publiziert: 04.04.2013 18:11 Uhr
aktualisiert: 06.04.2013 18:12 Uhr
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Auffahrunfall auf A7: Familienauto geht in Flammen auf

Nach einem zunächst harmlosen Auffahrunfall auf der Autobahn A7 bei Gramschatz hat am späten Donnerstagnachmittag ein mit einer fünfköpfigen Familie besetzter Pkw Feuer gefangen und ist vollständig ausgebrannt.

Die Insassen konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen, es kam laut Polizeibericht zu keinen ernsthaften Verletzungen. Die A7 musste für eine halbe Stunde voll gesperrt werden.

Der Unfall ereignete sich gegen 16.15 Uhr etwa zwei Kilometer vor der Anschlussstelle Gramschatz (Lkr. Würzburg) in Fahrtrichtung Kassel. Zu dieser Zeit hatte sich dort ein Stau gebildet. Ein mit neuen Motorrädern beladener Mercedes Sprinter musste daher am Stauende anhalten. Diese Situation erkannte ein 50 Jahre alter Familienvater zu spät und fuhr mit seinem VW Caddy auf den Transporter auf.

Unmittelbar nach dem Aufprall fing das Familienauto im Motorraum Feuer. Rasant griffen die Flammen auch auf den Fahrgastraum über. Die fünfköpfige Familie, die mit dem VW reiste, konnte sich ins Freie retten. Weder der Familienvater, noch dessen Ehefrau oder deren drei Kinder im Alter zwischen 13 und 15 Jahren zogen sich hierbei sichtbare Verletzungen zu. Allerdings standen alle Familienmitglieder noch so unter dem Eindruck der Ereignisse, dass sie wegen des erlittenen Schocks ärztlicher Betreuung bedurften. Auch der Sprinterfahrer kam nicht ohne Blessuren davon. Bei dem Zusammenstoß brach sich der Mann aus dem Raum Hildesheim den Daumen.

Der VW Caddy brannte vollständig aus. Insgesamt ist von einem Schaden in Höhe von mindestens 30 000 Euro auszugehen. Für den Zeitraum der Löscharbeiten musste die Fahrbahn in Richtung Kassel voll gesperrt werden. Durch die starke Rauchentwicklung kam es auch in der Gegenrichtung zu Behinderungen. Zur Stunde (Stand: 18 Uhr) staut sich der Verkehr in Fahrtrichtung Kassel bis zur Anschlussstelle Estenfeld zurück.
(cat)
    
    

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»Alle 10 Kommentare anzeigen Die neuesten Kommentare

winnem (1200 Kommentare) am 05.04.2013 09:13

Harmloser Auffahrunfall?

Das Stauende wurde übersehen!

Wäre es kein Privatwagen der aufgefahren ist sondern ein LKW würde der Text garantiert ganz anders lauten und es hier nur so von Kommentaren über rasende LKWs, Fahrzeitüberschreitung, Übermüdung des Fahrers, Termindruck, böse Disponenten, ausbeutende Chefs, nicht eingehaltener Abstand zum Vordermann etc hageln!
(9)
birdy2 (581 Kommentare) am 06.04.2013 16:53

Der Unfall scheint...

dem Schadensausmaß nach zu folgen, bei relativ geringer Geschwindigkeit passiert zu sein.
Das erste Löschfahrzeug (Unterpleichfeld) war nach der Alarmierung um 16:15 sehr zügig an der Einsatzstelle. Die FF Estenfeld traf 2-3 Minuten später ebenfalls recht zügig ein. Der Unfall ereignete sich um 16:10, womit die Alarmierung um 16:15 sehr schnell geschah.
(1)
bfrog (68 Kommentare) am 05.04.2013 07:56

Alarmierung schiefgelaufen....

Leider dauerte es über 30 min, bis die Rettungskräfte überhaupt erst mal am Unfallort eintrafen traurig Auch die Durchsage in B3, erfolgte sehr spät um 1630 Uhr. Nur gut das keine eingeklemmten Personen oder Verletzte im brennenden Fahrzeug waren.
(0)
anon1494 (70 Kommentare) am 05.04.2013 10:22

Brennender Pkw auf der A 7 Richtung Kassel

Also, in Österreich sind die Autofahrer erst seit Anfang 2012 verpflichtet, bei Stauungen auf Autobahnen und Schnellstraßen eine Rettungsgasse zu bilden. Verstöße werden allerdings mit bis zu 2000 € geahndet ... Wäre das nicht auch was für Deutschland!?
(1)
SICHERHEITSDIENST (89 Kommentare) am 05.04.2013 14:50

ja, da hast du leider Recht...

Hier der Auszug was es bei uns kostet (wie immer lächerlich wenig)
Quelle: polizei.bayern.de

Bußgeldkennzahl: 111106
Verkehrsordnungswidrigkeit:
Sie bildeten auf einer Autobahn oder Außerortsstraße keine freie
Gasse zur Durchfahrt von Polizei- oder Hilfsfahrzeugen, obwohl der
Verkehr stockte.
Verletzte Vorschrift:
§§ § 11 Abs. 2, § 49 StVO; § 24 StVG; 50 BKat
Verwarnungsgeld: 20 Euro
(1)
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