aktualisiert: 07.01.2011 16:13 Uhr
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VEITSHÖCHHEIM
300 Bürger haben bereits unterschrieben
Veitshöchheimer Initiative weist Vorwürfe zurück
(hig) Die Initiatoren des Veitshöchheimer Bürgerbegehrens weisen das „Totschlagargument“, dass durch das Bürgerbegehren der Steg sterbe, strikt zurück, heißt es in einet von Gemeinderätin Gaby Konrad unterzeichneten Presseerklärung.
Vertreter der Initiative haben sich dieser Tage mit rund 15 Bürgern und Gemeinderäten getroffen, um die angelaufene Unterschriftenaktion gegen den Mainstieg am Standort Mainfrankensäle zu unterstützen. Der Gedankenaustausch ergab, dass der bisherige Standort ohne wenn und aber erhalten bleiben soll.
Weiter heißt es, es drohe auch kein behördlicher Zwangsabriss, solange die Gemeinde Margetshöchheim als Eigentümerin auf den Erhalt des Stegs – eventuell mit Nachbesserungen – besteht. Die Initiatoren machten außerdem deutlich, dass beide Gemeinden von dem Mainübergang seit über als vier Jahrzehnten profitieren. Die bestehende, gute Verbindung könne nicht durch Abrissandrohungen von einigen Wenigen belastet werden.
Erfreut zeigen sich die Initiatoren über die positive Resonanz. Zur Auftaktveranstaltung hätten sich bereits über 300 Veitshöchheimer Bürgerinnen und Bürger in die Unterschriftenlisten eingetragen. Um einen Bürgerentscheid anstreben zu können, werden mindestens 715 Unterschriften benötigt.
Die Initiatoren des Bürgerbegehrens stehen für weitere Informationen telefonisch und persönlich zur Verfügung und teilen mit, wo sich Unterstützer des Bürgerbegehrens in Unterschriftenlisten eintragen können: Rudi Hepf (Tel. 9 37 35); Michaela Kaiser (Tel. 9 79 71; Gaby Konrad (Tel. 9 82 08; Wolfgang Kunkel (Tel. 9 36 76); Dr. Rudolf Pfeiffer (Tel. 9 15 29) und Bernd Wiek (Tel. 96 00 75).
Am Dienstag, 17. Januar, trifft sich die Initiativgruppe um 19 Uhr wieder in der Gaststätte „Fischerbärbel“ in Veitshöchheim, um das vorläufige Ergebnis der Unterschriftenaktion zu beraten.
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buchsenberd (86 Kommentare) am 08.01.2011 19:30
WutbürgerWarum so wütend? Es ist doch nur ein Bürgerbegehren! Falls es Erfolg hat gibt es einen Bürgerentscheid! Wenn der Erfolg hat gibt es Zeit zum Nachdenken! Das ermöglicht unsere Demokratie. Das wollen wir in Deutschland! Besonders in Bayern. Beide Gemeindevertreter haben es nicht geschafft eine für beide Seiten zufriedenstellende Lösung zu finden. Dann ist ein Bürgerbegehren offensichtlich für eine sehr große Anzahl von Bürgern eine Möglichkeit klar und deutlich zu sagen, was man will und was man nicht will oder möchte. Wenn der Bürgerentscheid dann scheitert, können diese Bürger auch noch Ihren Enkeln in die Augen schauen und sagen : wir haben es zumindest versucht. Es sind übrigens allesamt nicht nur in dieser Angelegenheit sehr engagierte Bürger. Sind wir froh das wir solche Personen mit einer Meinung und mit Rückgrat haben. Das sind die Menschen, die auch für die Zukunft wachsam bleiben und nicht alles glauben, was man Ihnen vorsetzt. Vor allen diesen Personen habe ich einen großen Respekt! Übrigens genauso wie für die Befürworter, wenn sie sich denn zu erkennen geben. Nach über 400 Untershriften heute habe ich tatsächlich eine einzige Person getroffen, die am Bürgerbegehren Zweifel hatte. Wissen Sie mit welchem Argument? Wenn schon die häßliche ICE Brück da steht und die häßlichen Mainfrankensäle, dann kann auch ruhig noch eine weitere Häßlichkeit dazu kommen. Da habe ich auch nur noch den Kopf geschüttelt. ( War übrigens ein IMMI)Wir freuen uns jedenfals schon auf weitere Unterstützer des Bürgerbegehrens. |
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diran5 (4 Kommentare) am 08.01.2011 00:01
