publiziert: 20.07.2009 12:07 Uhr
aktualisiert: 20.07.2009 15:24 Uhr
aktualisiert: 20.07.2009 15:24 Uhr
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WÜRZBURG
Amoklauf angedroht: Polizei nimmt Studenten fest
Im Internet auffällig geworden - Großeinsatz - Wieder auf freiem Fuß
Die Würzburger Polizei hat am Montagmorgen einen Studenten festgenommen, der auf einer bundesweiten Internet-Plattform einen Amoklauf angedroht hatte.
Der 21-Jährige hatte den Angaben vom Montag zufolge dazu als Hintergrund einen „Sensenmann“ gewählt und die Frage gestellt, wer die Schuld trage, wenn man in einer Klausur Amok läuft. Der Polizei gegenüber erklärte der Beschuldigte, seine Aussage sei nur Spaß gewesen.
In der Tat habe sich bei der Vernehmung des Studenten keinerlei Hinweis dafür ergeben, dass es der 21-Jährige mit seiner Androhung ernst gemeint hat, teilten die Beamten am Nachmittag mit. Der junge Mann sei deshalb in Absprache mit der Staatsanwaltschaft wieder auf freiem Fuß. Gegen ihn läuft jetzt aber ein Ermittlungsverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten.
Die Polizeiinspektion Würzburg-Ost war auf den Fall aufmerksam geworden, nachdem sich ein Mitstudent kurz vor 7 Uhr telefonisch gemeldet hatte. Sofort nahmen die Beamten Kontakt mit den Verantwortlichen des Lehrstuhls auf, da gegen 8.15 Uhr tatsächlich eine Klausurarbeit zu schreiben war.
Einsatzkräfte waren wenig später vor Ort. Gleichzeitig beobachteten Polizisten die Wohnung des Mannes und umstellten sie weiträumig. Als der 21-Jährige gegen 7.30 Uhr sein Wohnhaus in der Nähe des Röntgenrings verließ, wurde er von Polizisten überwältigt. Er gab an, dass seine Aussage im Internet nicht ernst gemeint gewesen sei.
Nach Angaben der Polizei ist der Student im Besitz einer Waffenbesitzkarte, auf der eine Pistole eingetragen ist. Die Waffe befinde sich jedoch ordnungsgemäß verwahrt in der Wohnung der Eltern in Nordrhein-Westfalen. Es werde nun aber geprüft, ob dem Mann wegen des Vorfalls die Erlaubnis für die Waffe wieder entzogen wird.
In der Tat habe sich bei der Vernehmung des Studenten keinerlei Hinweis dafür ergeben, dass es der 21-Jährige mit seiner Androhung ernst gemeint hat, teilten die Beamten am Nachmittag mit. Der junge Mann sei deshalb in Absprache mit der Staatsanwaltschaft wieder auf freiem Fuß. Gegen ihn läuft jetzt aber ein Ermittlungsverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten.
Die Polizeiinspektion Würzburg-Ost war auf den Fall aufmerksam geworden, nachdem sich ein Mitstudent kurz vor 7 Uhr telefonisch gemeldet hatte. Sofort nahmen die Beamten Kontakt mit den Verantwortlichen des Lehrstuhls auf, da gegen 8.15 Uhr tatsächlich eine Klausurarbeit zu schreiben war.
Einsatzkräfte waren wenig später vor Ort. Gleichzeitig beobachteten Polizisten die Wohnung des Mannes und umstellten sie weiträumig. Als der 21-Jährige gegen 7.30 Uhr sein Wohnhaus in der Nähe des Röntgenrings verließ, wurde er von Polizisten überwältigt. Er gab an, dass seine Aussage im Internet nicht ernst gemeint gewesen sei.
Nach Angaben der Polizei ist der Student im Besitz einer Waffenbesitzkarte, auf der eine Pistole eingetragen ist. Die Waffe befinde sich jedoch ordnungsgemäß verwahrt in der Wohnung der Eltern in Nordrhein-Westfalen. Es werde nun aber geprüft, ob dem Mann wegen des Vorfalls die Erlaubnis für die Waffe wieder entzogen wird.
aug
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chrisi-28 (11 Kommentare) am 23.07.2009 13:46
Harte StrafeHoffe das sowas hart bestrafft wird, in sollchen Sachen gibt es kein Spaß, macht es Spaß jemanden zu töten oder darüber nach zu denken? @ grayjohn, induktionsschnitte und schlassenracht, ihr habt vollkommen RECHT |
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stoertebeker (746 Kommentare) am 21.07.2009 21:03
MeinungGewaltandrohungen gehören geahndet,wenn keiner was unternimmt-sind die Vorwürfe später groß. Lieber zuviel geahndet,als einen Amoklauf... |
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birkenbaum (7 Kommentare) am 21.07.2009 20:56
Besser noch arbeitenDer Student soll was arbeiten. Vier Wochen lang die Würzburger Straßen kehren. Dann vergehen ihm die Sprüche. |
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birkenbaum (7 Kommentare) am 21.07.2009 20:53
EinsperrenEinsperren das einzige was wirkt. |
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schlassenracht (23 Kommentare) am 21.07.2009 14:35
Sowohl der Mitteilerals auch die Polizei haben absolut richtig gehandelt. Wer solche Äußerungen tätigt, kann nicht ganz sauber sein - Punkt 1. Punkt 2: Sollte sich ein solcher Fall als "echte" Drohung herausstellen und es wurde NICHTS unternommen - ich möchte die Schlauberger hier hören! Denkt bitte erst mal, bevor ihr von "übertriebener Panikmache" redet! Es hat NIEMAND mitbekommen, während der Einsatz lief. Es wird hier lediglich berichtet, dass der Knaller festgenommen wurde. |
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