aktualisiert: 18.03.2009 11:02 Uhr
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REGION WÜRZBURG
Bundesstraße 26 n: Planung gegen 40 000 Menschen
Umweltverträglichkeitsprüfung zur B 26 n in Karlstadt vorgestellt
Jetzt stehen etliche denkbare Linienführungen für die B 26 n fest. Als das Staatliche Bauamt Würzburg (früher: Straßenbauamt) sie im Karlstadter Rathaussaal präsentierte, hagelte es reichlich Kritik, hauptsächlich aus Reihen des „Vereins Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung (B26n)“.
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Schätzungsweise gut 100 Demonstranten empfingen die Teilnehmer der Informationsveranstaltung über die Umweltverträglichkeitsstudie zur B 26 n – Autobahn Westspange – in Karlstadt. Das Staatliche Bauamt hatte Bürgermeister und andere Mandatsträger des betroffenen Raums in den Rathaussaal eingeladen. Zur Demonstration aufgerufen hatte der „Verein Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung (B26n)“.FOTO Haase
Die Bürgermeister aus dem Raum Würzburg betonten bei der Vorstellung der Umweltverträglichkeitsstudie , dass sie mit den 18 ablehnenden Gemeinderatsbeschlüssen 40 000 Menschen vertreten.
Begleitet war die Veranstaltung von einer Demonstration vor dem alten Rathaus.
Schätzungsweise 100 Personen protestierten gegen die Autobahnpläne.
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(Für eine größere Ansicht auf die Grafik klicken)
Bei der Umweltverträglichkeitsstudie ist neben dem bereits viel diskutierten Mittelkorridor nach wie vor auch die Kombilösung Nord/Süd im Gespräch.
Im Internet hat das Bauamt unter
www.stbawue.bayern.de/strassenbau/projekte
eine Karte eingestellt, auf der das Ergebnis der Umweltverträglichkeitsstudie zu sehen ist. Rote Flächen bedeuten, dass die Trasse dort eigentlich nicht hindurchführen dürfte.
Die Straßenplaner sprechen von „Zulassungshemmnis“ beziehungsweise „Raumwiderstand Klasse I“. Orange ist hoher Raumwiderstand. Gelb ist mittlerer Raumwiderstand.
Konfliktschwerpunkte
Vor allem ab dem Raum Karlstadt bis zur A 3 reihen sich Konfliktschwerpunkte aneinander. So ist die Landkarte hier gespickt von Flächen in Orange und Rot.
Die Straßenplaner sprachen davon, dass vor allem das Werntal und das Maintal sowie die Hänge und Kerbtäler landschaftlich sensible Zonen sind, durch die die Trasse irgendwie hindurchführen soll.
Beim Mittelkorridor, der bisher hauptsächlich im Gespräch war, verläuft die Trasse westlich von Leinach durch rot markierte Zonen und schlängelt sich in einem Bogen zwischen Greußenheim und Hettstadt hindurch.
Von dort aus gibt es vier verschiedene Linienvarianten – zwei mit Anschluss bei Helmstadt und zwei mit Anschluss beim Autobahndreieck Würzburg-West.
Südkorridor
Wieder stärker ins Spiel gebracht wurde der Südkorridor, der in etwa der ganz alten Planung eines Autobahnrings um Würzburg entspricht. Er würde – natürlich vierspurig – im Maidbronner Wald von der A 7 abzweigen und nördlich an Rimpar vorbeiführen.
Eine Variante passiert anschließend Gadheim im Süden, die andere im Norden, um dann nur knapp nördlich von Veitshöchheim und Margetshöchheim den Main zu überqueren.
Der Kister Bürgermeister Volker Faulhaber brachte die Idee ins Spiel...
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