aktualisiert: 27.11.2011 16:34 Uhr
Text
Text
FRAUENLAND
Klassik-Stars im Grünewald-Gymnasium
Der Cellist Daniel Müller-Schott und die Pianistin Lauma Skride musizierten und plauderten
Zwei internationale Stars der klassischen Musik sorgten unter den Schülern und Lehrern des Matthias-Grünewald-Gymnasiums für große Begeisterung, nachspürbar in einem Bericht aus der Schule am Zwerchgraben. Demnach war an einem Montagvormittag der große Musiksaal der Matthias-Grünewald-Gymnasiums bis auf den letzten Platz besetzt; 70 Schüler und Lehrer und der Bayerische Rundfunk erwarteten gespannt zwei junge, vielgereiste und erfolgreiche Künstler: den Münchner Daniel Müller-Schott, einen weltweit angesehenen Cellisten, und die im lettischen Riga geborene Pianistin Lauma Skride.
Kaum angekommen, so berichtet die Schule, hätten die beiden die Herzen ihrer Zuhörer im Fluge erobert: „Gänzlich unprätentiös und mit sympathischer Unbefangenheit eröffnen Daniel Müller-Schott und seine großartige Partnerin am Klavier nach einer ersten brillanten Kostprobe aus ihrem Programm das Gespräch.“ 90 Minuten lang musizierte und plauderte das Duo.
Beide Biografien weisen, so stellte der Berichterstatter des Matthias-Grünewald-Gymnasiums fest, „vergleichbare Merkmale auf, wie der prägende Einfluss der Musiker-Eltern und die frühe professionelle Förderung“. Bei Fußballfan Daniel Müller-Schott sei es neben seinen prominenten Lehrern Steven Isserlis und Heinrich Schiff besonders Anne-Sophie Mutter, Mstislaw Rostropowitsch, Kurt Masur und Christoph Eschenbach, die den jungen Cellisten unterstützten, der als 15-Jähriger schon den legendären Tschaikowski-Wettbewerb in Moskau gewann.
Die Echo-Preisträgerin Lauma Skride habe von klein auf mit ihren zwei ebenso prominenten wie erfolgreichen Schwestern musziert, der Geigerin Baiba und der Bratschistin Linda Skride.
Begeisterter Applaus
Schüler und Lehrer des Grünewald-Gymnasiums jedenfalls, die Celloklasse und die Absolventen des Studienzweiges Musik spenden den beiden berühmten Gästen begeisterten Applaus, nachdem die sich voller Elan in weitere Stücke ihres Programms gestürzt, alle Fragen beantwortet und zahllose Autogrammkarten beschriftet haben.
Das vom Verein „Rhapsody in School“ organisierte Gastspiel der beiden Musiker habe für die meisten Schüler allerdings erst am Abend „ein auf- und anregendes Ende“ gefunden, mit dem gemeinsamen Besuch des umjubelten Konzertes in der Musikhochschule.

Wetter
















