es schon.

18:39 Uhr:  OB Grieser fragt nach, woran es liegt. Gerade am Bergl. Genaues ist jedoch nicht bekannt.

18:38 Uhr:  Small-Talk bei der CSU. Nur nicht zu früh jubeln. Noch fehlt das Ergebnis aus dem Wahllokal in der AOK.

18:34 Uhr:  Vom Bergl fehlt noch ein Ergebnis.

18:33 Uhr:  Nur Stefan Labus und Frank Firsching sind gekommen. Die beiden anderen Kandidaten der ersten Wahl vor 14 Tagen, Christiane Michal-Zaiser und Marc-Dominic Boberg wurden nicht gesehen. 

18:31 Uhr:  Das warten auf die fehlenden vier Stimmbezirke ist nur noch Formsache. Die Wahlbeteiligung hat ihren historischen Tiefstand erreicht. Das ist die eigentlich schlechte Nachricht an diesem Tag.

18:29 Uhr:  Der neue Oberbürgermeister der Stadt Schweinfurt heißt Sebastian Remelé. Daran wird sich nichts mehr ändern.

18:27 Uhr:   Es wird lauter. Die Medien rangeln unauffällig um die besten Plätze für das Siegerfoto.

18.25 Uhr:  Anja Weisgerber und Stefan Funk gesellen sich jetzt auch zum Gruppenbild mit dem Sieger. Und der Michael Glos ist auch zu sehen in der Menschentraube hinter Remelé.

18:24 Uhr:  Damit ist das Rennen wohl gelaufen. Größere Abweichungen sind nicht mehr zu erwarten.

18:22 Uhr: Es fehlen noch 9 Stimmbezirke. Die Wahlbeteiligung steigt auf über 40 %.

18.20 Uhr:   MdL Gerhard Eck, Hans Gerhard Stockinger und Bürgermeister Otto Wirth stellen sich schon mal medienwirksam neben den künftigen OB der Stadt.  Da muss Frau Remelé schon mal mit der zweiten Reihe Vorlieb nehmen.

18:18 Uhr: Remele präsentiert sich der Menge - und strahlt.

18:17 Uhr:  Die Internetseite der Stadt hält. Da haben die Techniker wohl gute Arbeit geleistet.t

18:15 Uhr: Es bleibt ruhig in der Diele. Das Ergebnis bleibt stabil, obwohl die Hälfte der Wahlbezirke ausgezählt ist.

18.13 Uhr:  Remele bleibt stark. 3600 Stimmen liegen vor.

18:10 Uhr:  Remele hatte beim letzten Mal auch stark gestartet, war dann aber abgefallen. Die Briefwähler haben großen Einfluss.

18:09 Uhr: Jetzt geht's gleich Schlag auf Schlag. Sebastian Remelé noch nicht gesichtet.

18:07 Uhr: Der erste von 58 Wahlbezirken ist ausgezählt. Krankenhäuser und einige Altenheime. Die Wahlbeteiligung ist noch unklar.
Bei der OB-Stichwahl 1992 lag sie bei 70 %.

18:05 Uhr: Kathi Petersen ist da. Wir warten auf das erste Egebnis.

18:03 Uhr: Alle warten auf das erste Ergebnis. Da es erfahrungsgemäß aus einem sehr kleinen Stimmkreis kommen wird, hat es allerdings wenig Aussagekraft. Die Rathausdiele ist jetzt gut besucht, aber man kann sich noch gut bewegen.

18:00 Uhr: Die Wahllokale haben geschlossen. Rund 400 Helfer waren und sind im Einsatz, um die Wahl reibungslos über die Bühne zu bringen. Die Auszählung der Stimmen beginnt. Die ersten Ergebnisse dürften in wenigen Minuten eintreffen. Das Endergebnis wird bereits gegen 18.30 Uhr erwartet. Das könnte ein kurzer Live-Ticker werden.

