publiziert: 19.02.2012 18:12 Uhr
aktualisiert: 19.02.2012 20:13 Uhr
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Rappende Engel und singende Cowboys

Der Faschingsabend des Männergesangvereins Frickenhausen
  • Himmlische Boten: Die beiden Engel Felix Förster und Jonas Lang plaudern übers Paradies.
    Fotos: Lara Meissner
  • Klangvoll: Der Chor des Männergesangvereins Frickenhausen.
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„Was fürs Zwerchfell und was fürs Herz,“ versprach der Vorsitzende des Männergesangvereins Frickenhausen, Reinhold Mauer, in seiner Begrüßungsrede. Das Versprechen wurde gehalten.

150 Narren hatten sich am Samstag Abend im Frickenhäuser Ratskeller versammelt, um auf die fünfte Jahreszeit anzustoßen. Im blau-silbern geschmückten Saal reihten sich bunte Hüte, leuchtende Indianerfedern und verrückte Perücken aneinander und schon beim zweiten Lied des Chors wippten und schunkelten die Kostümierten munter im Takt.

Das Frickenhäuser Prinzenpaar Eva I. und Volker I. und ihre jungen Unterstützer, das Kinderprinzenpaar Leoni I. und Ferdinand I., eröffneten den Faschingsabend. Unzählige Auftritte haben die vier in den letzten Wochen absolviert, Kinderprinz Ferdinand sieht dabei vor Allem einen Vorteil: „Man muss nicht so bald ins Bett.“

Mit dem närrischen Nachwuchs geht es weiter. Lea und Moritz Förster unterziehen das Publikum erst mal einem Stimmungstest. Mit „Ihr könnt' nachher wieder rauch' und sauf', jetzt steht auf!“ holen die beiden die Gäste von den Stühlen und spätestens beim Lied „Laurenzia“ singen und springen alle im Saal.

Später herrschen im Ratskeller gar himmlische Zustände. Die „zwä fränkischen Engel“ alias Jonas Lang und Felix Förster haben sich auf die Erde herab begeben, um zu erzählen, was im Himmel so los ist. „Ihr Männer könntet noch im Paradies sein,“ rufen sie in den Saal.

„Wenn wir nicht verheiratet wären,“ tönt es aus dem Publikum zurück und das Gelächter ist groß. Aber das mit dem Paradies, das war, laut Engel, eh so eine Sache: „Nicht nur der Apfel war angefressen nach der Geschichte mit der Schlange.“ Dabei wäre es doch die Aufgabe der Engel gewesen, einzugreifen. Und nicht nur im Paradies waren sie zu langsam: Die Griechen sollten sie vor dem Euro schützen, den schiefen Turm von Pisa gerade biegen, alles hat nicht geklappt. Dem Herrgott wurde es zu bunt und hat die zwei kurzerhand nach Franken geschickt. „Da geht eh alles ein wenig langsamer zu.“ Ihre Muttersprache („Erz-Englisch“) haben die beiden aufgegeben, ihren Beitrag bringen sie mit einem fränkischen Hip-Hop-Rap zu Ende.

Musikalisch geht es weiter und der Männergesangverein macht seinem Namen alle Ehre. Reiner Weber und Franz Willkomm suchen in ihrem Lied die perfekte Frau („Schöö' muss sie sei'“) und sieben Cowboys und Indiander singen vom Häuptling der Indianer.

Die Damen vom Stammtisch-Sketch finden die richtigen Worte für den lustigen Abend: „My lovely Mister Singing-Club.“ Auf gut Deutsch: Mein lieber Herr Gesangverein!

Mitwirkende

Auf der Bühne: Lea Förster, Moritz Förster, Felix Förster, Jonas Lang, Reiner Weber, Franz Willkomm, Elsa Mundinar, Uschi Mauer, Monika Adelfinger, Chris Amend, Elfriede Öder, Christa Rahner, Astrid Mundinar, Reiner Schenkel, Werner Heer, Bruno Beck, Reinhard Adelfinger, Reinhold Rahner, Reinhold Mauer, Ulli Tegeler, Sonja Ganz, Silvia Wetzstein, Stefan Wetzstein, Frank Schiller, Peter Schmiedel, Peter Grüb.

Musikalische Unterstützung kam bei fast jedem Beitrag vom Chorleiter des Gesangvereins, Klaus Görner am Klavier und Wolfgang Stephan am Akkordeon.

Von unserer Mitarbeiterin Lara Meissner
    
    

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