publiziert: 21.06.2009 17:42 Uhr
aktualisiert: 21.06.2009 18:17 Uhr
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Schrift vergrößern Text    Schrift verkleinern Text VEITSHÖCHHEIM
Lustwandeln und Staunen

Erste Veitshöchheimer Open Gardens „Gartenpracht und Kunstgenuss“

Die Schönheit der Natur, gepaart mit Kunst von ortsansässigen Künstlern und musikalischer Untermalung genossen am Samstag in Veitshöchheim viele Garten- und Kunstinteressierte.

  • Im Rahmen des ersten Veitshöchheimer Open Gardens „Gartenpracht und Kunstgenuss“ wurden im Gartenhof der Familie Ewald Röhm (Thüngersheimer Straße 15) Kunststelen ausgestellt von elf örtlichen Künstlern, die sich mit einer mannshohen Holzstele an dem Projekt „KUNSTmobil" beteiligt hatten.
    FOTOS (3) Dieter Gürz
  • Gartenkunst zeigte Kunstkeramikerin Barbara Grimm in ihrem Garten.
Bild von
4 Bilder
Veitshöchheim

Zwölf Veitshöchheimer Bürger waren dem Aufruf des Verschönerungsvereins und der Gemeinde gefolgt und hatten im Rahmen von „Veitshöchheim blüht auf“ ihre Gärten zur Besichtigung geöffnet.

    
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Gartenkunst
Veitshöchheim
21.06.2009
    


Besonders groß war der Andrang im Garten von

Sylvia Will

in der Thüngersheimer Straße 127. Ihn hatte die Jury jüngst im Wettbewerb „Die schönsten Gärten in Veitshöchheim“ mit dem ersten Preis in der Kategorie „Gärten mit architektonischer Ausrichtung“ gekürt (wir berichteten). Die Besucher fühlten sich hier beim „Lustwandeln“ durch das parkartige, 2700 Quadratmeter große Gelände vor allem durch die Rosenpracht in den mit Buchs eingefassten vier Kabinetten wie in einen herrschaftlichen Barockgarten versetzt. Sehenswert waren auch die kunstvollen Glas-Mosaikarbeiten, mit denen die Gartenbesitzerin Tische, Kugeln, Schalen, Bilder, Spiegel und Vogeltränken verziert. Zudem trat sie selbst als Sängerin im Gospel-Chor „Tonart“ aus Unterdürrbach auf, der unter Regie von Elisabeth Tratschinsky im Garten für ein besonderes Klangerlebnis sorgte.

„El Olivo“,

wo der 16-jährige Frederick Helbing in der durch Objektkunst von Sophie Brandes und Keramik-Stelen von Gudrun Kühlbrandt angereicherte Gartenkulisse mit argentinischer Gitarrenmusik die Besucher in den bann zog. Der Jugendliche war jüngst im Wettbewerb „Jugend musiziert“ in der Kategorie „Seiteninstrumente“ auf Bezirksebene als erster Preisträger hervorgegangen. Dass sich eine solche Gartenkulisse auch hervorragend für „Qigong – Die Kunst zur Pflege der Lebenskraft“ eignet, stellte Entspannungspädagogin Gabriele Stellwaag unter Beweis, die hier auch Kurse abhält.

Familie Ewald Röhm

(Thüngersheimer Straße 15) die Kunststelen von elf örtlichen Künstlern, die sich mit einer mannshohen Holzstele an dem erstmals von der Kulturreferentin Ilse Feser gestarteten Projekt „KUNSTmobil“ beteiligt hatten.

Elisabeth Maseizik

auf der mediterranen Dachterrasse ihrer Wohnung neben der Vitusschule einen beeindruckenden Einblick in ihr künstlerisches Schaffen.

Inga Wieks

Galerie im Pfeufferhof die Bilder von Renate Koblinger, der Poetin mit dem Pinsel und auch die „Hühnerhof“-Keramikkunst von Sigrid Stöcker voll zur Geltung.

Elke Neuhäuser

in der Birkentalstraße 21, die oberhalb ihres Hanggartens die Herstellung selbst gerührter ätherischer Öle aus Sanddorn, Rosen oder Fackellilien demonstrierte und auf ihrer Dachterrasse die Künstlerin Evelyn Bräunlich mit ihren Mono-gramen, aus Naturmaterialien und Acryl-Farben vielschichtig hergestellten Bildern, zu Gast hatte.

Barbara Grimm

(Hofellernstraße 28) in deren Garten sich eine Symbiose gelungener Gartengestaltung gepaart mit Naturidylle, tollem Ausblick ins Maintal und überquellender Kunst offenbarte. In Grimm's Wintergarten sehenswert war zudem Michaela Stremlau's Ausstellung von Aktskizzen in Ton, große Kugeln mit kleinen Figuren und Unikat-Ketten in Halbedelstein.

Utta Will

(Am Speckert 14), deren Garten mit figürlichen Keramiken mit Motiven von Menschen und aus der Tier- und Pflanzenwelt aus dem eigenen Brennofen förmlich überquoll. Die Landschafts-Ölgemälde des Hobbymalers Franz Lott und das Akkordeonspiel von Waldemar Porzelt belebten hier das Grün.

Familie Kilian-Winkler

(Sudetenstraße 15) hatte ihren Gartenteich wirkungsvoll mit „Urlaubserinnerungen in Öl“ des Hobbymalers Hans Beischl ins Szene gesetzt.

Helmut Wieden

(Wolfstalstraße 16) noch einmal viel zu sehen. Dieser hatte seinen in verschiedene Zonen wie Toscana-, Teich-, Wald-, Pool- und Gemüsezone gestalteten Garten mit reichlich Gemälden geschmückt.

Carmen Berger

(Friedhofstraße 12) und der Innenhof mit besonderen Buchsbaumformen von

Wolfgang Düchtel

(Untere Maingasse 51).

Von unserem Mitarbeiter Dieter Gürz
    
    

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