17:59 Uhr: In einer Minuten schließen die 46 Wahllokale. Knapp über 40 000 Bürger waren zum Urnengang aufgerufen. Das Wetter war durchwachsen. Etwas Sonne am Nachmittag. Schon bei der Wahl vor zwei Wochen hatte der strahlende Sonnenschein der Wahlbeteiligung wenig genutzt. Vielleicht haben damals viele damit gerechnet, dass bei sechs Kandidaten keiner auf Anhieb den Sieg nach Hause tragen wird und haben sich den Urnengang gespart. Dass sowas keine Garantie ist, hätte Remelé fast bewiesen. Schließlich schrammte er mit 46,44 % nur knapp an der absoluten Mehrheit vorbei. 

17:58 Uhr: Sebastian Remelé (CSU) und Kathi Petersen (SPD) haben die Konkurrenz vor zwei Wochen deutlich hinter sich gelassen. Zur Erinnerung: Marc-Dominic Boberg (Grüne) erhielt 6,76 % der Stimmen, Stefan Labus (Schweinfurter Liste) 9,88 %, Frank Firsching (Die Linke) 9,5 % und Christiane Michal-Zaiser (proschweinfurt) 8,21 %.

17.57 Uhr: Jürgen Mainka begrüßt und blickt auf die Wahl vom 7. März zurück.

17.55 Uhr: Stimmengewirr erfüllt den Raum. Etwa 50 Neugierige im Gespräch bei Knabberzeug und Orangensaft. Die Chefin kommt:  Gudrun Grieser nebst Gatte ist da.

17.53 Uhr: Von den Kandidaten ist weit und breit nichts zu sehen. Auch OB Gudrun Grieser glänzt durch Abwesenheit. Am 7. März war sie noch eine der ersten in der Diele.

17:50 Uhr: Zurück ins Jahr 2010: Vor 14 Tagen war nur jeder zweite Wahlberechtigte zur Wahl gegangen. Die Wahlbeteiligung lag mit 47,55 % nur 1% höher, als bei der letzten OB-Wahl im Jahr 2004, bei der Kathi Petersen der Amtsinhaberin Gudrun Grieser mit 31,11 % deutlich unterlegen war.

17.48 Uhr: Es wurden mehr Briefwahlunterlagen ausgegeben. 11,33 % (4579 Personen) der rund 40 000 Wahlberechtigten wollten zuhause abstimmen. Vor 14 Tagen waren es 10,85 %.

17.45 Uhr: Die Rathausdiele ist fast leer. Ein paar Kollegen von der Presse, eine Handvoll Zuschauer. Das Ergebnis wird wieder an eine Leinwand projeziert. Nach dem Serverausfall am 7. März hat die Stadt die Internetseite für die Wahl optimiert. Schaun wir mal, ob das funktioniert, schließlch sollte das Interesse heute größer sein, als vor 14 Tagen.

17:43 Uhr: Werfen wir inzwischen einen Blick ins Jahr 1992. Auch damals gab es eine Stichwahl um das OB-Amt. Werner Bonengel (46,6 %) von der SPD unterlag Gudrun Grieser (53,4 %) von der CSU. Hätten damals 1000 Wähler anders gestimmt, wäre die SPD am Ruder geblieben. Die Wahlbeteiligung lag übrigens bei 70 % und damit nur 3 % höher als bei der damals vorausgegangenen regulären Wahl, bei der neben Grieser (47,4 %) und Bonengel (48,3 %) noch Roland Schwab (4,3 %) von den Grünen angetreten war.

17.40 Uhr: In der Nachkriegsgeschichte der Stadt hatten sich noch nie so viele Kandidaten um den Posten des Oberbürgermeisters beworben. Zwei Frauen und vier Männer wollten Nachfolger von Oberbürgermeisterin Gudrun Grieser werden, die nach 18 Jahren Amtszeit nicht mehr kandidiert. Heute geht es nur noch um zwei von ihnen: Sebastian Remelé (CSU) und Kathi Petersen (SPD).

17.38 Uhr: Die ersten Nachrichten sickern durch. Die Wahlbeteiligung lag gegen 12 Uhr erst bei 13 %. Aber am Nachmittag wurde das Wetter vorübergehend besser. Die Innenstadt hatte verkaufsoffen.

