publiziert: 22.12.2008 17:16 Uhr
aktualisiert: 22.12.2008 19:02 Uhr
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Würzburg
Nur ein Tropfen auf den heißen Stein
Mehr als 12 Stunden brauchte die Delegation der Martin-Luther-Kirche, um von Mexiko-Stadt mit allradgetriebenen Fahrzeugen in das nur 160 km entfernte Bergdorf San Lorenzo Achiotepec zu gelangen. Denn San Lorenzo liegt in einer unzugänglichen Bergregion im äußersten Nordosten des Bundesstaates Hidalgo an der Grenze zu den Staaten Puebla und Veracruz.
Doch die Mühe hatte sich gelohnt: Mehr als 1.000 Dorfbewohner aus dem Volk der Otomi-Tepehua bereiteten uns auf dem Marktplatz bei strömendem Regen einen begeisterten Empfang.
Dann brachten sie mit Transparenten und Sprechchören ihren größten Wunsch zum Ausdruck: den Aufbau einer medizinischen Station in der noch völlig unversorgten Region.
Nach einer unruhigen Nacht auf feuchtwarmen Bastmatten sind wir in die Hauptstadt des Staates Hidalgo, Pachuca, gefahren und haben diesen Wunsch dem Gouverneur Miguel Ángel Osorio Chong vorgetragen.
Das Ergebnis: Die Regierung von Hidalgo wird in den nächsten drei bis fünf Jahren in San Lorenzo ein kleines Hospital bauen, das von der Martin-Luther-Kirche und weiteren Sponsoren mit medizinischen Geräten ausgestattet wird.
Zum Abschied sagte Niko Natzschka dem Gouverneur: "Was wir tun können, ist nicht viel. Eigentlich ist es nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber jeder Tropfen kann der Anfang eines Regens sein".
Dann brachten sie mit Transparenten und Sprechchören ihren größten Wunsch zum Ausdruck: den Aufbau einer medizinischen Station in der noch völlig unversorgten Region.
Nach einer unruhigen Nacht auf feuchtwarmen Bastmatten sind wir in die Hauptstadt des Staates Hidalgo, Pachuca, gefahren und haben diesen Wunsch dem Gouverneur Miguel Ángel Osorio Chong vorgetragen.
Das Ergebnis: Die Regierung von Hidalgo wird in den nächsten drei bis fünf Jahren in San Lorenzo ein kleines Hospital bauen, das von der Martin-Luther-Kirche und weiteren Sponsoren mit medizinischen Geräten ausgestattet wird.
Zum Abschied sagte Niko Natzschka dem Gouverneur: "Was wir tun können, ist nicht viel. Eigentlich ist es nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber jeder Tropfen kann der Anfang eines Regens sein".
Niko Natzschka
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