aktualisiert: 14.02.2011 14:42 Uhr
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WINTERHAUSEN
Sorge über starken Verkehr
Kreisräte in Winterhausen
(hig) Anette Herrhammer vom Aktionskreis Bahnlärm informierte Mitglieder der UWG-FW-Kreistagsfraktion bei einem Besuch in Winterhausen über die geplante Lärmschutzwand. Die Kritik des Aktionskreises: Diese Maßnahme könne den Geräuschpegel nur in Richtung Altort abschirmen. Das Neubaugebiet bliebe bis auf wenige Gebäude, die passiven Lärmschutz erhalten, unberücksichtigt.
Zudem sorgt laut Herrhammer die Höhe der Schutzwand bei den direkten Anlieger für Schrecken. Sie befürchten, dass der Gleiskörper zu einer noch größeren Trennlinie werden könnte. Wie es in einer Pressemitteilung heißt, hat die UWG-FW-Fraktion ihre Unterstützung für eine Optimierung zugesagt.
Über den engen Gehweg entlang des Steingrabens unter der Bahnbrücke wurde ebenso diskutiert, wie über die Brücke selbst. Hier bestand Einigkeit, dass der Gemeinderat im Vorfeld der Brückenerneuung eine Lösung für diese Engstelle suchen sollte.
Ein Zankapfel zwischen den Behörden scheint die Kreuzung der Staatsstraße 2418 mit der von Fuchsstadt kommenden Kreisstraße zu sein. Hier könnte ein Kreisverkehr die Lösung sein. Der Verkehr werde damit verlangsamt und für die Fußgänger könne eine sichere Überquerungsmöglichkeit geschaffen werden.
Der Verkehr durch das enge Ortszentrum, der durch die Ortsumgehung Goßmannsdorf nach Ansicht vieler noch weiter zunehmen wird, war ein weiteres Thema der Besichtigungstour. Ebenso wie das Mainhochwasser, für das in Winterhausen noch nach Lösungen gesucht wird.

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