17:30 Uhr: Herzlich willkommen zum Live-Ticker von Schweinfurter Tagblatt und Volkszeitung.
Mein Name ist Horst Breunig und ich werde Sie bis zum Ende der Stimmenauszählung auf dem Laufenden halten.
Um die jeweils neuesten Nachrichten zu sehen, müssen Sie diese Internetseite regelmäßig aktualisieren oder neu laden.

+++++++++++++++++  Live-Ticker +++++++++++++++++++++

Service:

Alle Artikel zur OB-Wahl, die Kandidatenvorstellung und die Wahlprogramme finden Sie HIER.

Videos von den beiden Kandidaten gibt es HIER.

Videos mit einem Wahlaufruf von den beiden Kandidaten gibt es HIER.

Weitere Videos mit aktuellen Stellungnahmen der Kandidaten gibt es ab etwa 20 Uhr unter http://schweinfurt.mainpost.de

hb
    
    

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»Alle 9 Kommentare anzeigen Die neuesten Kommentare

carlos58 (8 Kommentare) am 21.03.2010 22:33

Das große Fressen ist vorbei...

...jetzt gilt es, bei schwindenden Gewerbesteuereinnahmen und zunehmenden Begehrlichkeiten der Parteifreunde aus Berlin, den Gürtel enger zu schnallen und die monatlichen Unterhaltungskosten der 'Bauwut' der Vorgängerin zu stemmen, ohne dass der schöne Schein leidet. Viel Erfolg dabei !
(0)
mc.iglo (205 Kommentare) am 21.03.2010 22:08

@brodl72

Rot: Vorratsdatenspeicherung, Zensur
Grün: Kriegsbefürwortend
schwarz: Lauschangriff, Zensur, Abschießen von Flugzeugen, Korruption, mehrere verurteilte Besitzer von Kinderpornographie,...
FDP: Korruption, bis auf Justizministerin ebenfalls für Zensur

Da braucht man sich über Wahlbeteiligung und Wahlerfolg für radikale Parteien echt nicht wundern.
(0)
brodl72 (47 Kommentare) am 21.03.2010 20:30

Gott sei Dank.....

..... das zumindest nicht die STASI-Linke ein weiteres Rathaus erlogen hat. Keine Demokratie für Mauer-Mörder, IM´S und andere Verbrecher.
(0)
-kfk- (170 Kommentare) am 21.03.2010 19:25

Wer nicht zur Wahl gegangen ist ..

Wer nicht zur Wahl gegangen ist, der wird eben von dem OB vertreten, den andere gewählt haben. Auch so funktioniert Demokratie. Wer nicht einmal alle vier bzw. sechs Jahre seinen Hintern zur Wahl hochbekommt (oder schlicht zu faul ist, die Briefwahlunterlagen anzufordern) der muss damit zufrieden sein, was andere für ihn wählen bzw. gewählt haben. So einfach ist das. Wer zuhause geblieben ist, weil sein Kandidat nicht mehr dabei war, der hat noch nicht verstanden, das Demokratie bedeutet, machmal auch das kleinere von zwei Übeln wählen zu müssen.
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Alexander_Rosenthal (2 Kommentare) am 21.03.2010 19:16

Es wird dringend Zeit für ehrliche Alternativen...

Nicht nur in Unterfranken ist die Stimmung in Sachen CSU, SPD und Co. derart, dass man als Wähler in der Kabine steht und nicht weiß, wer guten Gewissens das Kreuzchen verdient hat ...
Bundesweit zeigt sich durch Protestwahlverhalten und Wahlverweigerung dass die Bürger die Nase voll haben von Lügen, nicht gehaltenen Wahlversprechen und Machtpokereien.
Die derzeitigen Politiker arbeiten nicht für die Sache, eine Region oder ein Ziel, sondern nur aus Machterhaltungsinteressen ... was heute gesagt wurde, kann morgen schon falsch sein.
Ich persönlich habe daraus meine Konsequenzen gezogen ... nach mehr als zehn Jahren CSU Mitgliedschaft: www.die-franken.eu .... neu und noch im Aufbau befindlich, aber bis 2013 vermutliuch die erste echte Alternative, weil neu, ehrlich und unverbraucht. Eine wahrhaftige Ansammlung fränkischer Idealisten .... macht euch selbst ein Bild !
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