publiziert: 24.06.2012 15:22 Uhr
aktualisiert: 26.06.2012 12:03 Uhr
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Zurzeit Ruhe auf der Großbaustelle

Seniorenresidenz verzögert sich wegen fehlender Materiallieferung
  • Es herrscht Stillstand: Wegen fehlender Dachpaneelen verzögert sich der Baufortschritt der Seniorenresidenz, die Investor Norbert Rumpel im Norden von Gerolzhofen baut.
    Foto: Klaus Vogt
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„Keine Angst, es geht schon weiter“, sagt Investor Norbert Rumpel auf die Frage, warum auf der Baustelle der Seniorenresidenz an der Andreas-Hippler-Straße schon seit Wochen ungewöhnliche Ruhe herrscht.

Im Juni 2012 sollte das Haus mit 87 Pflegebetten ursprünglich fertig sein. Doch erst einmal machte die Statik einen Strich durch den Zeitplan. Ursprünglich sollte auf den bestehenden Baukörper des ehemaligen Feuerwehrhauses einfach ein weiteres Stockwerk aufgesetzt werden.

Doch die Statik des alten und des neuen Bauteils war nicht in Einklang zu bringen. Daher musste das Feuerwehrhaus bis zum Erdgeschoss hinab komplett abgerissen werden. Das kostete schon mal zwei Monate Zeit, ganz abgesehen von der Verteuerung des Projekts, berichtet Norbert Rumpel, der rund fünf Millionen Euro in das Projekt stecken wird.

Warten auf Dachpaneele

Zurzeit ist der Rohbau fertig, die Fenster und die Zwischenwände sind eingesetzt. Allerdings fehlt das Dach. Woran es hapert, sei die Lieferung der Dachpaneelen, sagt Rumpel auf Anfrage. Wenn das Dach sitzt, geht es an den Innenausbau. Die Bewohner sollen schließlich im Februar einziehen können.

Der Neubau der Seniorenresidenz ist eines der größten laufenden Bauprojekte in der Stadt. Die 87 Pflegebetten sind auf vier Stationen in vier Stockwerken aufgeteilt. Westlich der Polizeiinspektion entsteht in West-Ost-Richtung ein weiterer Baukörper mit ähnlicher Größe wie der auf dem Fundament des Feuerwehrhauses.

Die Energieversorgung kommt aus dem Nahwärmeverbund Gerolzhofen-Nord, den die Unterfränkische Überlandzentrale gebaut hat.

Betreiber der Seniorenresidenz soll die Familie Strese werden, die bereits seit fast zwölf Jahren in Wiesentheid eine vergleichbare, sogar etwas größere Senioreneinrichtung, mit 112 Plätzen führt.

Die inzwischen doch schon beträchtliche Zeitverzögerung bei der Fertigstellung soll keine Auswirkung auf die getroffenen Vereinbarungen mit Familie Strese haben, versichert Norbert Rumpel.

Von unserem Redaktionsmitglied Norbert Finster
    
    

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