aktualisiert: 16.03.2011 16:12 Uhr
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WÜRZBURG-LAND
Forderung bleibt bestehen
Landrat zur Abschaltung von Grafenrheinfeld
(ella) „Diese Resolution des Kreistages, in der die Abschaltung des Atomkraftwerkes Grafenrheinfeld gefordert wird, gab es schon vor den schrecklichen Ereignissen in Japan, die bleibt auch jetzt erst recht bestehen“, sagte Landrat Eberhard Nuß (CSU) am Rande seiner Pressekonferenz im Landratsamt am Mittwoch. Das Thema sei nach wie vor brisant. Wieder einmal habe sich gezeigt, dass Atomenergie von Menschen nur begrenzt beherrschbar sei.
„Da müssen wir uns auch fragen: Brauchen wir in Zukunft zu jedem Windrad, zu jeder Solaranlage eine Bürgerinitiative?“, so Nuß. Der Mensch müsse wissen, was er wolle und jeder müsse selbst drauf schauen, wie umweltfreundliche Energie erzeugt werden könne und gleichzeitig aber auch so wenig wie möglich verbraucht werde.
Im Bereich des Landratsamtes werde schon seit längerem darauf geachtet bei Neubauten, wenn immer möglich, auch ein Augenmerk auf die Erzeugung erneuerbarer Energien zu richten, bekräftigte der Landrat.
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Die neuesten Kommentare
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fuertiere (233 Kommentare) am 17.03.2011 16:49
gegen Atomkraft !!!Atomkraft muss ein Auslaufmodell bleiben. Sonne, Wind und Wasser plus Energieeffizienz und Einsparung gehören die Zukunft! |
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