aktualisiert: 22. Juni 2012, 12:02 Uhr
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WÜRZBURG
Futuristische Aussichtskanzel auf dem Steinberg geplant
Der fränkische Weinbau hat zwölf „magische Orte des Frankenweins“ ausgemacht. Er will damit für Einheimische und vor allem für Gäste das Besondere des fränkischen Terroirs, des „Terroir f“, in Szene setzen und anschaulich machen. Einer dieser magischen Orte ist der Würzburger Stein. Er soll nun eine moderne Aussichtsplattform erhalten. »mehr
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reutjo (1974 Kommentare) am 20.06.2012 20:08
das ist.... spontan.... gesagt..."Terror" .... "Bau-Terror" !wer doch an dieser Stelle einen schönen Blick auf die Stadt oder dieRebanlagen "Stein" werfen möchte kann dies doch tun. Jetzt schon ...!! Gut .... man könnte am jetzigen Eingang der Örtlichkeit den Boden einebnen und meinetwegen mit Platten belegen; aber ein solches "Terror-Monster" wie im Bild gezeigt fürs "Terior f", ist unnötig und verschandelt den Steinberg mehr als alles andere drumherum. Der Wein wird deshalb nicht besser .... |
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FlyByNight (290 Kommentare) am 20.06.2012 22:41
Ich weiß jetzt nicht ganz genauwo das futuristische "Gebäude" hin soll - aber: steht da nicht schon ganz oben son futuristisches Teil?
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inalwe (58 Kommentare) am 20.06.2012 22:50
wer braucht das denn?Der geneigte Frankenurlauber, ich gehöre seit Jahren dazu, braucht keine baulichen Höhepunkte, die sich irgendwelche Architektem ausgedacht haben. Liebe Architekten: man mag ihnen während des Studiums irgendetwas eingeredet haben... (ich frage mich seit Jahren, warum Sparkassenneubauten grundsätzlich hässlich sind...) Tatsache ist aber, Touristen kommen nicht wegen neuer, unpersöhnlicher Gebäude, sondern wegen der alten Gebäude. Und wer durch Weinberge wandert, braucht vielleicht grad mal eine Unterstellmöglichkeit bei Regen, ansonstem wünsche ich mir, wie wahrscheinlich alle anderen Wanderer einen unverbauten Blick in die Landschaft. Und ähm, mit Unterstellmöglichkeit meine ich nix bauliches, da reicht mir auch mein Ossinerz...Bitte keine Kastenbauten im Weinberg. Ich will dann dort bestimmt nichts mehr ansehen. |
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schaefer.uli (25 Kommentare) am 21.06.2012 08:06
Was soll das sein?Der Entwurf erinnert mich spontan an eine Bunkeranlage, Raketenabschussbasis und eine Skisprungschanze. Sowas braucht keiner an dieser exponierten Lage. Ich wundere mich immer wieder wie zielsicher "hochkarätige Preiskommissionen" anscheinend immer den umstrittensten Entwurf prämieren. Wollen die Preisrichter sich damit selber beweisen wie modern sie sind?Warum stellt man die Entwürfe nicht zur öffentlichen Abstimmung? |
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mumbel (329 Kommentare) am 21.06.2012 09:02
Unfassbar!Die alten Denkmäler nicht erhalten können, aber neue schaffen und dazu noch von einer Qualität, daß einem die Haare zu Berge stehen. |
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peterlesbub (453 Kommentare) am 21.06.2012 09:44
Hätte man das Geld genommenum den unteren Bereich des Steinweinpfades hinter dem Weingut Knoll endlich barrierefrei auszubauen, wäre allen mehr gedient gewesen. Der Ausblick ist und bleibt vom Steinberg allemal gut, auch ohne dieses Monster. |
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eilers (103 Kommentare) am 21.06.2012 09:52
EntstellungenHier wird systematisch versucht mit Betonbrutalismus ein über jahrhunderte gewachsenen Stadtbild zu entstellen. Innerhalb weniger Jahre wird mit Hilfe von Hochhäusern, Glas-, Stahl- und Betonkuben eine barocke Atmosphäre zerstört, die ihresgleichen suchte. Da die Verantwortlich ideologisch motiviert sind, kann hier nur noch ein massiver Personalaustausch Besserung bringen. Schauen wir mal, was die nächsten Wahlen in WÜ bringen. |
