publiziert: 12.08.2011 09:27 Uhr
aktualisiert: 17.08.2011 11:26 Uhr
aktualisiert: 17.08.2011 11:26 Uhr
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BERGRHEINFELD/GRAFENRHEINFELD
Tornados übten bei Grafenrheinfeld
Erneut militärischer Flugbetrieb nahe des Kernkraftwerks
-
Einer der Tornado-Kampfjets, die am Donnerstag über Berg- und Grafenrheinfeld Flugmanöver übten. Am rechten hinteren Flügel sind die deutschen Nationalfarben zu erkennen.Heiko Rüger -
Flugmanöver: Tornados der Luftwaffe haben am Donnerstag in der Nähe des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld geübt.Foto: Heiko Rüger
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Erneut sind am Donnerstag zwei Militärmaschinen bei Übungsflügen in der Nähe des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld beobachtet worden. Offenbar handelte es sich dabei um zwei „Tornados“ der deutschen Luftwaffe. Laut Beobachtung von Einwohnern flogen die Kampfjets zwischen 16.40 und 17 Uhr über Berg- und Grafenrheinfeld und führten dort Flugmanöver durch, bevor sie wieder abdrehten.
Über die Umstände der Übung lagen am Freitag ebenso wenig Informationen vor wie über die Fragen, wie nahe die Flugzeuge dem Kraftwerk gekommen sind und ob sie Waffen an Bord hatten. Die Pressestellen des Luftwaffenamtes in Köln und des Amtes für Flugsicherung der Bundeswehr in Frankfurt waren am Freitag nicht zu erreichen. Der Deutschen Flugsicherung im hessischen Langen lagen keine Meldungen über militärische Übungsflüge vor, wie eine Sprecherin gegenüber dieser Zeitung sagte. Aufzeichnungen würden nur angefertigt, wenn Flüge den „kontrollierten Luftraum“ betreffen, der in Grafenrheinfeld bei etwa 3000 Metern Höhe beginnt. Demzufolge könnten die Jets im „Sichtflug“ unterwegs gewesen sein. Davon ist angesichts der beobachteten Flughöhen auszugehen.
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Unruhe und Proteste
Bereits in der Vergangenheit waren wiederholt übende US-Kampfflugzeuge, die wegen ihrer Form den Beinamen „Warzenschweine“ tragen, in der Nähe des Atommeilers gesichtet worden. Sie hatten vor allem nach der Katastrophe im japanischen Fukushima für Unruhe in der Bevölkerung und für Proteste von lokalen Politikern gesorgt. Nach einer Parlamentarischen Anfrage der Grünen hielt die bayerische Staatsregierung daran fest, dass auch weiterhin Kampfjets über das Kernkraftwerk fliegen dürfen. Dort gilt ein Flugbeschränkungsgebiet mit einem Radius von 1,5 Kilometern und ab einer Höhe von etwa 600 Metern. Militärmaschinen können davon abweichen, „soweit dies zur Erfüllung hoheitlicher Aufgaben zwingend notwendig ist“, teilte damals die Staatskanzlei mit.
Über die Umstände der Übung lagen am Freitag ebenso wenig Informationen vor wie über die Fragen, wie nahe die Flugzeuge dem Kraftwerk gekommen sind und ob sie Waffen an Bord hatten. Die Pressestellen des Luftwaffenamtes in Köln und des Amtes für Flugsicherung der Bundeswehr in Frankfurt waren am Freitag nicht zu erreichen. Der Deutschen Flugsicherung im hessischen Langen lagen keine Meldungen über militärische Übungsflüge vor, wie eine Sprecherin gegenüber dieser Zeitung sagte. Aufzeichnungen würden nur angefertigt, wenn Flüge den „kontrollierten Luftraum“ betreffen, der in Grafenrheinfeld bei etwa 3000 Metern Höhe beginnt. Demzufolge könnten die Jets im „Sichtflug“ unterwegs gewesen sein. Davon ist angesichts der beobachteten Flughöhen auszugehen.
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Bereits in der Vergangenheit waren wiederholt übende US-Kampfflugzeuge, die wegen ihrer Form den Beinamen „Warzenschweine“ tragen, in der Nähe des Atommeilers gesichtet worden. Sie hatten vor allem nach der Katastrophe im japanischen Fukushima für Unruhe in der Bevölkerung und für Proteste von lokalen Politikern gesorgt. Nach einer Parlamentarischen Anfrage der Grünen hielt die bayerische Staatsregierung daran fest, dass auch weiterhin Kampfjets über das Kernkraftwerk fliegen dürfen. Dort gilt ein Flugbeschränkungsgebiet mit einem Radius von 1,5 Kilometern und ab einer Höhe von etwa 600 Metern. Militärmaschinen können davon abweichen, „soweit dies zur Erfüllung hoheitlicher Aufgaben zwingend notwendig ist“, teilte damals die Staatskanzlei mit.
hof/mjs
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»Alle 27 Kommentare anzeigen Die neuesten Kommentare
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fuertiere (233 Kommentare) am 30.09.2011 14:05
gegen Kernkraftwerke !!!Atomkraft muss ein Auslaufmodell bleiben. Sonne, Wind und Wasser plus Energieeffizienz und Einsparung gehören die Zukunft! |
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klosterschueler (489 Kommentare) am 15.08.2011 09:23
Diese Ignoranzmit der im Kanzleramt die Ängste der Menschen ignoriert werden, bereitet schon körperliche Schmerzen.Ausgerechnet eine Pfarrerstochter, die die Unterdrückung durch ein menschenverachtendes Regime erfahren hat, verhält sich so. Sie müsste doch wissen, dass sich solche Regierungen nicht halten können? |
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blaubi (2804 Kommentare) am 13.08.2011 21:18
wir werden alle sterben...so denke ich jedesmal,wenn ein flugzeug in der nähe schweinfurt vorbeifliegt.jedesmal kalter schweiss, wenn ich bedenke, dass dieses abstürzen kann und dann wir alle radioaktiv verseucht werden. die wahrscheinlichkeit ist ja so enorm hoch!!! |
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urturm (83 Kommentare) am 14.08.2011 18:54
.Der Kommentar wurde wegen beleidigender Äußerungen gelöscht. Die Multimedia-Redaktion. |
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polizeiauto (14 Kommentare) am 13.08.2011 10:25
Wahrscheinlichkeit eines Absturzes ist gegeben.Da habt ihr wohl alle Vergessen dass 1983 ein Tornado in Hirschfeld abgestürtzt ist und die Trümmer bis über den Main geflogen sind. Enftfernung Hirschfeld, KKG gering.Und diesmal sind sie direkt über das KKG geflogen ich habe es mit Zeugen gesehen und auch fotographiert. Und diesmal gilt nicht die Ausrede dass es US-Streitkräfte waren und man denen dies nicht verbieten darf. Hier wird mit dem Leben von unschuldigen gespielt. Spätestens wenn ein Tornado auf das KKG abstürtzt wird der Überflog verboten, wetten!!! Es muss halt erst immer was passieren. |
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