aktualisiert: 28.02.2013 12:05 Uhr
Text
Text
WÜRBURG
Marketingmann Berz: Vertrag wird nicht verlängert
Überraschenderweise wird Tobias Berz (Foto Göbel) seinen Job als städtischer Marketingbeauftragter verlieren. Nach Informationen dieser Zeitung hat der Werkausschuss Congress Tourismus Wirtschaft (CTW) am Dienstagabend mit knapper Mehrheit beschlossen, dass sein seit Mai 2011 bestehender Vertrag nicht verlängert wird. Die Personalie war zum Politikum geworden, da das Rathaus Berz das Quartiersmanagement der Kaiserstraße überlassen will. Die CSU will hingegen, dass „Würzburg macht Spaß“ diese Aufgabe übernimmt. Am Donnerstag entscheidet darüber der Stadtrat.
Diesen Artikel
»Alle 10 Kommentare anzeigen Die neuesten Kommentare
|
Mainfrau (1 Kommentare) am 01.03.2013 16:44
EIn HammerTheoretisch mag es möglich sein, dass einer der anwesenden Rathausmitarbeiter die Information an die MP weitergegeben hat. Ich glaube dennoch nicht, dass es so war. Von den Verwaltungsbeamten riskiert doch keiner seinen Job - und das wäre ja die Folge, wenn der Geheimnisverrat auffliegt - nur damit die MP was zu schreiben hat. Stadtratsmitglieder haben viel weniger zu verlieren. Wenn der sehr unwahrscheinliche Fall eintritt und sie auffliegen, winken Ordnungsgelder und im allerschlimmsten Fall die Mandatsaberkennung. Kann den allermeisten egal sein, da sie ihre Schäfchen im Trockenen haben. Ich bin mir beinahe sicher, dass es ein Stadtratsmitglied war. Und ich pflichte bei, es ist ein echter Hammer, wie man mit diesem Mann umgegangen ist! |
(1)
|
|
ulisita (2 Kommentare) am 01.03.2013 09:43
Echt traurigNach meiner Einschätzung gehört Herr Berz zu den "stillen Schaffern", die übrigens oft mehr bewegen, als so manche profilierungssüchtigen Mitmenschen, die in jede Kamera lächeln, und zu jeder noch so winzigen Errungenschaft eine Pressemeldung absetzen.Es drängt sich der Verdacht auf, dass Herr Berz unter die Räder des Wahlkampfs und der Zwistigkeiten zwischen Rathaus und "Würzburg macht Spaß" geraten ist. War den Stadträten eigentlich klar, dass es hier nicht um eine politische Entscheidung ging, sondern um das Schicksal eines echten Menschen? Ich meine nicht. Hier ging es um Landois oder Rosenthal. 1:0 für Landois - ausgefochten auf dem Rücken von Herrn Berz. Sehr traurig. |
(3)
|
|
ralfeberhardt (81 Kommentare) am 27.02.2013 18:17
TraurigWenn diese Hypothese der "schwarzen" Macht stimmt, dann stimmt diese mich mehr als traurig. Denn ich war - der wohl blauäugigen - Meinung, dass wir Franken die Münchner Vetterwirtschaft nicht übernommen und schon garnicht nötig haben. Wir brauchen keine Ersatz-Stätte für das Stadttheater. Die Stadt macht genug Theater selbst. Bin froh, dass ich auf dem Land wohne! |
(1)
|
|
tortuga (149 Kommentare) am 27.02.2013 16:56
So sensibel sind Sie auch scheinbar auch nicht ...In der (Personal-)Sache selbst stimme ich Ihnen ausdrücklich zu. Dies berechtigt Sie aber nicht, den Stadtrat pauschal unter General-Verdacht zu stellen, um dann "letztinstanzlich" - sozusagen aus "eigenem Recht" - harsche Urteile zu fällen. |
(1)
|
|
lorewehnert (1 Kommentare) am 27.02.2013 12:24
Persönlichkeitsrecht good bye - armes Würzburg!Ich finde es beklagenswert, wie hier mit dem Persönlichkeitsrecht eines Menschen umgegangen wird. Personalsachen werden nicht umsonst nicht-öffentlich behandelt. Wenn eine solch sensible Sache, kurze Zeit nach Sitzungsende an die Main Post weitergegeben wird, offenbart dies, dass manche Stadträte offenbar nicht viel von ihrer Verschwiegenheitspflicht halten. Von Anstand und Moral ganz zu schweigen. Es ist schlimm genug, dass man einen Mann, der sich - zumindest soweit bekannt ist - nichts hat zuschulden kommen lassen, aus politischem Kalkül, nicht weiterbeschäftigt. Sein Persönlichkeitsrecht dann noch mit Füßen zu treten und ihm nachhaltig seine Zukunft zu verbauen, indem man seinen Rauswurf für alle Welt, die des googlens mächtig ist, umgehend öffentlich macht, ist selbst für Würzburger Verhältnisse kaum zu glauben und eine Frechheit. Diese Leute vergessen, dass sie als oberste Vertreter der Stadt eine Fürsorgepflicht gegenüber ihren Beschäftigten haben. Ein Armutszeugnis! |
(15)
|
Stadtteilserie
Ȇbersicht ePaper
Gelesen
Kommentiert
|
|
OCHSENFURT Hubschrauberflügel in Windschutzscheibe |
|
|
GREUSSENHEIM Unerträglicher Gestank |
|
|
WÜRZBURG/SUHL Suhler Ultras beim Marathon: "Solange der Kopf will" |

Wetter











