aktualisiert: 29.07.2011 17:04 Uhr
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WÜRZBURG
Gegner und Befürworter der B 26n gaben Minister Söder ihre Argumente mit auf den Weg
Wettbewerb um die Gunst des Ministers und Unterschriftensammlung
(tito) Das muss man den Gegnern der B 26n lassen: Am Freitag waren sie zur rechten Zeit am rechten Ort. Als Bayerns Umweltminister Markus Söder (CSU) vor dem IHK-Gebäude in der Mainaustraße Würzburg seiner Dienstlimousine entstieg, da waren sie zur Stelle. Manfred Ländner, der Abgeordnete aus Kürnach, begrüßte den Parteifreund, assistiert von der Grünen-MdL Simone Tolle aus Arnstein.
Söder war darob so beeindruckt, dass er auf eine spontane Bemerkung zur schwarz-grünen Zukunft der Politik im Freistaat einging und sinnierte: Wer weiß? Armin Beck aus Karlstadt machte den Minister mit Argumenten gegen das Fernstraßenprojekt vertraut, Günter Krönert aus Duttenbrunn überreichte ein Paket mit 14 000 Unterschriften gegen die B 26n. Der Minister lauschte aufmerksam und erwiderte artig, er habe Respekt vor den Argumenten, könne sich aber „natürlich heute kein abschließendes Urteil bilden“.
Das muss man den Befürworten der B 26n von IHK und HWK lassen: Schnell hatten sie sich aus der Stockstarre über den überfallartigen Auftritt der Kontrahenten vor ihrer Haustüre gelöst und reagierten überaus professionell auf Söders Frage, ob nicht noch jemand da sei, der ihm Unterschriften überreichen möchte. 14 000 Unterschriften hatten sie nicht zu bieten, aber eine neunseitige Resolution, die das für den Wirtschaftsraum Mainfranken „unerlässliche“ Infrastrukturprojekt fordert. IHK-Vizepräsident Otto Kirchner und der stellvertretende Hauptgeschäftsführer Rudolf Trunk übergaben die Stellungnahme der IHK-Vollversammlung, assistiert vom HWK-Vize Walter Heußlein. Was Markus Söder dazu sagte, ist nicht bekannt.
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ds07 (114 Kommentare) am 30.07.2011 16:49
Immerdasselbe. Erst protestieren und regen sich Menschen über wichtige Infrastrukturprojekte auf - meist zahlenmäßig sehr wenige, wenn man die Gesamtbevölkerungszahl des Einzugsbereichs betrachtet, viele darunter, die nicht mal betroffen sind, oft aus Eigeninteressen/Profilierung (Minderwertigkeitskomplex oder ADS ?) unter dem Deckmantel des Umweltschutzes, Ritter der allgemeinen Barmherzigkeit, etc. und v.a. gekennzeichnet durch Trotzreaktionen bzw. Widerstand gegen alles - und 5 Jahre später kräht kein Hahn mehr danach oder noch besser: Die ehemaligen Gegner nutzen das und profitieren von dem Projekt ganz unschiniert. Wenn man nur Straßen bauen würde die zu 100 % ökologisch und moralisch richtig wären, dann würde keine einzige gebaut oder wäre gebaut worden...denn: wenn eine Gesellschaft einerseits alles, und v.a. alles schnell, haben und erreichen will, dann braucht man andererseits nun mal Logistik, d.h. Autos und LKW's (leider haben wir es in 100 Jahren nicht geschafft einen anderen Weg zu finden, und wer jetzt mit Zügen kommt, soll sich die Statistiken über Ist-Stand und Zuwächse im Infrastrukturbereich mal gut ansehen - mal abgesehen davon , dass Züge nicht an jeden Punkt hinkommen) und damit gute und leider manchmal auch neue Straßen.Ich will hier nicht als anti-ökologisch auftreten, aber ich kann es nicht mehr hören: Da wird argumentiert: es werden einmalige Biotope, Arten, bla...bla zerstört Als wenn die BRD ein Aushängeschild an Artenvielfalt (man bedenke