publiziert: 30.09.2009 10:42 Uhr
aktualisiert: 30.09.2009 13:54 Uhr
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Grundsteinlegung an der neuen Wegkapelle

Eckstein, Stolperstein und Leitstein

Die offizielle Grundsteinlegung am ehemaligen „Wasserhäusle“, das zu einer Wegkapelle umgebaut wird, feierte jüngst die evangelische Kirchengemeinde Estenfeld-Kürnach mit vielen Gästen.

  • Zur Grundsteinlegung .... trafen sich Mitglieder des Kirchenvorstands (KV), der Lokalen Aktionsgemeinschaft von Leader (LAG ), der Gesamtkirchengemeinde (GKG), des Kirchengemeindeamtes (KGA) und des Gemeinderats Kürnach (GK): (von links, stehend) Armin Börger, Ilse Gebhard Gögercin (GK), Otto Rüger (dritter Bürgermeister Kürnach), Gerda Maria Schlepper (GK), Florian Spanheimer, Kerstin Celina (GK), Joachim Först (LAG), Alexander Schraml (GK), Dieter Zellhöfer, Bürgermeister Thomas Eberth, Dekan Joachim Bayer (katholisch), stellvertretender Dekan Gerhard Neumeister (evangelisch-lutherisch), Brigitte Köhler (KV), Diakon Barthel GKG, Barbara Bauner (KGA), Sabine Roß (KV), Architekt Reinhard Singer, Bernd Schütt (KV), Sabine Krämer-Fries, Monika Spanheimer, Fabian Fries, Karl Spanheimer, Erwin Kuhn, Mechthild Warnke (KV), Mara Fries sowie (kniend) MdL Manfred Ländner, Pfarrer Frank Hofmann-Kasang und Klaus Dieter Krüger (Eigenleisterkoordinator).
    FOTO Matthias Demel
Bild von

Der gewählte Grundstein ist das Werk des Künstlers Thomas Reuter, der auch gemeinsam mit dem Architekten Reinhard Singer den Gesamtentwurf des Ensembles gestaltet hat.

Eingelegte blaue Steine sollen Spiritualität und die Mosaiksteinchen das Wasser symbolisieren.

Der Grundstein wird an der rechten Ecke der Eingangsseite des Hauses 30 Zentimeter tief eingegraben und schaut dann 30 Zentimeter aus dem Boden.

Im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes segneten Pfarrer Frank Hofmann-Kasang und der katholische Pfarrer Joachim Bayer das Gebäude.

„So wie Jesus für uns der Grundstein unseres Lebensgebäudes ist, so kann uns der Grundstein am Wasserhaus daran erinnern. Als Eckstein kann er aber auch ,Stein des Anstoßes' werden, über den wir auch stolpern können, um wach zu bleiben für das, was im Leben uns leiten soll“, sagte Pfarrer Hofmann-Kasang.

Die Firma Göbel spendete die „Zeitkapsel“, die mit tagesaktuellen Objekten wie Pläne der Kapelle, eine Ausgabe der Tageszeitung Main-Post, Euromünzen, ein Auszug aus der Kürnacher Chronik über das Wasserhäusle und vieles mehr bestückt wurde. Sie wird in den Giebel der Kapelle eingemauert.

Bürgermeister Thomas Eberth freute sich in seiner Ansprache, dass entlang des neu geplanten Radrundweges Kürnach-Pleichach die 700 evangelischen Christen in Kürnach ihren Identifikationspunkt, ihren Ort der Begegnung, Besinnung und Einkehr erhalten, auf den sie stolz sein können.

Die ersten Arbeiten zeigen ihm schon jetzt, dass sich viele bereits ehrenamtlich beim Abriss eingebracht haben und noch einbringen werden.

Eberth, der selbst schon viele Stunden sein handwerkliches Können eingebracht hat und von Pfarrer Hofmann-Kasang als positiver Beschleuniger des Gesamtprojektes bezeichnet wurde, wünscht sich, dass viele Kürnacher und Estenfelder die evangelische Kirchengemeinde durch ihr handwerkliches Zutun, durch das Liefern und Spendieren von Brotzeit und Getränken, durch das Säubern der Baustelle oder durch eine finanzielle Spende unterstützen mögen, so wie es auch viele Firmen und Familien beim Schwesternhausumbau taten.

(mad)
    
    

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