publiziert: 13.06.2010 15:58 Uhr
aktualisiert: 13.06.2010 20:52 Uhr
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„World Harmony Run“ macht in der Gemeinde Halt

Fackellauf für Harmonie und Freundschaft

Der nach Veranstalterangaben weltweit größte Fackellauf „World Harmony Run“, der das harmonische Zusammenleben zwischen Menschen aller Kulturen, Länder und Glaubensrichtungen fördert, führt in diesem Jahr auf zwei Strecken durch Deutschland.

  • Für Freundschaft und Harmonie: Schon Nelson Mandela und Michael Gorbatschow hielten die Fackel des „World Harmony Run“ in ihren Händen. Auch der 85-jährige Pater Willigis Jäger begleitete das Läuferteam am Freitag ein kurzes Wegstück. Foto: Ernst Pscheidl
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Zwei internationale zehnköpfige Läuferteams tragen jeweils eine Fackel als Symbol der Freundschaft von Ost nach West, aus Österreich und der Tschechischen Republik kommend, und besuchen Schulen, Vereine, Rathäuser, Parlamente, um eine Friedensbotschaft zu überbringen.

Die Läufer sind am Freitag auch in Holzkirchen angekommen. Bevor die Fackelläufer auf dem Benediktushof Station machten, besuchten sie die Astrid-Lindgren-Volksschule in Holzkirchen, in der Kinder von der Mission des „World Harmony Run“ beeindruckt waren.

Auf dem Gelände des Benediktushofes wurden die Friedensbotschafter bei strömendem Regen von zahlreichen Schaulustigen mit Applaus empfangen. Im Gewölbesaal begrüßte Pater Willigis Jäger die Läufer.

Er war begeistert davon, dass diese Idee der Freundschaft und Völkerverständigung nicht nur verkörpert, sondern auch weitergetragen wird.

„Man kann nur hoffen, dass sich die Welt zum Besseren wendet.“

Den von dem europäischen Koordinator des World Harmony Run, Dipavajan Renner, übermittelten Gedanken des harmonischen Zusammenlebens nahmen alle Beteiligten mit innerer Berührung auf.

Die Teilnehmer des Läuferteams, das über Tauberbischofsheim und Wertheim bis nach Darmstadt lief, kommen aus Guatemala, Russland, Brasilien, Serbien, Bosnien, Deutschland und Österreich.

Orden, Bild, Zertifikat und T-Shirt als Geschenk an Pater Jäger lassen diesen Abstecher auf dem Benediktushof in Erinnerung bleiben.

(ps)
    
    

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