publiziert: 14.08.2010 17:21 Uhr
aktualisiert: 15.08.2010 19:27 Uhr
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Frontalzusammenstoß: zwei Tote, ein Schwerverletzter

Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Pkw auf der Straße zwischen Riedenheim und Euerhausen sind am frühen Samstagnachmittag zwei Autoinsassen ums Leben gekommen. Ein fünfjähriges Mädchen blieb unverletzt.

    
Unfall bei Riedenheim
    
Ein 27-jähriger erlitt schwere Verletzungen und kam ins Krankenhaus. Wie durch ein Wunder überstand ein fünfjähriges Mädchen die Kollision nahezu unverletzt. Gegen 16 Uhr war die Staatsstraße noch komplett gesperrt.
    
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Verkehrsunfall
Riedenheim
14.08.2010
    


Gegen 13.20 Uhr war der 27-Jährige aus dem Kreis Minden im Bundesland Nordrhein Westfalen mit seinem BMW auf der Fahrt von Riedenheim in Richtung B 19. Aus bislang ungeklärter Ursache verlor er die Kontrolle über den Wagen und geriet in einer langgezogenen Linkskurve ins Schleudern. In der Folge driftete er auf die Gegenfahrbahn gerade noch an einem entgegenkommenden Pkw vorbei und kollidierte dann frontal mit dem dahinter fahrenden VW Golf.

Bereits beim Eintreffen der ersten Streife der Polizeiinspektion Ochsenfurt konnten die Beamten bei dem 33-jährigen Fahrer des VW und seiner 24 Jahre alten Beifahrerin, der Schwester des Fahrers, nur noch den Tod feststellen. Einen großen Schutzengel hatte die fünfjährige Tochter der 24-Jährigen. Das Mädchen blieb nahezu unverletzt und wurde sogleich von den Rettungskräften und einem Notfallseelsorger professionell betreut. Vorsorglich kam jedoch auch sie in ein Krankenhaus.

Der 27-jährige BMW-Fahrer erlitt schwerste Verle tzungen und musste noch am Unfallort vom Notarzt reanimiert werden. Er kam mit dem Rettungshubschrauber in die Uniklinik nach Würzburg. Die Feuerwehren aus den umliegenden Ortschaften waren mit etwa 60 Mann angerückt. Sie befreiten den eingeklemmten BMW-Fahrer aus seinem Fahrzeug und bargen die beiden Leichname aus dem total beschädigten VW.

Zudem unterstützen sie die Polizei bei den erforderlichen Verkehrslenkungsmaßnahmen. Eine Umleitung ist eingerichtet. Zur Untersuchung der Unfallursache kam auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg auch ein Sachverständiger an den Unfallort. Den insgesamt entstandenen Blechschaden schätzt die Polizei auf mehrere zehntausend Euro.

 Die Unfallaufnahme vor Ort mit den sich anschließenden Räumungsarbeiten dauerte am Samstag bis 16.30 Uhr. Danach war die Staatsstraße für den Verkehr wieder freigegeben.


akl
    
    

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»Alle 18 Kommentare anzeigen Die neuesten Kommentare

hilden1 (39 Kommentare) am 16.08.2010 19:00

E36 BMW tiefergelegt..

nicht serienmäßige Kreuzspeichenfelgen (min. 17 Zoll), weiß-rote Heckleuchten und nachgerüstetes M-Paket. Alles eindeutig erkennbar. Möchte wetten, dass noch ein Sportauspuff verbaut war. Es muss leider davon ausgegangen werden, dass er zu schnell war und laute Musik lief. Das mag pauschal klingen, man sollte einfach mal auf diese Art der getunten BMW aus den 90 gern achten. 95 % erfüllen dieses Klischee.
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glossa (85 Kommentare) am 16.08.2010 06:59

Rettungskräfte

Mein großer Respekt an die Rettungskräfte - hauptamtlich und ehrenamtlich. Wir brauchen Euch ! Vor allem die Feuerwehr hat bei solchen Einsätzen keine leichte Aufgabe. Danke !
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s****** (41 Kommentare) am 15.08.2010 23:13

Hoffentlich wid der Schmerz irgendwann milder...

fühle mit der Familie! Schrecklich!!!
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blueeyes (102 Kommentare) am 15.08.2010 22:47

Verkehrstote

Vor einer Woche wurde vermeldet das es in Bayern seit Aufzeichnung, das Jahr mit den wenigsten Verkehrstoten gab. Damals gab es kein Medium Internet das die Schicksale diret nach Hause brachte. Es passieren bei uns nicht mehr Unfälle als anderswo auch. Um alle Verkehrstoten zu vermeiden dürfte es nichtmal ein Fahrrad geben. Viele denken hier nicht realistisch, autofahren war schon immer für alle Verkehrsteilnehmer gefährlich, Früher noch mehr als Heute. Jeder kann morgen durch eigene oder andere Fehler der nächste sein, that´s the real life traurig
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systemfehler (16 Kommentare) am 15.08.2010 22:04

Es tut mir leid.....

Es tut mir leid, dass so etwas überhaupt passieren muss......
Wenn ich jemals in do eine Situation kommen sollte (was hoffentlich nie passiert) und ich vielleicht sogar schuld haben sollte, reanimiert mich bitte nicht mehr...
Mein Mitgefühl gilt der armen Familie, welche gleich zwei Schicksalsschläge auf einmal hinnehmen muss...
Ich hoffe auch, dass das Kind irgendwann damit klar kommt, dass es seine Mutter so früh verloren hat....(ich kann da nicht die richtigen Worte dafür finden, wie leid mir dieser Schicksalsschlag für alle beteiligten tut.....)

Ich fuhr selber unvernünftig und kann nur an alle apellieren... fahr vorsichtiger, man spart keine Zeit beim Rasen und die Wahrscheinlichkeit ist ziemlich hoch, es irgendwann bereuen zu müssen......

Zu dem Unfallverursacher kann ich nur sagen, dass das (psychologisch gesehen/wenn er unvernünftig fuhr !) Kind damit klar kommen muss....
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