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eilers (103 Kommentare) am 21.06.2012 09:53
Beton TerrorNach Bomben Terror jetzt Beton Terror allenthalben. |
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lisbeth128 (75 Kommentare) am 21.06.2012 12:12
Wieso die Aufregungkann doch prima als illegales Not-Klo genutzt werden (Achtung, Satire!) |
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eilers (103 Kommentare) am 21.06.2012 12:24
ODERals Einladung für Grafittikünstler. O blanker Beton inspiriere mich. |
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eilers (103 Kommentare) am 21.06.2012 12:32
SCHAUT MALwas anderswo passiert:http://www.neumarkt-dresden.de/ www.mitteschoen.de/ www.garnisonkirche-potsdam.de/ www.pro-altstadt-frankfurt.de/ Seitenweise könnte man diese Links weiterführen. Während anderswo die Altstädte rekonstruiert werden, betoniert man Würzburg zu. Trauriger geht es nicht. |
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giraffe (612 Kommentare) am 21.06.2012 23:50
Diese Kommunenhatten aber auch niemals einen Baumgart gewollt. Würzburg(nicht die Bürger) hat diesen Menschen auf die Lohnliste gesetzt:nach dem Motto auf fränkisch: kenner hattn gewöllt,mir ham en gleich kappt.Dazu kommt noch die ""heimliche" Verlängerung seines Vertrags durch den Stadtrat.Mein Dank gilt den Leuten , Würzburg nach dem totalen Schrotthaufen wieder mit DAMALIGEN Mitteln versucht haben ,eine Stadt aufzubauen.Es wurde geschafft;bis Baumgart kam.(nur zur Info:ich bin Jahrgang 1941;ich habe die Stadt brennen sehen, aus Zell,(dank meines Opas).Meine vielen Freunde und Bekannte,weltweit, sind erschüttert,was sie in Würzburg neuerdings architektonisch geboten bekommen.Das meiste was ich zu hören bekomme ist: zb.""ihr betoniert doch auch nicht die Residenz zu"". |
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Wi127 (785 Kommentare) am 22.06.2012 09:55
Jedenfallssetzt sich Herr Baumgart in Würzburg tatsächlich ein Denkmal. Über seine Zeit wird man sicherlich noch in Jahrhunderten reden. Wie, können wir uns sicher vorstellen.Ich glaubs einfach nicht, dass da nicht endlich mal jemand Vernünftiges eingreift und dieser Schreckensherrschaft ein Ende setzt. Aber an dem "jemand Vernünftiges" scheitert's hier wohl. |
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Wi127 (785 Kommentare) am 21.06.2012 13:21
Die Kulturwissenschaftler der Zukunft......werden den Würzburger Raum unserer Zeit später wahrscheinlich als "Periode des fränkischen Absurdismus" oder "Neues Würzburger Entsetzen des beginnenden 21. Jahrhunderts" bezeichnen, und alle Schulkinder/Studenten werden sich totlachen oder nur noch über diese Schreckensperiode gruseln. |
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Groschi (1162 Kommentare) am 21.06.2012 13:50
So kann es gehen,wenn die falschen Leute am Ruder sitzen, dann wird irgendwohin gepaddelt, ohne Sinn und Verstand. Wenn noch dazu der Steuerrmann völlige Inkompetenz aufweist ... viel Vergnügen
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Groschi (1162 Kommentare) am 22.06.2012 06:38
Hier ist wohlwirklich ein Bürgerbegehren gefragt. Schließlich geht es um ein Wahrzeichen und das Image der Stadt Würzburg. |
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cristianbranco (11 Kommentare) am 22.06.2012 07:19
Fehlgelenkter Stein-Wein-PfadKann dem Hr. Kolesch und seinem Stein-Wein-Pfad bitte mal jemand sagen, dass ein paar nette Bänke in schöner Lage entlang des Stein-Wein-Pfades viel mehr und viel positiveres bewirken würden!? Ich bin Anwohner, gehe oft mit Besuchern hier spazieren, und alle fragen mich, warum es auf einem offiziellen Aussichts-Spazierweg der Stadt WÜ keine Sitzmöglichkeiten gibt! Eine Plattform dagegen braucht glaube ich niemand wirklich... |
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