aktualisiert: 12.10.2011 12:14 Uhr
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KREIS SCHWEINFURT
Blechschild gegen Rassismus
Schulen und Landratsamt bekennen sich optisch für ein Miteinander
(mjs) Zur rassismusfreien Zone werden demnächst das Landratsamt und die kreiseigenen Schulen erklärt. Entsprechende Schilder der bundesweiten „Initiative Respekt!“ sollen dies auch sichtbar allen Besuchern in Erinnerung rufen. Dies hat der Kreistag nach einem fraktionsübergreifenden Antrag beschlossen und damit für einen Teilerfolg der „Linken“ gesorgt.
Unter anderem unterstützt von der IG Metall die Initiative laut Internetauftritt gegen Intoleranz und für ein respektvolles Miteinander eintreten. Schirmherrin ist die Organisationschefin der jüngsten Frauenfußball-WM in Deutschland, Steffi Jones. Das Projekt wird von einigen Spielern und Funktionsträgern aus der Fußballbundesliga getragen, mit dabei sind aber auch andere Prominente wie Schauspieler Peter Lohmeyer, Komiker Bülent Ceylan und Journalist Günter Wallraff.
Die Anregung im Kreistag geht auf die „Linken“ zurück und ist von CSU, SPD, Freien Wählern und Grünen unterstützt worden. In der Sitzung allerdings ruderte die CSU wieder zurück: Zwar könne man sich an der Initiative beteiligen und auch dem Anbringen der Anti-Rassismus-Schilder anschließen, sagte Fraktionssprecher Arthur Arnold. Allerdings gingen ihr zwei Punkte zu weit: Dem Ursprungsantrag zufolge sollten sich zwei Kreisausschüsse und das Landratsamt intensiver damit beschäftigen, damit auch Sportvereine und die Gemeinden die Schilder anbringen. Auch die geforderte Zusammenarbeit mit dem Bündnis „Schweinfurt ist bunt“, das die Anti-Nazi-Demonstration an 1. Mai 2010 organisiert hat, lehnt die CSU nach wie vor ab. Über diese beiden Teilaspekte wurde im Kreistag gar nicht abgestimmt.
Ein Votum gab es aber über einen weiteren Vorstoß von Wolfgang Gutgesell (Linke) und Walter Rachle (Grüne): Nicht nur an Schulen und am Amtsgebäude soll das „Respekt!“-Schild angeschraubt werden, sondern auch am Eingang der Kreismülldeponie. Eine knappe Mehrheit aus CSU und bürgerlichen Stimmen lehnte dieses Ansinnen mit 28:23 ab.
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wanderfreund (76 Kommentare) am 12.10.2011 12:52
DemutUnsere christlich geprägte Wertepartei CSU hat halt einfach Probleme mit der Demut! Man kann nicht über den eigenen Schatten springen und den anderen Parteien mal einen Erfolg zugestehen. Immer die gleiche Masche, es wird gerungen und sich gewunden und Ergebnise madig gemacht. Mit christlichen Maßstäben hat das nichts mehr zu tun.In der Bibel steht schon geschrieben: Phil 2,3 nichts aus Eigennutz oder eitler Ruhmsucht tut, sondern dass in der Demut einer den anderen höher achtet als sich selbst; Ich spüre hier eher Verachtung statt Achtung! Da müssen die sogenannten gottlosen Parteien die christliche Partei auch noch die Werte vorleben, so weit sind wir schon! Ich gebe gerne Hilfestellung! |
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