aktualisiert: 10.10.2011 13:48 Uhr
Text
Text
MARKTBREIT/UFFENHEIM
Jungunternehmer entwickelten App fürs iPad
Leichter lernen
Erst 18 und 19 Jahre alt waren Tobias Schreier aus Marktbreit und Sebastian Biewer aus Uffenheim, als sie im vergangenen Jahr entschlossen, ihre Idee für eine iPad-Applikation, kurz App, in die Tat umzusetzen. Die Firma „Splodge“ wurde gegründet, das Programm entwickelt. Und das erfolgreich, wie die Agentur „moser kommuniziert“ nun in einem Presseschreiben mitteilt.
„Markers“ nennt sich das kleine Programm, das das Arbeiten am iPad erleichtern soll: es kann laut Mitteilung wichtige Textstellen aus verschiedenen Seiten im Internet markieren und fasst die Markierungen eigenständig in einer Übersicht zusammen. So spart man sich viel Zeit und behält immer den Überblick.
Eine innovative Idee also, doch das kreative Potenzial der jungen Männer kommt nicht von ungefähr: bereits im Kindesalter haben Sebastian Biewer und Tobias Schreier, die zum Zeitpunkt der Firmengründung noch zur Schule gingen und sich auf ihr Abitur vorbereiteten, von der Selbstständigkeit geträumt.
Tobias Schreier, momentan für ein Jahr Praktikant bei der Würzburger Agentur „moser kommuniziert“, begeisterte sich schon lange für die Marke „Apple“ und deren Produkte. So lag es nahe, selbst einmal kleine Programme für die Geräte zu entwickeln. Die Firma „Splodge“ zusammen mit Sebastian Biewer war geboren.
Hier ist Tobias Schreier für das Design, die Benutzerführung und das Marketing des Unternehmens zuständig. Die Idee für das Programm kam den zwei jungen Männern beim Lernen. „Wir waren in der Abiturphase und wollten uns und anderen das Lernen erleichtern. So kamen wir auf die Idee, 'Markers' ins Leben zu rufen“, sagt Schreier.
Auch der Entwickler der „Markers-App“ ,Sebastian Biewer, war bereits zu Grundschulzeiten fasziniert von Technik und elektrischen Stromkreisen. Momentan ist der Jungunternehmer Student für Informatik an der Universität des Saarlandes.
„Markers“ ist eine Idee, die Biewer und Schreier nicht nur bekannter gemacht hat, sondern die zudem lukrativ ist: Von die 2,39 Euro, für die ein solches Programm gekauft werden kann, gehen laut Tobias Schreier 30 Prozent an Apple, den Rest darf das Duo selbst behalten – und investiert ihn wiederum in die eigene Firma. Als eine Art Startkapital sozusagen.
Doch damit nicht genug: Es sind laut Mitteilung noch viele Ergänzungen für „Markers” geplant, aber auch an neuen und innovativen Ideen für weitere Apps tüfteln die beiden Männer.

Wetter















