publiziert: 28.02.2013 15:22 Uhr
aktualisiert: 02.03.2013 12:04 Uhr
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Maroder Willkommensgruß

  • Maroder Willkommensgruß
    Foto: Dieter Gürz
    (gmv/gz) Seit einiger Zeit schon wird, wer durch das Eingangstor zum Altort von Veitshöchheim fährt, überaus modrig willkommen geheißen: Ein rostiger, alter Eisenbahn-Post-Zug steht hier auf den Gleisen über der Brücke und bietet ein wenig ansprechendes Erscheinungsbild. Das ist nicht nur dem Verschönerungsverein ein Dorn im Auge. Vorstandsmitglied Bernd Wiek machte sich auf die Suche nach Informationen, warum das alte Gefährt stillsteht und ausgerechnet an diesem optisch prominenten Ort vor sich hin gammelt. Von Petra Kentsch von der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH in Minden erfuhr Wiek, dass es sich bei den Alt-Fahrzeugen um ehemalige Reisezugwagen (Postwagen) der DB Regio handelt. Sie wurden laut Info von DB Netz-Mitarbeitern aus Platzgründen dort abgestellt. Die mit Weichenschlüssel verschlossenen Zufahrtsweichen mieteten die Eisenbahnfreunde Würzburg an. Kentsch glaubt deshalb, dass die Altfahrzeuge der Deutschen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (DGEG) Standort Würzburg gehören. Bestückt mit dieser Auskunft wandte sich Wiek an Christian Sultan, den Museumsleiter der DGEG Standort Würzburg. Dieser gab zur Antwort, dass er als Leiter des Eisenbahnmuseums in Würzburg den Unmut über den nicht sehr schönen Anblick der beiden Wagen verstehen kann, sein Verein aber nichts mit den Fahrzeugen zu tun habe. Die Wagen wurden laut Sultan von einem „Eisenbahnfreund“ aus Gemünden abgeholt und von der Logistikfirma SGL, die im Gelände der DGEG eingemietet ist, nach Würzburg transportiert. Nachdem die Wagen eine Zeit lang hier hinterstellt waren, wurden sie aus Platzgründen in den Einfahrtbereich des Rangierbahnhofes (also in Höhe der Eisenbahnbrücke an der Zufahrt zum Veitshöchheimer Altort) abtransportiert. Da der Besitzer laut Sultan inzwischen insolvent ist, würden die Wagen offiziell zu dessen Insolvenzmasse zählen. Was nun endgültig mit den beiden Wägen geschieht, entziehe sich seiner Kenntnis, sagt Sultan. Er versprach aber, sich darum zu bemühen, die näheren Umstände herauszufinden und zu prüfen, ob die Fahrzeuge nicht an anderer Stelle abgestellt werden können.
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(gmv/gz) Seit einiger Zeit schon wird, wer durch das Eingangstor zum Altort von Veitshöchheim fährt, überaus modrig willkommen geheißen: Ein rostiger, alter Eisenbahn-Post-Zug steht hier auf den Gleisen über der Brücke und bietet ein wenig ansprechendes Erscheinungsbild. Das ist nicht nur dem Verschönerungsverein ein Dorn im Auge. Vorstandsmitglied Bernd Wiek machte sich auf die Suche nach Informationen, warum das alte Gefährt stillsteht und ausgerechnet an diesem optisch prominenten Ort vor sich hin gammelt. Von Petra Kentsch von der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH in Minden erfuhr Wiek, dass es sich bei den Alt-Fahrzeugen um ehemalige Reisezugwagen (Postwagen) der DB Regio handelt. Sie wurden laut Info von DB Netz-Mitarbeitern aus Platzgründen dort abgestellt. Die mit Weichenschlüssel verschlossenen Zufahrtsweichen mieteten die Eisenbahnfreunde Würzburg an. Kentsch glaubt deshalb, dass die Altfahrzeuge der Deutschen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (DGEG) Standort Würzburg gehören. Bestückt mit dieser Auskunft wandte sich Wiek an Christian Sultan, den Museumsleiter der DGEG Standort Würzburg. Dieser gab zur Antwort, dass er als Leiter des Eisenbahnmuseums in Würzburg den Unmut über den nicht sehr schönen Anblick der beiden Wagen verstehen kann, sein Verein aber nichts mit den Fahrzeugen zu tun habe. Die Wagen wurden laut Sultan von einem „Eisenbahnfreund“ aus Gemünden abgeholt und von der Logistikfirma SGL, die im Gelände der DGEG eingemietet ist, nach Würzburg transportiert. Nachdem die Wagen eine Zeit lang hier hinterstellt waren, wurden sie aus Platzgründen in den Einfahrtbereich des Rangierbahnhofes (also in Höhe der Eisenbahnbrücke an der Zufahrt zum Veitshöchheimer Altort) abtransportiert. Da der Besitzer laut Sultan inzwischen insolvent ist, würden die Wagen offiziell zu dessen Insolvenzmasse zählen. Was nun endgültig mit den beiden Wägen geschieht, entziehe sich seiner Kenntnis, sagt Sultan. Er versprach aber, sich darum zu bemühen, die näheren Umstände herauszufinden und zu prüfen, ob die Fahrzeuge nicht an anderer Stelle abgestellt werden können.
    
    

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