aktualisiert: 29.10.2009 20:20 Uhr
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WÜRZBURG
Kater Findus: 86-Jährige bestreitet Vorwürfe
Noch nicht abgeschlossen sind die Ermittlungen gegen eine 86-Jährige, die den Kater ihres 87-jährigen Nachbarn 25 Tage lang ohne Futter und Wasser in ihrem Keller gefangen gehalten haben soll. „Die Zeugen sind vernommen worden“, erklärte Oberstaatsanwalt Erik Ohlenschlager auf Anfrage der Redaktion.
Die tatverdächtige Seniorin habe sich über ihren Verteidiger geäußert. „Sie bestreitet die Vorwürfe“.
Wie berichtet war Kater Findus Anfang August verschwunden. Am 28. August soll die Nachbarin den Katzenbesitzer angerufen und ihm gesagt haben, er könne seinen „toten Kater jetzt abholen.“
Die beschuldigte Nachbarin reagierte ausweichend auf die Frage der Main-Post, ob sie das Tier in ihrem Keller eingesperrt habe. „Ich wollte nicht, dass der hier rumläuft“, sagte sie, „das Mistvieh knickt im Garten meine Blumen ab“. Dazu befragt, ob sie nicht damit gerechnet habe, dass das Tier im Keller verhungert und verdurstet, antwortete sie: „Das wäre mir nur Recht gewesen“.
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fisch1 (5 Kommentare) am 30.10.2009 12:15
Tiere sind keine "Sache"Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben: es hat sich etwas getan, denn lt. BGB $ 90a sind Tiere "Keine Sachen".Diese gesetzliche Regelung rechtfertigt natürlich noch lange nicht das Handeln der alten Damen. Bin selbst auch nicht erfreut, wenn Katzen mit Ihren Hinterlassenschaften meinen Garten verschmutzen, aber da gibt es sicher bessere Wege. |
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onetime1 (25 Kommentare) am 30.10.2009 11:39
mag wohl sein..dass die Dame das geschehene ausblendet, aber machen das denn nicht auch jüngere Menschen ??Ich glaube schon, dass die Dame weiß um was es hier geht, sie war auch nicht zu bequem einen Rechtsanwalt ein zu schalten. Man kann Tierquelerei auf Grund des alters nicht verharmlosen. Selbst im Internet ist es nach zu lesen, dass Tiere über lange Zeit ohne Wasser überlebt haben. |
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Zugereister (3 Kommentare) am 30.10.2009 10:34
kein Tier überlebt 4 Wochen ohne Wasserwas immer da passiert ist, man sollte mal beide Parteien neutral anhören. ein Tier gilt hierzulande als Sache, sie kann also nur Sachbeschädigung gemacht haben. Ich glaube auch nicht, das die Katze absichtlich gequält worden ist, Menschen in diesem Alter haben oft ein verschobenes Weltbild. In meiner Verwandschaft muss ich das leieder auch imemr wieder feststellen. Es würde auch nichts nützen mit so alten menschen darüber zu diskutieren, denn sie blenden Dinge die sie nicht mögen einfach aus. Selbst die eigene Mutter kann man dann mit noch so guten Argumenten nicht von einem Fehlverhalten überzeugen. (P.S.: es handelt sich bei dem Kater-Fall NICHT um meine Mutter) |
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onetime1 (25 Kommentare) am 30.10.2009 10:23
sie macht das was Anwalt ihr rät.sperrt doch gleich alle Tiere ein, selbst ein Vogel hinterlässt seine Fäkale in der freien Natur.Also die oberen Kommentare sind so was von daneben, ich würde mich einbetonieren lassen an ihrer Stelle, keine Rasen, kein Baum im Garten = sogleich kein Tier im Garten. Hier geht es doch eindeutig darum, dass die alte Dame jetzt auch noch lügt, selbst die Mainpost ist Zeuge, dass sie Äußerungen gemacht hat, dass sie das Tier gequält hat. Sie macht jetzt natürlich das was ihr Anwalt ihr rät. @sauschlau, eine Katze kann man nicht zum Nachbar schicken, sie macht was sie will. Wenn sie aber die Mäuse in ihrem Garten fängt, was der lauf der Natur ist, da haben sie nichts dagegen, oder? Aber vielleicht haben sie schon alles zubetoniert, dass selbst ein Wurm nicht einmal die Erde auflockern muss. Tierquälerei gehört bestraft, ein Tier kann sich nicht wehren wenn es in den Fängen von solchen Tierhassern ist. |
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blackluna (41 Kommentare) am 30.10.2009 10:11
@ FC1907Darf man nicht sagen.Rechtlich wird ein Tier nur wie eine "Sache" behandelt. Leider. Dass diese "Sache" auch Schmerzen, Hunger, Durst empfindet interessiert wohl nicht. Schlimm. |
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