die Wichtigkeit bzw Situation des Regenwaldes, der Meere, die wir mit unserer Lebensweise - auch die Gegner tun das - zerstören) wäre bzw. jeder x-beliebige "Hamster, Maus, Amsel" etc. besonders geschützt werden müsste...zumal die Entwicklung doch seit 25 Jahren immer mehr in Richtung Konsens, Umweltschutz, Nachhaltigkeit geht (das Meiste wurde in den 60er, 70er Jahren gebaut), was gut ist und auch Wirkung zeigt (z.B. Waldzustand).Ich bin der Meinung da werden nur Gründe an den Haaren herbeigezogen....auch wenn das die B26n Gegner sicher wutentbrannt verneinen würden, weil da doch Gutachten vorliegen und so weiter und so weiter.... Tatsache ist: Die Mehrheit ist dafür, der volkswirtschaftliche und verkehrstechnische Nutzen für eine sowieso strukturschwache und demographisch gefährdete Region groß und der Einfluss auf die Umwelt (den eine Autobahn immer hat, aber: auch eine normale, zweispurige Straße hat das) vertretbar......deswegen: BAUEN P.S.: Eine Reduktion auf 2/3 Spuren wäre Schwachsinn aus jeglichem Blickwinkel (Kosten/Nutzen, zukünftige Entwicklung des Verkehrs, Umwelt, Baukosten, Wirtschaftlichkeit (Stichwort Maut), verkehrstechnisch im Allgemeinen, späterer Ausbau auf 4/6 Spuren (der dann 10 Jahre danach kommt)) |
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arminbeck (267 Kommentare) am 01.08.2011 16:03
Mehrheit dafür ???ich erlaube mir den Hinweis, dass bei der einzigen Abstimmung der Bürger über die B 26n, die bisher stattgefunden hat, die Mehrheit der Karlstadter. trotz einer Befürworter Koaltion aus CSU-SPD-Freie Wähler nebst Bürgermeister sich gegen den Bau der B 26n ausgesprochen hat.Armin Beck Karlstadt |
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newsrat (327 Kommentare) am 09.08.2011 20:51
AbstimmungSehr geehrter Herr Beck,wieso es nur EINE Abstimmung und zwar in Karlstadt gab, wissen Sie genauso gut wie ich. Frohes Schaffen! Sie werden sehen, die "anderen" werden langsam "wach"! MfG newsrat |
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Mehr (349 Kommentare) am 12.08.2011 16:05
Widerspruch Herr Newsrat!Na, immer noch hier zu finden, wo Sie doch Besserung gelobten?newsrat (319 Kommentare) am 14.07.2011 19:09 "Es hat keinen Sinn! Sehr geehrter Herr Beck, wenn ich versuche, Ihnen in aller Kürze zu antworten, werden meine knappen Äußerungen als "uninformiert" desavouiert. Gut! Lassen wir es dabei! Mir aber vorzuwerfen, ich würde mich in meiner Heimat nicht auskennen, ist schon ein affront besonderer Art! Wie dem auch sei: ich werde mich nicht mehr äußern, was die B26n betrifft! Weder hier noch in einem anderen Forum." Komisch, dass Sie sich doch nicht an Ihre obigen Zeilen vom 14.07.2011 halten!?:-( |
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deutzi (163 Kommentare) am 31.07.2011 10:57
ds07 sie schreiben die WAHRHEIT,und einen vernünftigen Kommentar dazu.BRAVO
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Wetter

Als wenn die BRD ein Aushängeschild an Artenvielfalt (man bedenke die Wichtigkeit bzw Situation des Regenwaldes, der Meere, die wir mit unserer Lebensweise - auch die Gegner tun das - zerstören) wäre bzw. jeder x-beliebige "Hamster, Maus, Amsel" etc. besonders geschützt werden müsste...zumal die Entwicklung doch seit 25 Jahren immer mehr in Richtung Konsens, Umweltschutz, Nachhaltigkeit geht (das Meiste wurde in den 60er, 70er Jahren gebaut), was gut ist und auch Wirkung zeigt (z.B. Waldzustand).


















