publiziert: 17.08.2012 19:27 Uhr
aktualisiert: 19.08.2012 12:05 Uhr
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Kulturmeile begeistert Claudia Roth

Grünen-Politikerin auf Tour am Alten Hafen

„Ein Wahnsinnsraum“ entfuhr es Claudia Roth spontan, als sie am Mittwochmittag die Frankenhalle betrat und eine ersten Blick auf die Holzkonstruktion im Inneren warf. Die Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Grüne war im Rahmen ihrer Sommertour nach Würzburg gekommen, wo sie – just zum Abschluss des Hafensommers – die Kulturmeile am Alten Hafen besuchte.

„Ich kann mir hier wunderbares Theater vorstellen“, erklärte Roth etwas später, nachdem Kulturreferent Muchtar Al Ghusain ihr die geplante Nutzung als Übergangs- und spätere dauerhafte zweite Spielstätte für das Mainfranken Theater erklärt hatte. „Das ist Shakespeare“ sei ihr erster Gedanke gewesen, als sie die Tribünenkonstruktion gesehen habe, antwortete die Parteivorsitzende. „Es wäre verheerend das kaputt gehen zu lassen“, sagte sie zu den Grünen-Parteimitgliedern, Stadträten und dem Kulturreferenten. „Das ist es wert sich dafür einzusetzen“, machte sie ihnen Mut. Und um ihrer Begeisterung noch weiteren Ausdruck zu verleihen, setzte sie noch einen drauf: „Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass jemand auf die Idee kommt, das nicht zu wollen“.

Kulturreferent Al Ghusain und den Mitglieder der grünen Stadtratsfraktion, die das Frankenhallen-Projekt geschlossen unterstützt, taten die aufmunternden Worte sichtlich gut. Schließlich, so Al Ghusain, arbeite man daran, „dass Würzburg nicht nur als traditionelle Barockstadt wahrgenommen wird. Man könne sich nämlich nicht nur „auf Klischees ausruhen“. Dazu gehöre auch die Weiterentwicklung des Theaters, das mehr sei als ein klassischer Musentempel, weshalb in der Frankenhalle „neue Lesarten und Handschriften“ entwickeln wolle. Da das Mainfranken Theater die größte kulturelle Einrichtung Unterfrankens sei, habe man diesbezüglich auch eine Verantwortung für die gesamte Region.

Claudia Roth kam auch aus dem Staunen nicht heraus, als sie anschließend noch dem Museum im Kulturspeicher einen kurzen Besuch abstattete. Das nächste Mal wolle sie sich hier länger aufhalten, rief sie einem ihrer Mitarbeiter zu, und trug ihm auf beim nächsten Besuch die entsprechende Zeit einzuplanen. Ehe sie weiter nach Schweinfurt fuhr, schaute die Parteivorsitzende auch noch kurz beim Hafensommer vorbei und war auch hiervon sichtlich beeindruckt. Und man konnte den Eindruck bekommen, dass Würzburg einen neuen Fan gewonnen hat.

Von unserem Redaktionsmitglied Karl-Georg Rötter
    
    

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Die neuesten Kommentare

steve67 (1020 Kommentare) am 20.08.2012 14:02

Guter Kontraindikator-

Wenn die Claudi sich für was begeistert ist es besser es nicht zu machen....
(1)
krammel (824 Kommentare) am 19.08.2012 12:47

Claudia Roth

Eine "abgebrochene" Dramaturgin, die sich am liebsten laut u. schrill selbst in Szene setzt u. ebenfalls Deutschland wenig liebt....
(3)
Groschi (1163 Kommentare) am 19.08.2012 11:20

Ach, Frau Roth

ist generell für alles mögliche zu begeistern und neigt zu überschwenglich-übertriebenen Äußerungen.
(3)
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