aktualisiert: 13.11.2011 17:20 Uhr
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WÜRZBURG
Benefizkonzert der Druck- und Medienunternehmen: 65 000 Euro Erlös für den Universitätsbund
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Großzügige Spende: Einen Scheck über 65 000 Euro überreichten Vertreter der Würzburger Medienunternehmen an den Universitätsbund Würzburg. Im Bild (von links) Uni-Präsident Prof. Alfred Forchel, Oberbürgermeister Georg Rosenthal, David Brandstätter (Geschäftsführer der Mediengruppe Main-Post), Klaus D. Mapara (Robert-Krick-Verlag), Stefan Rühling (Vorsitzender der Geschäftsführung von Vogel Business Media) und Claus Bolza-Schünemann (Vorstandsvorsitzender der Koenig & Bauer AG).Foto: Theresa Müller
Es ist eine feste Größe im gesellschaftlichen Leben Würzburgs und zugleich ein kulturelles Highlight: das alljährliche Benefizkonzert der Würzburger Druck- und Medienunternehmen, das – unterstützt durch die Service-Clubs – nun bereits zum sechsten Mal die Klassik-Freunde ins ausverkaufte Vogel Convention Center lockte.
Nach dem Ohrenschmaus mit der Prager Kammerphilharmonie und den beiden umwerfenden Solisten Katarzyna Mýcka (Marimba) und Gábor Boldoczki (Trompete) warteten auf die Konzertbesucher beim Buffet erlesene lukullische Genüsse und eine erfreuliche Nachricht: Mit 65 000 Euro konnte der diesjährige Konzerterlös das Ergebnis des vergangenen Jahres nochmals um knapp 10 000 Euro toppen. Wie in jedem Jahr wird das Geld auch heuer einem guten Zweck zugeführt.
Dieses Mal geht die stolze Summe an den Universitätsbund Würzburg. Und so überreichte der Geschäftsführer der Mediengruppe Main-Post, David Brandstätter, im Namen seiner Kollegen von Koenig & Bauer, Robert-Krick-Verlag und Vogel Business Media den Scheck an den stellvertretenden Vorsitzenden des Universitätsbunds, Universitätspräsident Professor Alfred Forchel.
Mit warmen Worten bedankte sich Forchel für die Zuwendung und erinnerte daran, dass der Universitätsbund heuer am 3. Dezember seinen 90. Geburtstag begehen kann. Man wolle mit dem Geld aus dem Benefizkonzert gezielt Forschungsprojekte fördern, um den Wissenschaftsstandort Würzburg voranzubringen. Zudem wird ein Teil des Erlöses zur Finanzierung von insgesamt neun Deutschlandstipendien verwendet.
Der Universitätsbund kümmert sich nach Forchels Worten um die Förderung von Projekten, für die es sonst schwierig ist, Unterstützung zu bekommen. Mit dem Deutschlandstipendium werden junge herausragende Talente unterstützt, die neben sehr guten Leistungen an der Universität auch ein hohes Maß an gesellschaftlichem oder politischem Engagement vorzuweisen haben. Vor diesem Hintergrund dankte Forchel dem Universitätsbund. „Diese Förderung kommt aus der Mitte der Gesellschaft.“
Die Tätigkeit des Universitätsbunds würdigte Würzburgs Oberbürgermeister Georg Rosenthal in seinem Grußwort. Forchel und Rosenthal waren sich einig in der großen Bedeutung, die das gute Zusammenspiel zwischen der Universität und der Stadt Würzburg hat, beispielsweise mit Blick auf das Großprojekt Campus Hubland Nord.
Eine besonders positive Nachricht hatte der Geschäftsführer der Mediengruppe Main-Post in petto: Auch im nächsten Jahr werden die Würzburger Druck- und Medienkonzerne das Benefizkonzert auf die Beine stellen. „Es gibt ein siebtes Mal“, so David Brandstätter.

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