publiziert: 23.12.2012 16:52 Uhr
aktualisiert: 25.12.2012 12:01 Uhr
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Schule und Betreuung vereint

Gustav-Walle-Mittelschule: Mensa bietet allen Platz fürs Mittagessen
  • FOTO Franz Nickel
    Mensa eröffnet: Gustav-Walle-Schulleiterin Ruth Klawitter (Neunte von rechts), der Leiter des Projekts Offene Ganztagesschule Martin Küpper (an der Dunstabzugshaube) und die Jugendlichen freuten sich über die gelungene Baumaßnahme.
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„Wir alle haben hier Platz und können nicht nur zu Mittag essen, sondern uns auch entspannen“, lobte die 13-jährige Jacqueline Weis während der Feier zur Eröffnung der Mensa der Gustav Walle Mittelschule. Weil der Offene Ganztagesschule (OGS) im Pausenhof Container als Räume für die Freizeitgestaltung zur Verfügung stehen, wird das bisher genutzte ehemalige Gemeindeinformationszentrum am Schwarzenberg nicht mehr benötigt.

„Wir hatten zuvor zwar mehr Platz, aber es war nicht so gemütlich“, erklärte Jacqueline Weis. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit findet sie es jetzt „viel schöner als drüben am Schwarzenberg“.

„Es ist sehr gut geworden“, freute sich auch der 15-jährige Alexander Grisham. Seit drei Jahren besucht er schon die OGS und hebt besonders die abwechslungsreichen Aktivitäten hervor. Unter anderem ist er dadurch zum Häkel-Fan geworden, er hat schon eine trendige Boshi-Mütze angefertigt und ist gerade dabei, sich modische Unterarmstulpen zu häkeln.

„Container keine Dauerlösung“

Rektorin Ruth Klawitter informierte, die Mensa und der Containerbau ermöglichten den Einzug der OGS in die Gustav Walle Mittelschule. Nicht zuletzt aufgrund der räumlichen Nähe werde die Kommunikation zwischen Lehrkräften und OGS-Betreuern wirkungsvoller. Sie hoffte, dass sich wegen der besseren Bedingungen die Zahl der 35 in der OGS betreuten Schüler (6. bis 9. Klasse) noch erhöhen wird. Optimistisch meinte sie, dass möglicherweise auch die Zahl im Bereich der „gebundenen Ganztagesklassen“ zunehmen wird: zurzeit ist es eine 5. Klasse mit 18 Schülern. Klawitter bat die Festgäste des städtischen Schulreferates und vom staatlichen Schulamt, dass die Container „keine Dauerlösung“ sein könnten.

„Jetzt ist es ein integriertes Arbeiten“, betonte Sozialpädagoge Martin Küpper, OGS-Leiter des Diakonischen Werks. Die Betreuung der 35 Schüler erfolgt von Montag bis Donnerstag bis 16.15 Uhr, freitags bis 13.30 Uhr. Das Mittagessen gibt es in der Mensa, zur Freizeitgestaltung stehen hauptsächlich die Räume in den Containern zur Verfügung, die Hausaufgaben erledigten die Schüler in Klassenzimmern. Er ist seit neun Jahren als Betreuer des Diakonischen Werks mit von der Partie und dankte „für die Aufnahme in die Schulfamilie“.

„Das Provisorium auf der anderen Straßenseite ist beendet“, atmete ebenfalls Schulreferent Muchtar Al Ghusain auf. Er freute sich über die Verbesserung der Situation und gab der Rektorin recht, dass die Container im Pausenhof kein Dauerzustand seien.

Von unserem Mitarbeiter Franz Nickel
    
    

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