aktualisiert: 20.12.2009 17:55 Uhr
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ALTSTADT
Der OB als Weihnachtsmann
Bescherung für Kinder aus Würzburger Heimen – Viele Spender
Ein Oberbürgermeister als Weihnachtsmann und ein Berg von Geschenken: Für 120 vor Glück und Freude strahlende Kinder aus Würzburger Heimen war am Samstag schon Weihnachten.
„So etwas habe ich noch nicht erlebt, die Kleinen waren alle so süß“, ist Angelika Wiesenegg noch immer beeindruckt. Ihrem Mann Peter und Sohn Alexander Wiesenegg geht es nicht anders. Die Wirtsleute der Bürgerspital-Weinstuben hatten großen Anteil an der Erfüllung eines Kindertraums. Gemeinsam mit Nicola Schneider vom Cinemaxx und dem Veranstaltungsmagazin Port01 hatten sie das Projekt „Kids for Kids“ organisiert, um Heimkinder eine weihnachtliche Freude zu machen.
Im Vorfeld hatten sie Kinder dazu aufgerufen, nicht mehr gebrauchte Spielsachen für andere Kinder zu spenden, die es nicht so gut haben im Leben. Die Resonanz war überwältigend: Ganze Schulklassen kamen im Spital vorbei, um Geschenke abzuliefern. Viele Firmen wie Schraud & Baunach oder flyeralarm trugen zum Gelingen des Tages bei. Ikea spendierte einen Berg von Plüschtieren, s.Oliver jedem Kind eine warme Kapuzenjacke. Für die Heimkinder zwischen sechs und zwölf Jahren begann der Tag bei einem großen Frühstücksbrunch in den Weinstuben mit heißer Schokolade, Spaghetti, Pommes und gebackenen Hühnchen. Das gesamte Weinstuben-Personal packte mit an, damit alles reibungslos lief. „Ich war noch nie zuvor in einer Wirtschaft,“ erzählte einer kleiner Junge beeindruckt, und ein Mädchen schenkte den Wirten ein Gedicht, das sie geschrieben hatte. Nach der Schlemmerei wurden die Kinder mit Bussen der WVV kostenlos ins Kino gefahren. Dort durften sie zunächst den fantastischen Film „Planet 51“ sehen, danach mit der Gruppe Blickfunk in der Kinderdisco tanzen.
Dann kam der ersehnte Auftritt des Weihnachtsmannes. Rosenthal nahm sich die Zeit, jedes einzelne Kind selbst zu beschenken. Ein kleiner Junge strahlte über seinen Riesen-Teddy: „Das war der schönste Tag in meinem Leben.“ Nun sollen sich auch andere freuen: Den Rest der Geschenke bringt Auto Karl aus Bibergau Kindern in Rumänien.

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