Kommt dann ein Veitshöchheim 21?Nun liegen doch verschiedene Versionen auf den Tisch und die Argumente wo und wie der NEUE Steg gebaut werden sollte sind ausgetauscht. Und plötzlich zaubert man eine weitere Version aus dem Hut und versucht mittels Bürgerbegehren das ganze Projekt zu kippen. Was steckt dahinter? Wohl nicht der Wille zur Zusammenarbeit.Es fragt sich, wer den Steg mehr nutzt? Die Veitshöchheimer oder die Margetshöchheimer? Wer pfofitiert mehr davon? Das alles sind Momentaufnahmen. Wer weiss was die Zukunft bringt? Könnte doch sein, dass eine Gemeinde in ein paar Jahre einen größeren Nutzen hat als die andere. Doch die jetzige Entscheidung ist letztendlich auch für die nachfolgenden Generationen. Fragen die sich dann, ob die jetzigen Entscheidungsträger sich dabei was gedacht haben? Wie ist es mit dem vorhandenen Standort? Ist er gut für ALLE? Damals wurde so entschieden. Gut oder schlecht? Jeder hat seinen Nutzen. Nur ohne Steg Laufen wir ALLE aussen herum. Wollen wir mit einem Protest, natürlich Gewaltlos, wie in Stuttgart dieses Bauwerk verhindern/ändern? Nur wer miteinander spricht - sachlich und vernünftig - kann weiterkommen. Zum Wohle ALLER. |
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buchsenberd (86 Kommentare) am 08.01.2011 19:51
Kompromiss?Besser las ein fauler Kompromiss ist erstmal alles beim alten zu belassen. |
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etti (2 Kommentare) am 07.01.2011 19:50
Das schlägt dem Fass den Boden aus!Wenn die Bürgerbegehren-Initiative in Veitshöchheim behauptet, der alte Steg könnte erhalten bleiben, wenn es die Margetshöchheimer nur wollten, so ist dies bodenloser Unsinn. Bürger und Kommunalpolitiker in Margetshöchheim haben jahrelang verbissen um ihren alten Steg gekämpft und mussten schließlich kapitulieren, weil alle Voschläge und Versuche an den Behörden und nicht zuletzt wegen der im Raum stehenden Drohung mit dem ersatzlosen Abriss scheiterten. Wenn dies "normale" Bürger in Veitshöchheimern nicht mitbekommen haben, dann mag dies mit mangelnder Information oder mangelndem Interesse zu entschuldigen sein. Wenn jedoch Veitshöchheimer Gemeinderäte, allen voran die Ex-Bürgermeisterkandidatin Gaby Konrad, solche Unwahrheiten verbreiten, dann muss die Frage erlaubt sein, ob sie in den letzten Jahren sich überhaupt mit der Materie befasst haben. Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn Frau Konrad und mancher andere in den letzten Jahren häufiger an den verschiedenen Stegterminen teilgenommen hätten, statt mit Abwesenheit zu glänzen.Genauso unrichtig ist übrigens auch die Behauptung der Befürworter des Bürgerbegehrens, der Steg solle quer vor der oberen Maingasse verlaufen. Hier ist auch Herr Hillawoth, der regelmäßig für die Main-Post in Sachen Mainsteg berichtet gefordert. Er muss sich ja da auskennen, da er in der oberen Maingasse in Veitshöchheim wohnt. Er sollte den Veitshöchheimern mal reinen Wein einschenken, wenn dies die Initiatoren des Bürgerbegehrens schon nicht tun. Schließlich hat die Main-Post mit teilweise falschen Grafiken und nicht gerade ausgewogener Berichterstattung mit dazu beigetragen, dass die Veitshöchheimer Bürger irritiert und verunsichert wurden. Es ist an der Zeit, dass alle verantwortungsvollen Kommunalpolitiker und die Medien deutlich machen, dass ein Stegstandort nicht Ergebnis eines Wunschdenkens sein kann, sondern das Ergebnis einer Faktenabwägung und letztlich eines Kompromisses beider Gemeinden sein muss. Wenn immer neue unrealistische Varianten aus dem Hut gezaubert werden, verlieren wir wertvolle Zeit und möglicherweise auch den Steg. Dann haben wir genug Zeit, darüber zu lamentieren, dass wir den Umweg über Zell nehmen müssen, wenn wir in die Nachbargemeinde kommen wollen. |
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buchsenberd (86 Kommentare) am 08.01.2011 19:49
Wer schlägt hier auf die Fässer?Wo gibt es denn andere Bürger als Normale? Was wahr ist und was unwahr ist wird sich noch heraustellen. Wir haben jahrelang Vertrauen in die Gemeinderäte gehabt. Wollen Sie uns das vorwerfen? Übrigens - wir trinken nur reinen Wein, deswegen haben inzwischen über 400 Bürger auch einen klaren Kopf. Sollte es tatsächlich keine Steg mehr geben, bleibt noch die Möglichkeit einer Fähre. Raten Sie mal, wieviele Bürger das gerne sehen würden? |
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