aktualisiert: 27.01.2012 15:06 Uhr
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HÖCHBERG
Drei Anrufe, dann blieb die Leitung tot
Probleme mit dem Kabelanschluss
Zufälle, die das Leben so schreibt. Just an dem Tag, an dem diese Zeitung vormittags bei Kabel Deutschland in Nürnberg nachfragt, wie man mit den Problemen der Höchbergerin Angela Will umgehen will, meldet sich der Kundenservice bei der Frau. „Drei Mal haben sie sogar angerufen“, sagt Will. „Ich bin aber bei meiner Kündigung geblieben.“
Am 11. November hatte die Höchbergerin einen Telefonanschluss über Kabel Deutschland bestellt. Dieser wurde am 22. Dezember auch freigeschaltet. „Ich habe aber nur drei Telefonate führen können, dann blieb die Leitung tot“, sagt sie.
„Beim ersten Anruf bei der Service-Hotline hieß es, das müsse an einer Baustelle liegen, beim zweiten, das Modem arbeite wohl nicht korrekt. Dann wurde zweimal nacheinander aufgelegt, als ich mein Problem geschildert hatte, nach Weihnachten kam ich zeitweise gar nicht mehr durch. Da gab es nur eine Bandansage, dass es irgendwo anders Störungen gebe, die bereits bekannt seien“, berichtet Angela Will von ihren vergeblichen Versuchen, ihr Festnetz-Telefon zu „beleben“.
Dann endlich bekam sie wieder jemand von Kabel Deutschland an den Apparat. „Der Mann ging mit mir alle Schritte zur Überprüfung durch, aber das Licht am Modem blieb dunkel. Er hat mir dann zugesagt, dass am Tag vor Silvester, einem Freitag, zwischen 8 und 12 Uhr ein Techniker bei mir vor Ort erscheinen würde.“ Hoffnung glimmte auf.
Jedoch: „Als der bis 13 Uhr immer noch nicht da war, habe ich wieder angerufen, ein anderer Mann am anderen Ende sagte, dass das doch nicht anginge, dass der Techniker einfach nicht käme ohne sich zu melden und gab mir dessen Telefonnummer.“ Will: „Das war aber eine Fax-Nummer.“ Das Jahr war um und ihr Telefon blieb stumm. Alles was blieb, war eine sms mit Bestätigung der Auftragsnummer vom „Service-Team“ bei Kabel Deutschland. Da langte es der Höchbergerin.
Gekündigt
Am 3. Januar schickt Angela Will ein Einschreiben an Kabel Deutschland, setzt eine Frist von 14 Tagen zur Beseitigung des Fehlers; andernfalls werde ihre sofortige und fristlose Kündigung wirksam. Reaktion: keine. „Am Tag nach dem Ablauf der Frist habe ich wieder bei Kabel angerufen und gefragt, ob der Vertrag erloschen sei. Dort war nichts von meiner Kündigung bekannt, obwohl ich den Einlieferungsschein des Einschreibens vor mir liegen hatte“, sagt die Höchbergerin. „Die Frau am Telefon hat mir gesagt, ich müsse wohl die Kündigung doch einfach nochmals schicken.“
Dann kommt diese Zeitung ins Spiel, fragt vormittags bei Kabel Deutschland nach. Am Nachmittag kommt dann der Rückruf. Das Problem sei gelöst, sagt die Sprecherin, just an diesem Tage habe das Service-team bei Angela Will angerufen. Deren Kündigung sei wirksam.
Welch Zufall. Ein Schelm wer Böses dabei denkt.
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Die neuesten Kommentare
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DMA (696 Kommentare) am 28.01.2012 20:38
zum trostWäre der Techniker da gewesen, hätte dies wahrscheinlich auch nichts geändert. Ich spreche aus Erfahrung. Und die Hotline von Kabel Deutschland kann auch nicht mehr als einen Techniker bestellen. Die wissen nicht einmal, wenn ein Techniker bereits von einem anderen betroffen bestellt wurde - zumindest ist nicht jeder Mitarbeiter in der Lage dies herauszufinden.Allerdings ist Kabel Deutschland halt sehr günstig. Man muss selbst abschätzen wie viel ärger man im Monat für mindestens 10€ Ersparnis man in kauf nimmt |
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Werwolf (69 Kommentare) am 28.01.2012 09:26
Leitung blieb totHallo Frau WillIch hatte auch schon solch probleme. bei mir lags daran daß das ganze Telefonnetz der Telecom gehört undDie privaten anbieter (1&1,KabelD,usw.diese leitungen mieten,Können oder dürfen an den leitungen nichts rep.oder ändern sondern nur am Hausanschluß. |
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xccit (10 Kommentare) am 29.01.2012 13:48
Kein TelekomnetzDas Fernseh-Kabelnetz gehört aber nicht der Telekom sonder der KDG und auf dieses Netz kommen auch keine anderen Netzbetreiber wie Telefonica, Vodafon oder Reseller wie 1&1. Auch mietet KDG bei der Telekom keine Anschlußleitungen zum Kunden.Also ist es hier ein hausinternes Problem von KDG, wenn die Linke Hand nicht weiß was die Rechte macht, oder die Servicehotline, die Kundenverwaltung und der Techniker vor Ort nicht miteinander kommunizieren. |
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