aktualisiert: 12.08.2012 12:04 Uhr
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WÜRZBURG
Die Ritter und Gaukler sind da
Das Barbarossa Spectaculum hat begonnen: Kunterbuntes Mittelalter lockt kleine und große Besucher auf die Festung
Am Freitagnachmittag hat das Barbarossa Spectaculum auf zum ersten Mal die Zugbrücke heruntergelassen – und sofort stürmten kleine und große Fans des Mittelalters den Graben um die Festung Marienberg. Zurück in die Vergangenheit! Die Besucher können am ersten Spectaculum-Wochenende ein kunterbuntes Treiben erleben – von klirrenden Schwertkämpfen über närrische Gaukeley bis hin zu Vorführungen der Handwerker. Weltpremiere feiert das ausschließlich für die malerische Kulisse in Würzburg erarbeitete nächtliche Reiterspektakel mit Fantasie-Elementen „Das Drachenzepter“.
„Ich will einmal mit der Armbrust schießen“, sagte der achtjährige Alexander Heiligenthal, der mit seinem jüngeren Bruder Sebastian und den Eltern am Freitag zu den ersten Besuchern gehörte. Er erinnerte sich, dass ihm sein Vater zu Hause einen Bogen gebastelt hat, und er damit auf eine Scheibe ins Schwarze traf. Den kleinen Abenteurer zogen jedoch nicht nur die Mitmach-Aktionen an, sondern auch die vielen Marktstände. Besonders angetan hatten es ihm die vielfarbigen Ringe – „mit am meisten Glitzer dran“.
Beim Bogenschießen versuchte Kristina Krauß ihr Glück: Immerhin trafen fünf von sechs Pfeilen das Ziel. „Ich bin damit sehr zufrieden, es machte viel Spaß“, erklärte die 20-jährige Schützin. „Jetzt schaue ich mir die vielen Stände an und heute Abend die Nacht-Show.“
Bereits zum sechsten Mal lockt das Barbarossa Spectaculum Gäste von nah und fern auf die Würzburger Festung. Etwa 150 Buden und Zelte wurden dafür aufgestellt und verwandeln den Burggraben in ein Heerlager mit Kaiser und Hofstaat, mit Rittern und schnaubenden Pferden, einem mittelalterlichen Markt mit feilschenden Händlern, Handwerkern, übermütigen Gauklern, Spielleuten und Hexen.
Das abwechslungsreiche Rahmenprogramm beinhaltet Ritterturniere, Konzerte, kaiserliche Festmahle sowie Tavernenspiele mit allen Künstlern. Nur einmal wird die Pferdeshow „Historica“ zu sehen sein: am Dienstag, 14. August, um 21 Uhr. „Das Drachenzepter“ hingegen geht an diesem Samstag und Sonntag, 11./12. August, sowie am Freitag und Samstag, 17./18. August, jeweils um 21 Uhr über die Bühne. Diese Show vor der beeindruckenden Festungsmauer präsentiert gespenstische Dämonen, Funken sprühende Effekte, Lanzenduelle von Rittern sowie eine zehn Meter über dem Festivalgelände schwebende Fee. „Dass in diesem Teil der Show auch ein Pferd mit von der Partie ist, stellt einen Höhepunkt dar, weil die meisten Pferde vor den wehenden Stoffen scheuen“, sagt Tuch-Artistin Nicola Elze.
Geöffnet hat das Mittelalter-Treiben am heutigen Samstag, 11. August, von 11 bis 23 Uh, am Sonntag, 12. August, von 10 bis 23 Uhr
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Die neuesten Kommentare
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Groschi (1162 Kommentare) am 12.08.2012 11:07
Cornely, was tust du da?Das Eynevolk in Würzburg? Wie tief kann man sinken ... Pseudomittelalterliches aus Belgien, gruselig. |
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