aktualisiert: 13.07.2008 13:59 Uhr
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WÜRZBURG
Kiliani: 17 Tage Spaß und Tempo
Volksfest wird am Freitag um 18 Uhr im Festzelt eröffnet
Eigentlich klang der Einstieg bei der Pressekonferenz zum Kilianifest, das am Freitag um 18 Uhr im Festzelt eröffnet wird, eher dramatisch: Gleich mehrere Karussell-Betreiber hatten kurzfristig abgesagt. Darunter war auch die große Himalaya-Achterbahn. Doch bei einem Bummel über den Platz zeigte es sich, dass Volksfest-Fans auf ihre Kosten kommen werden.
Horst Waibel, der für die Stadt das Volksfest organisiert, das 17 Tage lang dauert, konnte Ersatz besorgen, der sich nicht zu verstecken braucht: Die Familien-Achterbahn „Wilde Maus“ und die Wildwasserbahn „Poseidon“ füllen die Fläche für die Himalaya-Bahn.
Es gibt neue Karussells und Laufgeschäfte auf Kiliani. Darunter ist das „G-Force“, das seinen Betrieb beim Rundgang am Mittwoch noch nicht aufgenommen hatte. Aber es lässt Geschwindigkeit und Schaukelbewegungen schon erahnen.
Das „Air Gate“ ist eine Art Kettenkarussell, das einen Flug in 22 Meter Höhe anbietet. Wem das zu heiß ist, der sollte Station bei „Aqua Velis“ machen. Auf drei Etagen begibt sich der Besucher in ein Spiegellabyrinth, in dem, es immer wieder um viel Wasser geht: etwa 150 000 Liter lauern hinter den Kulissen.
Schon ein Bekannter auf Kiliani ist der „Free Fall“, ein 50 Meter hoher Turm, zu dessen Spitze die Fahrgastgondel hochgeschossen wird. Und natürlich wäre das Volksfest auf der Talavera nicht komplett ohne Geisterbahn, die heuer „Fahrt zur Hölle“ heißt und nach Moder riecht.
Die 75 Unternehmer versuchen, die Preise vom Vorjahr zu halten, verspricht Schausteller-Sprecher Heiner Distel. Doch ganz werde das nicht zu schaffen sein. Der Grund seinen gestiegene Personal- und Energiekosten. Zwei besondere Aktionen, neben den günstigen Familien-Tagen jeweils am Mittwoch, kündigte er an. Am Freitag, 4. Juli, wenn zur Eröffnung um 22.30 Uhr ein Feuerwerk abgebrannt wird, sollen bei der „Nacht der 1000 Lichter“ Knick-Lichter an alle Besucher verteilt werden. Distel: „Auch der Platz soll leuchten.“
Und am Donnerstag, 10. Juli, laden die Schausteller Vorschulkinder zu Kiliani am Vormittag ein, T-Shirt und Karussellfahrt inklusive.
Die Maß Hofbräu-Festbier kostet 6,80 Euro im großen Festzelt, das die Wirtsfamilie Müller-Reichart betreut. Dort warten viele Stimmungsbands wie Mallorca-Sänger Mickie Krause und die „Bayerische 7“ sowie das beliebte Kiliani-Boxen.
Als Alternative zu dem Bierzelt gibt es den „Stadl-Wirt“, eine große Holzhütte mit 300 Sitzplätzen im Innenraum und einem genauso viele Besucher fassenden Biergarten. Dort spielen ebenfalls bekannte Bands.
Sicher soll es wieder zugehen auf dem Fest. Dafür sorgen die Polizei mit einer Festwache und ein städtischer Sicherheitsdienst.
Online-Tipp
Vor dem Stadlwirt steht am Samstag, 5. Juli, von 20 bis 21 Uhr eine Video-Grußbox. Hier können Kiliani-Besucher per Video-Botschaft ihre Familie und Freunde grüßen. Die Nachrichten werden am Sonntag bis spätestens 17 Uhr auf www.main-ding.de veröffentlicht. Alle Infos zu Kiliani: www.mainpost.de/kiliani
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