aktualisiert: 20.02.2012 17:11 Uhr
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GIEBELSTADT
Finale furioso mit Männerbeinen
Stimmungsvolle Prunksitzung in der Dachdorfer Mehrzweckhalle
Kurzweilig, bunt und stimmungsvoll: Die Prunksitzung der Karnevalsgesellschaft Giebelstadt zeigte den Fasching von seiner schönsten Seite.
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Das Dachdorfer Männerballett: Seit jeher ein Aushängeschild der Gesellschaft.Foto: MAXIMILIAN HEINRICH -
Viele Aktive machen den Dachdorfer Fasching erst möglich: Heuer wurden ausgezeichnet (von links): Prinz Maddin I., Helmar Wiehl, Jürgen Grombach, Carmen Hiller, Gabriele Kauer, Christine Grimm-Winckler. Kurt Baumeister (Mitte) und Michael Hermentin (rechts) gratulieren.Foto: MAXIMILIAN HEINRICH
Tolle Leistungen der heimischen und auswärtigen Garden, abwechslungsreiche Beiträge in der Bütt und kurios-kreative Einlagen wie vom Rhöner Verwandlungskünstler Stefan Dietrich: Die Veranstaltung, die Sitzungspräsident Stanley Thomas fast pünktlich um kurz nach 1 Uhr beendete, hielt einen hohen Unterhaltungsbogen, der zum Schluss mit Dietrich und dem Männerballett ein Finale furioso fand.
Dieses zeigte wieder einmal, dass Eleganz und Grazie beim Tanz nicht nur dem weiblichen Geschlecht vorbehalten sind, obwohl dieses natürlich auch tolle Märsche und passende Choreografien auf die Bühne brachte.
Die Prinzengarde thematisierte beispielsweise beim „Wettstreit der Generationen“ die „heterogene Demografiestruktur“ Giebelstadts und deren Territorien Altenheim sowie Jugendzentrum mit aufeinanderfolgenden, wechselweise gegeneinander antanzenden Stücken aus der jeweiligen Zeit.
Es passte zum Abend, dass sich die beiden Gruppen bei der Zugabe nicht nur tänzerisch vereinten.
Harmonie wurde groß geschrieben, die Ratschen Christl Wiehl und Carmen Hiller erlaubten sich zwar einige Spitzen, doch angesichts fehlender Angriffspunkte blieb der Dachdorfer Gemeinderat weitgehend verschont.
Lediglich die Diskussion um die Leasingautos von Bürgermeister Helmut Krämer, der mit Gattin Karin in indischen Gewändern erschien, hätte den Amtsinhaber in Verlegenheit bringen können, hatte Hiller doch einen Ferrari für Krämer besorgt.
Auf diesem fuhr sie auch in die karnevalistisch geschmückte Mehrzweckhalle ein, doch mehr als 5 km/h brachte der Elektro-Flitzer nicht zustande. Krämer musste zwar eine kurze Runde drehen, doch da er dabei so nett grüßte wie sonst nur Benedikt XVI. oder die Queen, war das politische Feuer erstickt bevor es zu glimmen begann.
Auch dass die Präsenz der Gemeinderäte beim Neujahrsempfang der Karnevalsgesellschaft in Wahljahren gemeinhin höher ist, ist kein Geheimnis und so blieb das Dorfgetratsch 2012 eher unpolitisch.
Die Beiträge in der Bütt schlugen in dieselbe Kerbe und beschäftigten sich eher mit touristischen Erlebnissen im Afrikaurlaub, den unterdrückten Gefühlen einer Gummipuppe oder den Nähkästchenerlebnissen der Putzfrau vom Hauptbahnhof.
An die Arbeit sowohl vor als auch hinter den Kulissen erinnerte der Bezirkspräsident Unterfranken des Fastnachtverbands Unterfranken Kurt Baumeister. Er zeichnete sechs Verdiente aus, Carmen Hiller und Jürgen Grombach erhielten dabei sogar jeweils eine der höchsten Auszeichnungen im bundesdeutschen Karnevalsgeschehen.
Nur durch die engagierte Arbeit der Aktiven sei ein solches karnevalistisches Feuerwerk möglich, so der Tenor von Baumeisters Rede.
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arowana (7 Kommentare) am 21.02.2012 11:08
Finale furioso....." the show must go on"Wer den Artikel ihres Mitarbeiters aufmerksam liest ,insbesondere das, was zwischen den Zeilen ( ungeschrieben ) steht , wird feststellen " die Luft ist raus, derGiebelstadter Karneval ist platt ". Was ist los mit den " Ratschen " ? Wollen oder dürfen sie nicht mehr so " loslästern" wie in den Jahren vor dem Amtsantritt von Bürgermeister H.Krämer. Es gibt genügend Anlässe, Vorkommnisse die man hintergründig, humorvoll hätte vortragen können. Gibt es Zensur ? Zum Beispiel folgende Themen, - Spielt die Fußballmannschaft demnächst Wasserball , Fußball vom Winde verweht ? ( neuer Fußballplatz in Giebelstadt nicht bespielbar ) - Ist eine neue Sporthalle für unsere Handballer, bei stetiger Tabellentalfahrt, in zwei Jahren noch notwendig,vertretbar? - Warum werden bei der Breitbandversorgung nicht alle Gemeindeteile gleich bedient? - Warum nimmt man nicht den berechtigten/ unberechtigten "Vorwurf einer Verletzung der Verschwiegenheitspflicht von Gemeinderäten " objektiv im Vortrag auf ? Die Aufzählung weiterer Ereignisse und Begebenheiten, welche " Bütt würdig" gewesen wären, könnte beliebig fortgeführt werden. Kennt man die Verwobenheit des Bürgermeisters von Giebelstadt mit vielen örtlichen Vereinen, auch mit dem Karnevalsverein Giebelstadt, ist es nicht verwunderlich, das letztendlich eine interne Kritik , aus Rücksichtnahme auf ein Verinsmitglied, unausge- sprochen bleibt. In diesem Jahr ,Prunksitzung 2012 , hat die Narrenfreiheit der "Giebelstadter Ratschen " gelitten . Zensur oder Unvermögen? Diese Fragen können nur die Verantwortlichen der Karnevalsgesellschaft Giebelstadt beantworten. Den Verantwortlichen der Karnevalsgesellschaft Giebelstadt ist anzuraten, nicht einseitig gemeindepolitisch vorzutragen, sondern sich mit ihren Vorträgen objektiv,fundiert darzustellen. Der Verein ist dabei das" politische Sprachrohr" des Bürgermeisters zu werden. Empfehlung an die "Ratschen, Christl Wiehl u. Carmen Hiller, nehmt teil an den Gemeinderatssitzungen, macht euch ein persönliches Bild von Gemeinderäten mit Spitznamen" Ferrari für den Bürgermeister" und "PillePalle, keine Zeit für Diskussionen" und den weiteren Gemeinderäten. Objektiv, seriös, fundiert recherchiert , ergibt eine glaubhafte Aussage ! Ein gutes Programm für 2013 !!! Ich freue mich auf die persönliche Dauerteilnahme unserer "Ratschen"an den Gemeinderatssitzungen. (werde Teilnehmerliste führen ) Nur durch regelmäßige Präsenz kann man sich ein objektives Bild über das politische Engagement für die Gemeinde bilden.Also seid stetig Teilnehmer der Gemeindratssitzungen. - |
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