publiziert: 03.02.2012 13:08 Uhr
aktualisiert: 03.02.2012 13:19 Uhr
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WÜRZBURG
Con Brio spielt Beethoven und Bartók
-
(mma) Das Würzburger Sinfonieorchester Con Brio gibt am Samstag, 11. Februar, um 20 Uhr ein Konzert im großen Saal der Hochschule für Musik in der Hofstallstraße. Unter der Leitung von Gert Feser spielen die Musiker Beethovens berühmtes Violinkonzert und in spannendem Kontrast dazu das „Konzert für Orchester“ von Béla Bartók. Die beiden Werke führen den Begriff „Konzert“ im Titel, sind aber groß angelegte sinfonische Schöpfungen. Das 1806 entstandene Violinkonzert von Ludwig van Beethoven sprengt schon in seiner äußeren Anlage alle Dimensionen herkömmlichen solistischen Musizierens, und auch sein Inhalt ist beileibe nicht leichter, glatter Dialog zwischen einem herausgehobenen Instrument und dem Orchester. Vielmehr geht es um den Einzelnen in seinem Verhältnis zum Ganzen, um den Triumph des Individuums, der erst in geglückter Beziehung zur Gesellschaft sich vollziehen kann. Auch Béla Bartóks virtuoses „Konzert für Orchester“ aus dem Jahre 1943 spiegelt die Auseinandersetzung des Einzelnen mit der ihn umgebenden Welt. Das Werk ist ein Abbild der schwierigen letzten Lebensjahre des Komponisten, der dem Zusammenbruch Europas durch die Flucht ins amerikanische Exil entgangen war. Unser Bild zeigt die Solistin Sunn Yang. Eintritt 15 (ermäßigt 8) Euro. Vorverkauf: Touristinformation Falkenhaus (0931) 37 23 98 oder an der Abendkasse.Foto: VERANSTALTER
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Das Würzburger Sinfonieorchester Con Brio gibt am Samstag, 11. Februar, um 20 Uhr ein Konzert im großen Saal der Hochschule für Musik in der Hofstallstraße. Unter der Leitung von Gert Feser spielen die Musiker Beethovens berühmtes Violinkonzert und in spannendem Kontrast dazu das „Konzert für Orchester“ von Béla Bartók. Die beiden Werke führen den Begriff „Konzert“ im Titel, sind aber groß angelegte sinfonische Schöpfungen. Das 1806 entstandene Violinkonzert von Ludwig van Beethoven sprengt schon in seiner äußeren Anlage alle Dimensionen herkömmlichen solistischen Musizierens, und auch sein Inhalt ist beileibe nicht leichter, glatter Dialog zwischen einem herausgehobenen Instrument und dem Orchester. Vielmehr geht es um den Einzelnen in seinem Verhältnis zum Ganzen, um den Triumph des Individuums, der erst in geglückter Beziehung zur Gesellschaft sich vollziehen kann. Auch Béla Bartóks virtuoses „Konzert für Orchester“ aus dem Jahre 1943 spiegelt die Auseinandersetzung des Einzelnen mit der ihn umgebenden Welt. Das Werk ist ein Abbild der schwierigen letzten Lebensjahre des Komponisten, der dem Zusammenbruch Europas durch die Flucht ins amerikanische Exil entgangen war. Unser Bild zeigt die Solistin Sunn Yang. Eintritt 15 (ermäßigt 8) Euro. Vorverkauf: Touristinformation Falkenhaus (0931) 37 23 98 oder an der Abendkasse.
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