aktualisiert: 03.11.2008 15:20 Uhr
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WÜRZBURG
Fränkische Narren geißeln Alkoholmissbrauch
Positionspapier an Landtagspräsidentin Barbara Stamm überreicht
Fast täglich ist mittlerweile von Alkoholexzessen zu lesen, an denen Jugendliche beteiligt sind. Das hat nun den Fastnachtsverband Franken (FVF) als eine der ersten Institutionen in der Region auf den Plan gerufen, weil er um seinen Ruf und sein Brauchtum fürchtet.
...reagiert nicht nur – er agiert auch. Roland Wagner nimmt die Jugendleiter in die Pflicht: „Die stark angewachsenen Aufgaben . . . erhöhen zusätzlich die Verantwortung in dieser ehrenamtlichen Arbeit“, steht unter anderem im Positionspapier.
Deshalb schult der Verband seine Jugendleiter gezielt für die Bereiche Jugendschutz und Alkoholproblematik.
Wagner sorgt sich um das Brauchtum „Fasching, Fastnacht und Karneval“, das immer wieder auch von Außenstehenden in Verruf gebracht wird.
Deshalb lehnt es auch der Jugendausschuss des Bundes Deutscher Karneval entschieden ab, dass durch „maßlosen Alkoholgenuss die jahrzehntelange, kontinuierliche Jugendarbeit in Verruf gebracht wird.“
Aus diesen Gründen fordert der FVF eine Verbesserung des Jugendschutzes im Hinblick auf den Alkoholmissbrauch.
Des weiteren sollten Schulungen und Projekte zur Bekämpfung dieses Problems – die schon vor der Pubertät beginnen sollten – unter andrem in die Lehrpläne der Schulen aufgenommen werden.
Genauso wie eine Verbesserung der Fördermittel für alle Träger der freien Jugendhilfe eingefordert wird, genauso entschieden verweist FVF-Jugendleiter Roland Wagner auf die Vorbildfunktion Erwachsener und prominenter Vorbilder durch gezielt erarbeitete Aktionen.
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