aktualisiert: 07.06.2011 12:35 Uhr
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ALTSTADT
Ab Oktober im Wagner-Museum: Schau über die Tempel Ägyptens
(rtg) Nofretete, Pyramiden, Mumien, Tod und Jenseits – das sind die Schlagwörter, die gemeinhin mit Ägypten assoziiert und in Sonderausstellungen thematisiert werden.
Doch jeder, der das Land am Nil bereist hat und nicht nur im Roten Meer tauchen war, ist durch grandiose ägyptische Tempel gewandelt und hat sich Fragen gestellt wie: Was ist hier abgelaufen? Was haben die Hieroglyphen und Szenen auf den Wänden zu bedeuten?
Trotz der Dominanz der riesigen Tempelanlagen auch im heutigen Ägypten wurden diese Fragen laut Uni-Pressestelle noch nie in einer Ausstellung thematisiert. Das soll sich ändern: Durch eine gemeinsame Sonderausstellung der Universitäten Würzburg und Tübingen. Der Titel: „Kult-Orte – Mythen, Wissenschaft und Alltag in den Tempeln Ägyptens".
Vom 20. Oktober 2011 bis 11. Februar 2012 ist sie im Martin-von-Wagner-Museum der Uni im Südflügel der Residenz zu sehen. Danach wandert die Schau weiter ins Museum der Universität Tübingen auf Schloss Hohentübingen.
Dritter Kooperationspartner ist der Fachbereich Design der Hochschule Niederrhein. Ein schon während seines Studiums mehrfach mit ersten Preisen ausgezeichneter Student, Didier Gehlen, wird den ausstellungsarchitektonischen Rahmen schaffen, in dem die Exponate zur Geltung kommen sollen. Im Museum soll ein Tempel entstehen, in dem über 100 teilweise bislang unpublizierte altägyptische Originale aus den Sammlungen in Würzburg und Tübingen gezeigt werden.
Ergänzt durch Exponate aus Berlin und Stuttgart machen sie die vielfältigen Aspekte und Funktionen eines ägyptischen Heiligtums anschaulich.

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