publiziert: 03.09.2010 10:14 Uhr
aktualisiert: 03.09.2010 20:16 Uhr
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Handgranate auf Uni-Gelände entdeckt

Im Freigelände vor dem Rechenzentrum der Universität am Hubland ist am Freitagmorgen ein verdächtiger Gegenstand entdeckt worden. Er handelte sich um eine scharfe Handgranate. Die Polizei sperrte das Gelände weiträumig ab.

  • Handgranate am Hubland Die Polizei hat das Gelände, auf dem der Metalgegenstand gefunden wurde, abgesperrt.
    Theresa Müller
  • Handgranate am Hubland Diesen Metallgegenstand - möglicherweise eine Handgranate - wurde am Freitagmorgen (3. September) beim Rasenmähen am Hubland-Campus entdeckt.
    Theresa Müller
  • Handgranate am Hubland Auf dieser Wiese am Hubland-Campus der Uni wurde beim Rasenmähen ein Metallgegenstand entdeckt, möglicherweise eine Handgranate.
    Theresa Müller
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Kurze Aufregung am Freitagmorgen auf dem Gelände der Würzburger Universität am Hubland. Auf einer Wiese in der Nähe des Rechenzentrums war ein Arbeiter mit seinem Handrechen auf einen schmutzigen Klumpen gestoßen, den er als Handgranate identifizierte.

    
Handgranate an der Uni entdeckt
    
    
Handgranate am Hubland-Campus
    


Er ließ sein Arbeitsgerät an Ort und Stelle fallen. Die Polizei wurde alarmiert und diese sperrte den Fundort großräumig ab.

Am Nachmittag begutachteten Experten des Kampfmittelräumdienstes Nürnberg/Feucht das Objekt und nahmen es in sichere Verwahrung

Nach Auskunft von Sprengmeister Lothar Häslein handelt es sich um eine amerikanische Splittergranate aus dem Zweiten Weltkrieg. Auch wenn Bügel und Schlaghammer fehlten, sei die Waffe noch scharf und die Zündvorrichtung intakt, so der Experte.

Splittergranaten haben eine hohe Zerstörungskraft durch eine große Zahl kleiner Splitter. Über die Herkunft der Granate gab es am Freitag nur Vermutungen.

Auf dem heutigen Uni-Gelände in der Nähe des Flugplatzes der Deutschen Wehrmacht und späteren US-Kaserne soll es zum Ende des Krieges Kampfhandlungen gegeben haben. Der Sicherheitsbeauftragte der Universität, Arne Pleier, stellte vor Ort fest, dass über Altlasten auf dem Uni-Gelände nichts bekannt sei.

Es gebe keine Hinweise auf Kriegsschutt. Dies sei der erste Fund dieser Art. In der letzten Zeit wurde auf dem Campus häufig für Kabel-Trassen gegraben, unter anderem auch im Fundbereich. Vermutlich ist bei solchen Erdarbeiten die Handgranate an die Oberfläche gekommen.   












 
Roland Flade
    
    

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»Alle 10 Kommentare anzeigen Die neuesten Kommentare

wahrheit (89 Kommentare) am 03.09.2010 12:08

?

Das Ding einpacken - und ab nach Bonn damit grinsen
(0)
ela59 (123 Kommentare) am 03.09.2010 12:54

Was...

..ist in Bonn?
Die Bundesrgierung ist vor einiger Zeit nach Berlin umgezogen, wenn ich richtig infomiert bin! Aber vielleicht hat sich das ja noch nicht überalll herumgeprochen!
zwinkern))
(0)
gruendl (61 Kommentare) am 03.09.2010 13:02

@ela59

stell dich drauf und warte auf den bums;-)
(0)
peterlesbub (273 Kommentare) am 03.09.2010 14:02

Für die Ewiggestrigen

ists halt noch Bonn
(0)
maggy1414 (55 Kommentare) am 03.09.2010 14:24

Schönes Video

Im Hintergrund der abgesperrte Bereich und vorne spielen die Kinder rum. So muss das sein!
(0)
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