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WÜRZBURG
2000 Unterschriften für den Erhalt des Paradiesgartens

Eine Anwohner-Initiative macht seit einigen Wochen mobil und sammelt Unterschriften für ein Bürgerbegehren, der Oberbürgermeister steht mit ihr in Briefwechsel und am Dienstag besuchen um 13 Uhr die Mitglieder des Planungs- und Umweltausschusses den Ort des Geschehens. Es rumort im unteren Frauenland. denn benachbarte Anwohner wehren sich mit allen Kräften gegen die geplante Bebauung des sogenannten Paradiesgartens, wo früher das Benediktinerkloster beheimatet war.  »mehr

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deltatango (459 Kommentare) am 26.11.2012 17:55

Das Areal eignet sich wunderbar ...

... für eine Nutzung als Schule und/oder Kindergarten, schon alleine durch den Baumbestand und die Nähe zur Stadtmitte. Anscheinend hat die Stadt hier einen Ankauf voll verschlafen. Schüler gehören in die Stadt, Platz haben wir hier bislang viel zu wenig.

Noch mehr Verkehrsbelastung an der Rottendorfer Strasse bei gleichzeitiger Vernichtung eines wunderbaren alten Baumbestandes, der bis vor einigen Jahren noch als Klostergarten gedient hat, ist eine Schande.

Wenn man sich das kuschelig warm ausgeleuchtete Modell des Bauträgers genau ansieht, kann man erkennen, daß hier ein kompletter dreiseitiger Riegel gebaut werden soll, der Luftströme gut verhindert, in der Kessellage Würzburgs eindeutig ein wahrhaftiges Gift. Und wie auf dem Betondeckel einer Tiefgarage für 150 (!) Mietparteien oder Eigentümer große Bäume (weiter-)wachsen sollen, ist mir ein Rätsel!
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ds07 (260 Kommentare) am 27.11.2012 14:36

...

Bei ständig sinkenden Schülerzahlen, ist die Forderung nach neuen Schulen wohl mehr als realitätsfern....und Bäume können auf solchen Betonplatten ebenfalls wachsen, Voraussetzung: flach und seitlich wurzelnde baumarten und ausreichend Muttererde auf der entsprechenden Bodenplatte....so wie es bei zig tausend Wohnanlagen, etc. in Deutschland der Fall ist...
Aber nicht falsch verstehen, ich bin weder Gegner, noch Befürworter dieser Wohnanlage...
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eilers (129 Kommentare) am 27.11.2012 09:19

Nun,

das ganze scheint Methode zu haben. Das Frauenland wird zur Zeit massiv "verdichtet". Wo große Grundstücke verfügbar, werden Wohnblocks bis an die Grenzen gebaut und zu Mondpreisen veräußert. Einige wenige verdienen an der "Euroflucht", die Masse muß eine dauerhafte Veränderung ihrer Lebenssituation im ehemals grünen Frauenland ertragen. In vielen Bereichen nimmt der Verkehr schon jetzt unerträglich zu. Wie sich das mit der Erschließung des Hublandes ohne weitere Konzepte für den Individualverkehr weiter entwicken wird ist klar: Immer mehr Anwohnerstraßen werden zu Durchgangsstraßen, der Verkehr nimmt fast schon wöchentlich zu.
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twipsy (56 Kommentare) am 27.11.2012 11:48

Schwierig

Das Gelände war nie öffentlich zugänglich. Ich habe da in der Nähe auch mal gewohnt. Und eine Schule gibt es da schon, die Jakob-Schuster-Schule. Fünfgeschossige Mietshäuser sind kein Gegenargument, das würde in die Gegend passen, steht alles voll davon. Das Feinstaubargument, aha, daher weht der Wind. zwinkern Da weiß man als Frauenland-Bewohner gleich, wer dahintersteckt.
Ich wäre dafür, den Park zu erhalten, aber das Wohnungsprojekt in kleinerer Form zu realisieren. Da haben alle was davon.
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rhoenwasser (147 Kommentare) am 27.11.2012 14:10

Bauplatzwechsel

Man sollte die baufällige Mozartschule dem Bauträger anbieten. Dort passt sein Wohnblock doch wunderbar hin. Er muss keine Bäume fällen, nicht mir Anwohnern diskutieren, stört keine Luftströme, ist in Innenstadtnähe und und und.
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